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Degendamen holen zweite deutsche Medaille in Peking

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Fechten - WM  

Degendamen holen zweite deutsche Medaille in Peking

19.04.2008, 17:11 Uhr | dpa

Athletinnen bei der Fecht-Weltmeisterschaft in China (Foto: dpa)Athletinnen bei der Fecht-Weltmeisterschaft in China (Foto: dpa) Auf die Parade-Waffen der deutschen Fechter ist weiter Verlass. Bei der Mannschafts-Weltmeisterschaft in Peking holten die Degendamen die Bronzemedaille und setzten damit ihre Erfolgsserie fort: Seit 2001 kehrten deutsche Degenfechterinnen stets mit mindestens einer Medaille von einer WM oder den Olympischen Spielen zurück. Der vorjährige WM-Dritte besiegte Polen im Gefecht um Platz drei mit 45:35 Treffern. Zuvor hatten Einzel-Weltmeisterin Britta Heidemann, Imke Duplitzer, Monika Sozanska und Marijana Markovic im Halbfinale gegen Gastgeber China mit 24:25 im Sudden Death verloren. Im Finale gewann Titelverteidiger Frankreich 32:30 gegen Gastgeber China.

Fecht-WM Deutsche Florett-Fechter holen Silber

Bei Olympia nur im Einzel am Start

"Wir haben unterstrichen, dass wir mit berechtigten Chancen zu den Olympischen Spielen fahren", sagte der Sportdirektor des Deutschen Fechter-Bundes (DFB), Claus Janka. Am Vortag hatten die Florettherren Platz zwei belegt. Wegen Beschränkung auf zehn Olympia-Entscheidungen müssen zwei Mannschaften bei den Spielen pausieren. So starten die Degendamen wie auch die Florettherren in Peking im August nur im Einzel. Bei den vorolympischen Testwettkämpfen in der 5.000 Zuschauern Platz bietenden Halle, die mit einem Herrenflorett-Weltcup abgeschlossen werden, holte allein Deutschland zwei Medaillen.

Heidemann: "Hätte lieber im Finale gestanden"

Dem sicheren Sieg über Polen ging eine unglückliche Halbfinal-Niederlage gegen Gastgeber China voraus. "Das war ein billiger Treffer, aber das kann im Sudden Death passieren", kommentierte Janka das Scheitern von Schlussfechterin Heidemann. "Jetzt habe ich viermal WM-Bronze mit der Mannschaft gewonnen, lieber hätte ich im Finale gestanden", sagte Heidemann. Imke Duplitzer hatte im Viertelfinale beim 24:23 gegen Ungarn ebenfalls im Sudden Death noch den letzten Treffer gesetzt.

Bundestrainer hadert mit der Auslosung

"Eine grandiose Leistung von Imke, die man hervorheben sollte. Auch von den anderen hat keine versagt, es war insgesamt ein Super-Auftritt", sagte Degen-Bundestrainer Manfred Kaspar und haderte zugleich mit der schwierigen Auslosung: "Das soll keine dumme Ausrede sein, aber wir standen auf der falschen Seite des Tableaus und bekamen es mit China und Ungarn knüppelhart."

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