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Stefan Kuntz übernimmt beim FCK das Ruder

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1. FC Kaiserslautern  

Stefan Kuntz übernimmt beim FCK das Ruder

07.04.2008, 14:35 Uhr | sid, dpa

Stefan Kuntz wird neuer Vorstandsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern (Foto: imago)Stefan Kuntz wird neuer Vorstandsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern (Foto: imago) Neuer Hoffnungsschimmer für den vom Abstieg bedrohten 1. FC Kaiserslautern: Nach wochenlangen Spekulationen kehrt Stefan Kuntz an den Betzenberg zurück und soll als Vorstandschef den Fußball-Zweitligisten vor dem Absturz in die Drittklassigkeit bewahren. "Ich weiß, dass die Aufgabe schwer wird. Doch in der jetzigen Situation muss jemand Verantwortung übernehmen und ich marschiere vorneweg", sagte der Europameister von 1996. Kuntz wird an diesem Dienstag von den Pfälzern im Fritz-Walter-Stadion präsentiert. "Dann erzählen wir auch einiges zu unserem neuen Konzept", sagte der einstige FCK-Torjäger.

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Mutmaßungen und Gerüchte beendet

Der Zusage des neuen Heilsbringers war eine schier endlose Zeit mit Mutmaßungen und Gerüchten vorausgegangenen. Noch am Freitagabend hatten die Verantwortlichen der Roten Teufel die für den Traditionsverein typische Uneinigkeit an den Tag gelegt. Während der nun ins zweite Glied zurücktretende Vorstandsvorsitzende Erwin Göbel die Chancen auf eine Zusage von Kuntz noch auf "50:50" bezifferte, preschte Aufsichtsratsmitglied Dieter Rombach vor und sprach bereits wieder von Erstliga-Fußball in der Pfalz "in drei bis fünf Jahren".

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Hoffnung stirbt zuletzt

Ganz so zuversichtlich und weltfremd geht Kuntz, der gerade erst seinen Vertrag als Sportdirektor beim VfL Bochum aufgelöst hat, seine neue Aufgabe nicht an. "Die realistische Betrachtung der Situation zeigt zwar, dass noch eine Chance auf den Klassenerhalt besteht. Doch die Planungen laufen natürlich zweigleisig", sagte der 45-Jährige, der 170 Spiele für den viermaligen deutschen Meister bestritt.

Chaos schreckt Kuntz nicht

Die chaotischen Verhältnisse bei den Lauterern, die in dieser Saison in Michael Schjönberg, Klaus Toppmöller und Fritz Fuchs schon drei Sportdirektoren verschlissen, waren für Kuntz nicht der Grund dafür, warum er mit seiner Zusage so lange zögerte. "Ich musste erst einmal meine Dinge in Bochum regeln. Und dann ist es, denke ich, normal, dass man sich genau informiert, ehe man einen neuen Job antritt", erklärte der Bundesliga-Torschützenkönig von 1986 und 1994.

"Unruhe und Verunsicherung"

In vielen Gesprächen habe er sich ein Bild von der Situation des FCK gemacht. "Ich habe in den vergangenen Tagen eine große Unruhe und Verunsicherung um den Verein gespürt", meinte der gelernte Polizist, der einen Vertrag bis 31. Dezember 2012 unterschreiben wird. Der finanziell arg gebeutelte Klub erhofft sich vom neuen Zugpferd auch eine bessere Verhandlungsposition in den Gesprächen mit Sponsoren.

Zukunft ist offen

Angst, seinen durch die erfolgreiche Arbeit bei der TuS Koblenz und in Bochum erworbenen guten Ruf aufs Spiel zu setzen, hat Kuntz nicht: "Nichts im Leben ist ohne Risiko", sagte der 25-malige Nationalspieler. Mit Trainer Milan Sasic arbeitete Kuntz bereits in Koblenz erfolgreich zusammen. "Das war aber für mich kein Kriterium, zuzusagen." Ob das Duo Sasic/Kuntz die Lauterer in eine bessere Zukunft führen und mit welchem Team er künftig zusammenarbeiten wird, wollte der neue starke Mann am Betzenberg nicht sagen. "Das ist mir jetzt zu detailliert. Über solche Dinge werden wir in den kommenden Tagen Auskunft geben", sagte der "Fußballer des Jahres 1991", dem damals als erstem Spieler ohne Länderspiel die begehrte Auszeichnung zuteil wurde. Nach Informationen des "Südwestrundfunks" räumen zwei Vorstandsmitglieder ihre Posten, um den Weg für Kuntz freizumachen.

"Langfristige Perspektive"

Die Rückkehr von Kuntz hat der Traditionsverein auch seinem Edelfan Kurt Beck zu verdanken. Der SPD-Chef hatte jedenfalls nicht dementiert, bei dieser Personalie seine Hände im Spiel gehabt zu haben. "Mich verbindet eine langjährige Freundschaft zu Stefan Kuntz. Da ist man immer in Verbindung. Und wenn jemand nach einem Rat fragt, dann gibt man den", hatte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident erklärt. Mit Kuntz habe der FCK wieder eine "langfristige Perspektive".

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