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DFL sieht vorerst von Konsequenzen ab

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Nach der Randale in Frankfurt  

DFL sieht vorerst von Konsequenzen ab

07.04.2008, 16:59 Uhr | dpa

Nürnberger Fans beim Spiel gegen Frankfurt (Foto: dpa)Nürnberger Fans beim Spiel gegen Frankfurt (Foto: dpa) Die Vorfälle beim Bundesligaspiel Eintracht Frankfurt gegen 1. FC Nürnberg haben für die Fans in Deutschland vorerst keine Folgen. Es gebe keine Überlegungen, die Richtlinien für Stadionverbote wieder zu verschärfen, teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) mit. "Ich denke, es wäre völlig falsch, die lang und intensiv geführte Diskussion wieder zu beginnen", sagte DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus. DFB-Vizepräsident Rainer Koch sieht die Fans aber in der Pflicht. Er wünscht sich "ein klares Signal von den echten Fans, die gegenüber den Krawallmachern die überwältigende Mehrheit bilden und nicht zulassen dürfen, dass sich Chaoten unter ihnen verstecken".

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Ein Abbruch stand kurz bevor

Nürnberger Krawallmacher hatten durch das mehrmalige Abfeuern von Knall- und Feuerwerkskörpern für eine rund 20-minütige Unterbrechung des Spiels gesorgt. Schiedsrichter Peter Gagelmann brachte die Begegnung nur zu Ende, da es keinen weiteren Vorfälle gab und verhinderte damit den ersten Spielabbruch in der Bundesliga seit dem 27. November 1976. Damals war die Partie 1. FC Kaiserslautern gegen Fortuna Düsseldorf wegen Flaschenwürfen abgebrochen worden.

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Kontrollausschuss nimmt Ermittlungen auf

Der Deutsche Fußball-Bund wollte sich nicht weiter zu den Vorkommnissen äußern. Frühestens am Dienstag werde es neue Aussagen über weitere konkrete Erkenntnisse oder Schritte in dieser Angelegenheit geben. Der Chefankläger des Kontrollausschusses, Anton Nachreiner, nahm seine Ermittlungen auf und erwartet ein schnelles Urteil. "Bis Dienstag, spätestens Mittwoch werden wir eine Entscheidung treffen", sagte Nachreiner dem "kicker".

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Bader entschuldigt sich per Brief

Beim 1. FC Nürnberg sind die Verantwortlichen um Schadensbegrenzung bemüht. Manager Martin Bader entschuldigte sich in Briefen an Gagelmann, den DFB und die Frankfurter Eintracht für die Vorfälle. Er setzt weiter darauf, dass die FCN-Anhänger die Probleme selbst in den Griff bekommen. Wenn der Selbstreinigungsprozess aber nicht komme, "werden wir knallhart durchgreifen".

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Keine italienischen Zustände

Trotz der erneuten Vorkommnisse - erst am 23. Februar war die Partie VfB Stuttgart gegen Karlsruher SC wegen ähnlicher Vorfälle unterbrochen worden - hat DFL-Geschäftsführer Hieronymus keine Sorge vor italienischen Zuständen in Deutschland. "Solange bei uns keine Motorräder von den Tribünen fliegen, kann man davon nicht sprechen", sagte Hieronymus. Er sieht aber wie Koch die wahren Fußball-Anhänger gefordert: "Wir sind den Fans sehr entgegengekommen und haben die Dauer von Stadionverboten von fünf auf drei Jahre reduziert. Nun können wir verlangen, dass auch etwas zurückkommt."

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