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2. Fußball-Bundesliga: Die Freitagsspiele am 27. Spieltag

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27. Spieltag - Freitagsspiele  

Vergangenheit trifft auf Zukunft

04.04.2008, 12:52 Uhr | t-online.de

Hoffenheims Copado (li.), Lauterns Lexa (Montage: T-Online; Fotos: imago)Hoffenheims Copado (li.), Lauterns Lexa (Montage: T-Online; Fotos: imago) Derby-Freitag im Unterhaus, und auch der reizvolle Vergleich der Vergangenheit mit der Zukunft: Der gefühlte Drittligist 1. FC Kaiserslautern empfängt den wie ein künftiger Erstligist auftretenden Neuling aus Hoffenheim (ab 17.45 Uhr im Live-Ticker). Ihren dereinst deutschlandweit gefürchteten Betzenberg verließen die Roten Teufel in der laufenden Saison genau zwei Mal als Sieger, zuletzt am 28. Oktober 2007(!). Sie taumeln - führungs- und scheinbar willenlos - dem schlechtesten Saisonergebnis ihrer glorreichen Geschichte entgegen. Die Gäste aus Nordbaden hingegen gewannen in der Rückrunde acht von neun Partien (ein Remis) und spielen plötzlich um den Meistertitel mit. Das gilt nicht für Fürth und 1860 München, die sich in Franken treffen. Zumindest die Spielvereinigung hegt noch leise Aufstiegsambitionen. Ein Lauterer Auge richtet sich nach Koblenz, das den OFC erwartet. Die Offenbacher stehen fünf Punkte vor Kaiserslautern.

Live-Ticker ab 17.45 Uhr Die Freitagsspiele der 2. Bundesliga

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Zehn verlorene, zehn gewonnene Jahre

Der rasante Niedergang des Klubs aus der Pfalz, der in den 50ern die halbe Nationalelf des Weltmeisters stellte, bedrückt nicht nur die unmittelbaren Fans. Ablesbar ist er genau am vergangenen Jahrzehnt, das mit Bundesligarückkehr und Meisterschaft begann und womöglich im erstmaligen Abgang in die Drittklassigkeit endet. Zur Verdeutlichung der verschobenen Kräfteverhältnisse: Die TSG 1899 Hoffenheim freute sich 1998, als Lautern das Ticket zur Champions League löste, über den Sieg in der Kreisliga B.

1. FC Kaiserslautern Jendrisek vergrößert das Chaos noch

Noch punkten

Auch die TuS Koblenz gehört im deutschen Profifußball noch nicht zu den etablierten Kräften. Allerdings ist die dritte Zweitliga-Spielzeit in Folge nicht mehr weit entfernt, beträgt der Vorsprung der Truppe des erfahrenen Cheftrainers Uwe Rapolder auf Lautern und den ersten Abstiegsplatz doch elf Punkte. Dass der heutige Gast vom Main dieser Sorgen noch lange nicht ledig ist, gestaltet die Aufgabe für die Gastgeber nicht einfacher. "Wir brauchen noch ein paar Punkte", bemerkte Rapolder auf der Pressekonferenz vor dem Vergleich mit dem Pokalsieger von 1970 hinsichtlich des Klassenerhalts. Gegenüber Jörn Andersen unterstrich dies - in selbstbewusstem Ton - für seine Mannschaft: "Wir können gegen jeden noch folgenden Gegner Punkte holen."

Wichtiges Spiel

Aus Bruno Labbadias Mund, der wie Andersen einst in Hamburg stürmte, klang das Vorhaben, zu siegen, weit sachlicher: "Wir wollen in den nächsten Spielen versuchen, den Abstand nach oben nicht größer werden zu lassen, wir wollen ihn eher verkürzen. Das Spiel gegen die Löwen ist daher ein wichtiges", formulierte der Fürther Coach vor der Reise der Löwen ins Playmobil-Stadion keineswegs Sensationelles.

"Unaufsteigbare" Bayern unter sich

Seiner Mannschaft scheint nach zuletzt nur einem Erfolg aus sieben Begegnungen auf der Zielgeraden des Aufstiegsrennens einmal mehr die Luft auszugehen. Schon macht wieder das Attribut "unaufsteigbar" die Runde. Vier Punkte fehlen den Franken zum 1. FC Köln und Rang drei. Den Löwen deren zehn - Aufstieg ad acta gelegt. Keinen Sieg vermeldeten die Münchner aus den vergangenen sieben Partien. Aber: Da gibt es ja noch ein bitteres 0:3 aus dem Hinspiel gegen Fürth.

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