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BMW mischt sich ins Duell zwischen Ferrari und McLaren-Mercedes

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Formel-1-Kolumne  

Domenicali: "Ein Tabellenstand wie im Fußball"

07.04.2008, 10:12 Uhr | t-online.de

Aus Bahrain berichtet Elmar Brümmer

Bunt, bunter, Formel 1: Felipe Massa, Robert Kubica und Lewis Hamilton (v.l., Foto: imago)Bunt, bunter, Formel 1: Felipe Massa, Robert Kubica und Lewis Hamilton (v.l., Foto: imago) Sich näher kommen, das ist in der Formel 1 selten ein wirklich freundschaftliches Angebot. Nach erst drei Rennen in dieser Saison ist das keinen Deut anders. Das ewige Duell zwischen Rot und Silber ist farbiger geworden, dazwischen hat sich ein kräftiges Weiß-Blau von BMW gemischt. Die Münchner sind nach dem dritten Podiumsplatz hintereinander ganz nah dran am ersten Sieg. Der große Verlierer des Wüsten-Grand-Prix von Bahrain, Lewis Hamilton, hat sich bereits mit der neuen Situation arrangiert: "Es fahren jetzt sechs Autos um den Sieg mit. Das macht das Titelrennen einerseits schwierig, andererseits interessanter."

Fotos, Fotos, Fotos Die besten Bilder vom Rennen in Bahrain
Ergebnisse Das Rennen in Bahrain im Überblick

BMW deutet das Firmenkürzel neu

Das eine wie das andere ist perfekt für die Zuschauer. Bei den Konstrukteuren liegen die Großen Drei innerhalb von zwei Zählern, erstmals angeführt von BMW. Die Konkurrenz ist jedenfalls gewarnt. Die Münchner nutzen gnadenlos jede Schwäche von Ferrari und McLaren aus, und deutet das Firmenkürzel neu: Bayrisches Motorsport-Wunder. Bei den Fahrern, wo Räikkönen die Nase knapp vor Nick Heidfeld hat, sind die ersten Fünf nur durch fünf Zähler getrennt.

Fahrerwertung 2008 Räikkönen vor Heidfeld
Teamwertung 2008 BMW führt das Feld an

Sieben verschiedene Fahrer auf dem Podium

Drei verschiedene Rennsieger bei drei Rennen, drei unterschiedliche Qualifikations-Beste - und bereits sieben verschiedene Fahrer standen auf dem Treppchen. Die Formel 1 treibt es ziemlich bunt. Und beim Europastart in drei Wochen in Barcelona versprechen die Teams unisono, Weiterentwicklungen ihrer Rennwagen an den Start zu bringen.

Archiv Videos zur Formel-1-Saison 2008

Situtaion für Ferrari nicht überraschend

Mit BMW ist zu rechnen, dass war bereits Samstag nach der ersten Pole-Position durch Robert Kubica klar. Und für Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali, der das Erbe von Jean Todt zu verteidigen hat, ist es alles andere als eine Überraschung: "Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich dieses Jahr eine harte Weltmeisterschaft erwarte. Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass uns BMW das Leben schwermacht."

Tabellenstand wie im Fußball

Die momentane Lage erinnere ihn eher an einen Tabellenstand im Fußball als an die Formel 1. Der Italiener will ganz der bayrischen Taktik folgen: "Es ist wichtig, dass wir zuverlässig bleiben. Wir dürfen uns nicht ausruhen, denn die anderen können wichtige Punkte mitnehmen."

Whitmarsh: "Sie sind nahe dran"

Auch die Silberpfeil-Fraktion, die einen ziemlich matten Eindruck in Bahrain hinterließ, ist vor dem neuen Rivalen auf der Hut: "Sie sind nahe dran", bestätigte McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh, ohne dass er einen Blick auf die Zeitentabelle werfen musste. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug drehte das Negativerlebnis ins Positive: "Wir haben es ihnen heute ein bisschen leicht gemacht, die Führung zu übernehmen. Aber wir können uns sicherlich auf einen großen Kampf freuen. Mal gucken, was passiert.
Hoffentlich mischt sich das alles noch durch."

Theissen: "Am Ende ist alles Physik"

BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen geht die Formel 1 für gewöhnlich mit der Nüchternheit an, die einem promovierten Ingenieur gut steht: "Am Ende ist alles Physik." Der Blick auf das Tableau der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft nach dem Großen Preis von Bahrain, bei dem Robert Kubica den dritten und Nick Heidfeld den vierten Platz belegte, überraschte aber auch den kühl kalkulierenden Manager: "Diese Führung haut mich um, das hatten wir überhaupt nicht auf der Rechnung."

Nur noch den ersten Sieg auf dem Zettel

So wie die kleinen technischen Probleme, die vor allem Kubicas Start in Sakhir beeinträchtigten, scheinen es nur noch Kleinigkeiten zu sein, die BMW-Sauber von der Erfüllung der nächsten großen Begehrlichkeit trennen. "Wir haben schon jetzt mehr erreicht als geplant. Eigentlich haben wir in dieser Saison nur noch den ersten Sieg auf dem Zettel."

Heidfeld: "Wir wollen auch mal vorbei"

Nick Heidfeld, der zwar im Qualifying-Duell 0:3 gegen Robert Kubica zurück liegt, aber im Rennen immer wieder durch erfolgreiche Überholmanöver von sich reden macht, glaubt seinen Rennstall so nah am ersten Sieg wie nie zuvor. Der Gladbacher tut zwar so, als ob es egal sei, ob er oder Kubica der Glückliche sein wird, aber ganz so weit ist es mit dem Gemeinschaftssinn dann doch nicht. Eine Angriffslust des Zweiten der Fahrer-Gesamtwertung, die Theissen noch steigert, wenn er sagt: "Wir wollen natürlich ran, aber irgendwann auch mal vorbei..."

Interview Heidfeld sieht sich nah dran am ersten Sieg

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