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Dopingskandal in Griechenland weitet sich aus

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Doping  

Dopingskandal in Griechenland weitet sich aus

09.04.2008, 19:02 Uhr | dpa

Christos Iakovou (Foto: imago)Christos Iakovou (Foto: imago) Der Dopingskandal in Griechenland zieht immer größere Kreise. Nachdem zuerst 11 Gewichtheber in der A-Probe positiv getestet worden waren, sind nun auch noch drei Radfahrer, ein Leichathlet und ein Handballer des Gebrauchs verbotener Substanzen verdächtigt. Das bestätigte Janis Deliganis, Chef der Nationalen Antidopingagentur in Griechenland: "Weitere Details dazu gibt es in den nächsten Tagen."

Funktionäre entzweit Streit um Olympia-Boykott

Vitamin-Fabrik entschuldigt sich

Als Grund für die Dopingserie werden angeblich aus China gelieferte Vitamin- und Nahrungsergänzungspräparate verantwortlich gemacht. Ein Offizieller des griechischen Verbandes hatte der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt, dass die Fabrik in China ein Entschuldigungsschreiben geschickt habe. Demnach seien dem Produkt versehentlich verbotene und krebserregende Substanzen zugeführt worden.

Chinesische Behörden wollen kooperieren

Jiang Yu, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, äußerte Zweifel an den Berichten: "Aber wir wollen mit Griechenland kooperieren, um die Wahrheit herauszufinden." Dies wurde auch vom Präsidenten der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA begrüßt: "Ich freue mich, dass die chinesischen Behörden die Sache untersuchen", sagte John Fahey.

Großer Medienrummel in Griechenland

Polizei und Staatsanwaltschaft in Griechenland hatten Räume des nationalen Verbandes, Athletenzimmer im Leistungszentrum Agios Kosmas und eine möglicherweise in den Skandal verwickelte Apotheke durchsucht. Die Staatsanwaltschaft verhört betroffene Personen, die Fernsehsender des Landes berichten live über jede Entwicklung im Dopingskandal.

Gewichtheber-Verband an Aufklärung interessiert

Generalsekretär Vassilis Gerakaris vom Gewichtheber-Verband gab an, den Behörden sämtliche Dokumente zu den betreffenden Fällen übergeben zu haben: "Wir werden alles tun, um Licht in die Sache zu bringen."

Ausschluss von den Olympischen Spielen droht

Den bei einem Test der WADA auffällig gewordenen Sportlern droht eine Zweijahressperre und Griechenlands Gewichtheber-Team der Ausschluss von den Olympischen Spielen in Peking. Die Namen aller betroffenen Athleten sind noch nicht bekannt.

Iakovou: "Alles war regelkonform"

"Alles war regelkonform. Ich wäre der Letzte, der meinen Athleten Schaden zufügt", behauptete Gewichtheber-Auswahltrainer Christos Iakovou. Er war in der Vergangenheit bereits mehrfach in Dopingverdacht geraten und 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen für den positiven Test von Bronzemedaillen-Gewinner Leonidas Sampanis verantwortlich gemacht worden. Iakovou trat zurück und wurde zusätzlich suspendiert.

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