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Werder Bremen  

Bleibt Carlos Alberto in Brasilien?

22.04.2008, 10:59 Uhr | t-online.de

Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs und sein Sorgenkind Carlos Alberto (Foto: imago)Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs und sein Sorgenkind Carlos Alberto (Foto: imago) Die Zukunft von Werder Bremens teuerstem Einkauf der Vereinsgeschichte, Carlos Alberto, ist weiter ungewiss. Der vom Bundesliga-Klub bis zum 15. Juli an den FC Sao Paulo ausgeliehene Mittelfeldspieler bleibt möglicherweise auch noch über den Sommer hinaus in seinem Heimatland. Das deutete Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs nach der Rückkehr von einem Kurztrip nach Brasilien an.

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Werder-Bosse sind begeistert

Präsident Jürgen L. Born und Allofs waren zwar nur wenige Stunden vor Ort - aber anschließend verdächtig begeistert. "Er ist durchtrainiert ohne Ende. Er sah gut aus und war bester Laune", schwärmte Born via Telefon gegenüber der "Syker Kreiszeitung" vom eintägigen Blitzbesuch bei Carlos Alberto in Sao Paulo. Und Allofs verkündete nach der Rückkehr aus Brasilien via Pressemitteilung: "Der körperliche Zustand des Spielers ist gut, anders als er in den Medien beschrieben wurde. Auch gesundheitlich geht es ihm besser als noch vor Monaten in Bremen."

Disziplinlos und nicht fit

Das klingt ja alles super - aber ist es das auch? Den Schwärmereien steht nämlich Albertos Suspendierung beim FC Sao Paulo entgegen. Wegen Disziplinlosigkeiten und fehlender Fitness wurde die Leihgabe aus dem Kader geworfen. Und warum sollte der Verein Sao Paulo freiwillig auf einen "total durchtrainierten und gut gelaunten" Dribbelkünstler verzichten? Zumal für den seit Januar ausgeliehenen Spieler noch bis Mitte Juli zumindest einen Teil des Gehalts berappt werden muss.

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Umstände der Suspendierung unklar

"Es gibt durchaus unterschiedliche Aussagen wie es dazu kam, und ob diese Maßnahme so gerechtfertigt ist", sagte Allofs. Der Werder-Geschäftsführer hatte vor Ort nicht nur mit Alberto gesprochen, sondern auch mit dem Sportdirektor des FC Sao Paulo, Marco Aurelio Cunha. Der bestätigte noch einmal, dass der 23-Jährige auf Anweisung des Vereinspräsidenten Juvenal Juvencio zur unerwünschten Person beim FC Sao Paulo erklärt worden ist. "Ich weiß nicht, was sich der Präsident dabei gedacht hat", wunderte sich Born in der "Syker Kreiszeitung".

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Schönrederei

Doch mindestens genauso seltsam ist das Verhalten von Born und Allofs: Über ihre Lippen kam nicht ein kritischer Ton zu Alberto. Dabei hatte der Brasilianer in seiner Heimat da weitergemacht, wo er in Bremen aufgehört hatte: mit völlig unprofessionellem Verhalten. Allofs und Born redeten dagegen alles schön. Aber wenn's denn tatsächlich so wäre, warum wird dann nicht eine baldige Rückkehr des mit 7,8 Millionen Euro Ablösesumme teuersten Transfers der Vereinsgeschichte anvisiert? Weil sie offenbar gar nicht geplant ist.

Weitervermittlung in Brasilien?

Albertos "Kur" soll über den 15. Juli hinaus verlängert werden. In der Pressemitteilung ist von "nicht ausgeschlossen" die Rede - und Allofs wird mit den Worten zitiert: "Ein Wechsel innerhalb Brasiliens wäre auch schon zum jetzigen Zeitpunkt möglich." Das würde bedeuten, dass Alberto in diesem Jahr nicht mehr für Werder auflaufen darf. Denn innerhalb eines Kalenderjahres kann ein Profi nur für zwei Klubs spielen.

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