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EM 2008 - Nationalmannschaft  

Hofmann winkt ein deutsches EM-Ticket

19.04.2008, 15:21 Uhr | t-online.de

Rapid Wiens Kapitän Steffen Hofmann (Foto: imago)Rapid Wiens Kapitän Steffen Hofmann (Foto: imago) Wird Steffen Hofmann zur unerwarteten Überraschung in Joachim Löws EM-Aufgebot? Die führende österreichische Sport-Zeitschrift "Sportwoche" entdeckte den Chefscout des DFB-Bundestrainers, Urs Siegenthaler, am 11. April im Gerhard-Hanappi-Stadion Rapid Wiens: als Augenzeuge des 2:1 des Tabellenführers über Kärnten. "Ja, ich bin wegen Steffen Hofmann hier", hielt der Schweizer auf Nachfrage mit dem Grund für sein Erscheinen nicht hinter dem Berg. Der Beobachtete wurde gerade zum dritten Mal nach 2004 und 2005 zum besten Kicker der österreichischen Bundesliga gewählt. Als Kapitän führte er bereits vor drei Jahren Rapid zum Meistertitel, der erneut zum Greifen nahe ist.

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Vorlagenkönig

Die Fakten sprechen fraglos für den 27-Jährigen, der zehn Mal traf und sensationelle 27 Mal auflegte. Ausgerechnet auch gegen Kärnten brillierte der Mittelfeldlenker. "Meine effektivste Saison", gab der verhinderte österreichische Nationalspieler gegenüber der Tageszeitung "Österreich" zu. Wird sie von der EM-Teilnahme in seiner Wahl-Heimat gekrönt? "Ein Spieler fährt mit zur EM, den jetzt noch niemand auf der Rechnung hat", bestätigte Siegenthaler der "Sportwoche".

Drei Mal im "Team 2006"

Am 27. April 2004 trug Steffen Hofmann letztmals den Adler des DFB auf der Brust. Damals gehörte der hier zu Lande kaum bekannte Star Rapids zum Perspektivkader für die WM in seinem Heimatland, der als "Team 2006" firmierte und ein 1:1 aus Russland mitbrachte. Der Unterfranke, der sich in Oberbayern nicht durchsetzte, ist der Superstar des österreichischen Fußballs.

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Echter Wahl-Wiener

Das halbe Jahr, das der Wahl-Österreicher, dessen Einbürgerung mittlerweile seit mehr als drei Jahren auf Halde liegt, in der Rückrunde der Serie 2005/06 beim TSV 1860 München verbrachte, ist vergessen. Einerseits verdingte sich Hofmann damals beim blauen Stadtrivalen des FC Bayern nur in der zweiten Liga, andererseits geizte der vermeintliche neue Regisseur auf Grund von Blessuren und Anpassungsproblemen mit erstklassigen Auftritten. Nach 16 Begegnungen und nur zwei Toren kehrte Hofmann dorthin zurück, wo er nicht nur sein Herz verlor, sondern seit Sommer 2002 auch ungezählte eroberte: nach Wien, zum SK Rapid.

Bundesligaminute in Köln

Mit dem Rekordmeister Österreichs hatte er unmittelbar vor seinem Wechsel zu den Löwen beim Rekordmeister Deutschlands gastiert, anlässlich der Champions-League-Gruppenphase. Bei den Bayern war Hofmann Anfang des Jahrhunderts "nur" bei den Amateuren ein Leistungsträger. Für die spielte er 57 Mal. In der Bundesliga tauchte der heute 27-Jährige kürzestmöglich auf: als Einwechselspieler in der 90. Minute, am 27. Oktober 2001 bei einem 1:1 in Köln.

Kongeniales Duett mit Ivanschitz

Anerkennung - Rapids Fans sehen in ihm nichts weniger als den "Fußballgott" - und Rampenlicht fand Hofmann, nachdem ihn der damalige Rapid-Cheftrainer Lothar Matthäus für einen Wechsel in die Hauptstadt der Alpenrepublik gewann. Der gebürtige Erlanger war zwar bereits entlassen, als der gebürtige Würzburger bei den Grün-Weißen seinen Dienst nach der WM in Japan und Südkorea antrat. Doch Matthäus' Nachfolger Josef Hickersberger, der Hofmann als nunmehriger Teamchef des ÖFB auch liebend gerne bei der EM im eigenen Land eingesetzt hätte, bestimmte das Talent an der Seite von Andreas Ivanschitz (heute Kapitän des österreichischen Nationalteams) zum Dreh- und Angelpunkt Rapids.

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Erkrankt, als Klinsi und Jogi erstmals riefen

Joachim Löw, der seinerzeit als Cheftrainer in Innsbruck und bei Rapid-Rivale Austria Eindruck bei Österreichs Fußballfans hinterließ, verfolgte Hofmanns Weg im Stillen - bis heute. Als Assistent des DFB-Bundestrainers Jürgen Klinsmann entsandte Löw eine Einladung an Hofmann für die Asien-Reise der DFB-Elf Ende 2005. Wegen einer Mandelentzündung sagte der zweifache Familienvater seine Teilnahme ab und tauchte auch im WM-Aufgebot nicht auf.

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