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VfB Stuttgart: Mario Gomez kann für 50 Millionen Euro gehen

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VfB Stuttgart  

Für 50 Millionen Euro kann Gomez gehen

02.04.2008, 13:57 Uhr | t-online.de, dpa

Mario Gomez ist 50 Millionen Euro wert (Foto: imago)Mario Gomez ist 50 Millionen Euro wert (Foto: imago) Real Madrid klopft an, der FC Barcelona hat angeblich schon einen Vorvertrag: Trotz seines Muskelfaserrisses im Oberschenkel bleibt Mario Gomez beim deutschen Fußball-Meister VfB Stuttgart das beherrschende Thema. "Wenn ich Real-Trainer wäre, würde ich ihn auch holen wollen. Doch sein Lieblingsverein ist Barcelona - und Real ist der Erzfeind", sagte VfB-Coach Armin Veh, der sich beim Thema Gomez längst keinen Illusionen mehr hingibt, der "Sport Bild". Für rund 50 Millionen Euro dürfte der 22 Jahre alte Torjäger die Schwaben bereits am Saisonende in Richtung Barcelona verlassen.

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Die Summe ist Bundesliga-Rekord

Intern haben die Stuttgarter, die den Angreifer zudem für rund zehn Millionen Euro versichert haben, diesen Preis für Gomez bereits festgelegt: "Den Marktwert von Mario kann man nicht versichern. Der liegt bei 50 Millionen Euro", bestätigte Sportdirektor Jochen Schneider. Diese Summe bedeutet auf jeden Fall Bundesliga-Rekord. Jedem anderen Verein als dem FC Barcelona würde der derzeit beste deutsche Torjäger im Anschluss an die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz (7. bis 29. Juni) jedoch eine Absage erteilen und ein weiteres Jahr in Stuttgart bleiben. Ruft jedoch sein Wunschklub, dann dürfte Gomez schon im Sommer weg sein.

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Barcelona ist der Traumverein

"Irgendwann will ich ins Ausland wechseln. Barcelona ist mein Traumverein. Doch momentan habe ich nicht vor zu gehen. Und nur weil ein Top-Verein kommt, heißt das nicht, dass ich gehe. Es muss alles passen", sagte Gomez, der seinen im vergangenen Sommer bis 2012 verlängerten Vertrag nach derzeitigem Stand aber wohl nicht erfüllen wird. "Der Plan ist, dass Mario mindestens ein weiteres Jahr bleibt. Das Jahr ist für seine Entwicklung genau richtig", meinte Veh.

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Mitspieler sind stolz

Dass Gomez noch länger als ein Jahr im Ländle bleibt, kann sich VfB-Kapitän Fernando Meira unterdessen beim besten Willen nicht vorstellen. "Es muss uns alle stolz machen, dass wir so einen Topspieler bei uns haben. Wir werden Mario über kurz oder lang bei einem großen Verein sehen. Er gehört in einen Klub wie Real Madrid oder den FC Barcelona", sagte Meira den Stuttgarter Nachrichten.

Probleme mit der Muskulatur

Doch ein möglicher Multimillionen-Transfer zu den Katalanen interessiert den Deutsch-Spanier derzeit nur am Rande. Vielmehr quält Gomez, dass er seinem Team aufgrund des am Sonntag beim 0:0 in Hannover erlittenen Muskelfaserrisses im Oberschenkel bei den richtungweisenden Spielen gegen den Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) und eine Woche später in Leverkusen nicht zur Verfügung steht. "Es lässt sich nicht ändern. Ich werde versuchen, so schnell wie möglich wieder einsatzfähig zu sein", sagte Gomez, der in der laufenden Saison 24 Treffer in 27 Pflichtspielen für den VfB erzielte. Die muskulären Probleme, die dann gegen Hannover in einem Faserriss mündeten, schleppt Gomez bereits die gesamte Saison mit sich herum.

Einsatz trotz Verletzung

Doch trotz fehlender Trainingseinheiten ließ Gomez die Mannschaft nicht im Stich und lief relativ regelmäßig auf, was nicht zur Stabilisierung seiner Muskulatur führte. "Es bedarf einer genauen Abstimmung, nur spielen und nicht trainieren, das geht auf Dauer nicht. Das ist gefährlich", meinte VfB-Manager Horst Heldt, den das Fehlen des besten Angreifers der Bundesliga-Rückrunde (8 Treffer) acht Spieltage vor Saisonende große Bauchschmerzen bereitet: "Sein Ausfall ist natürlich bitter für uns, weil Mario zuletzt in einer sehr guten Verfassung war."

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