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FC Schalke 04: Andreas Müller über die Trennung von Mirko Slomka

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FC Schalke 04  

Müller: "Das Wichtigste ist die Disziplin"

14.04.2008, 19:02 Uhr | sid

Andreas Müller (Foto: imago)Andreas Müller (Foto: imago) Herr Müller, warum haben Sie gerade jetzt Trainer Mirko Slomka beurlaubt?
Andreas Müller: "Es gibt nie den richtigen Zeitpunkt, sich von einem Trainer zu trennen. Bei mir gab es schon länger Tendenzen und Gedanken, dass wir etwas verändern müssen. Ich hatte den Eindruck gewonnen, dass der sportliche Erfolg gefährdet ist. Ich bin 100-prozentig überzeugt, dass der Schritt richtig ist."

FC Schalke 04 Mulder schwärmt von Rutten

Hat die öffentliche Kritik an Slomka, die ihn in seiner kompletten Amtszeit begleitet hat, Sie in Ihrer Entscheidung beeinflusst?
Müller: "Die Öffentlichkeit hat mich wenig tangiert. Es war meine Entscheidung, die ich mit dem Vorstand eng abgestimmt habe. Allerdings wundert es mich schon ein bisschen: Von außen hat es immer Kritik an Mirko gegeben, und jetzt, da wir diese Entscheidung getroffen haben, kann sie keiner verstehen."

Jetzt sollen Mike Büskens und Youri Mulder als Interimstrainer bis zum Saisonende die Mannschaft wieder in die Champions League führen. Was macht Sie zuversichtlich, dass die beiden trotz ihrer Unerfahrenheit dieses Ziel erreichen?
Müller: "War Jürgen Klinsmann ein erfahrener Trainer, als er Bundestrainer geworden ist? Er war auch erfolgreich. Wenn die beiden als Trainer so arbeiten, wie sie es als Spieler auf dem Platz gemacht haben, werden wir sehr viel Freude haben. Die beiden kennen sich hier ja bestens aus."

Zur nächsten Saison kommt auf jeden Fall ein neuer Trainer. Welches Anforderungsprofil gibt es für ihn?
Müller: "Das Anforderungsprofil bleibt unser Geheimnis."

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Braucht Schalke nach dem netten Mirko Slomka einen harten Hund?
Müller: "Das Wichtigste ist die Disziplin. Genauso wichtig ist aber ein Trainer mit einer klaren Philosophie und Fußballverstand. Er muss ein feines Gespür für die Spieler haben. Es bringt nichts mehr, sie mit dem Knüppel erziehen zu wollen. Er muss sie überzeugen."

Als Topfavorit wird der Niederländer Fred Rutten gehandelt. Wird er der neue Cheftrainer?
Müller: "An den Spekulationen werde ich mich nicht beteiligen. Ich kann nur so viel sagen: Wir sind gedanklich sehr weit, jetzt müssen die Gespräche erfolgen. Es wäre gut, wenn wir zeitnah eine Entscheidung verkünden könnten."

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