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EM 2008: Andreas Möller checkt das Mittelfeld

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Nationalteam-Check: Mittelfeld  

Möller lobt Jones' Athletik und Zweikampfstärke

28.04.2008, 18:56 Uhr | Das Interview führte Thomas Tamberg, t-online.de

Jermaine Jones (Foto: imago)Jermaine Jones (Foto: imago) In weniger als sechs Wochen beginnt die Europameisterschaft. Im zweiten Teil seines T-Online Interviews analysiert Weltmeister Andreas Möller die Mittelfeldspieler, die noch auf den EM-Zug aufspringen könnten. Zudem verrät er, wer seiner Meinung nach im Finale in Wien stehen wird.

Jermaine Jones hat sich zuletzt in den erweiterten Kreis der Nationalmannschaft gespielt. Wird er bei der EM dabei sein?

Andreas Möller: Jermaine Jones ist ein Grenzfall. Wenn er die letzten Spiele überragend spielt, dann könnte er noch auf den EM-Zug aufspringen. Er ist ein sehr athletischer Mann und ein zweikampfstarker Mittelfeldspieler. Er ist durchaus nicht chancenlos.

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Der Status bei Sebastian Kehl dürfte dem von Jones ähneln.

Für Kehl wird es schwer. Er hat fast ein Jahr nicht gespielt. Daher denke ich, dass es sehr knapp für ihn wird.

Piotr Trochowski dürfte auch ein Wackelkandidat sein. Wie sehen Sie seine Chancen?

Trochowski war in der vergangenen Saison sehr stark, doch in dieser Spielzeit hat er nicht immer überzeugt. Er ist ein sehr junger Spieler, der natürlich auch Formschwankungen hat. Beim HSV ist er momentan zwar Stammspieler, aber die Konkurrenz in Deutschland auf dieser Position ist groß. Ich sehe ihn eher als eine Alternative zu anderen Spielern im Mittelfeld.

Sie sagen die Konkurrenz im Mittelfeld ist groß. Kann man sagen, dass wir im Vergleich zu den Vorjahren derzeit aus dem Vollen schöpfen können?

Das Mittelfeld war bereits bei der WM unser Prunkstück. Und das kann auch bei der EM so sein. Schließlich gehören wir zum Favoritenkreis. Dazu kommt sicherlich auch, dass wir im Angriff viel besser aufgestellt sind. Wir haben mit Podolski, Klose, Kuranyi und Gomez einen Top-Sturm. Das kann in Kombination mit unserem Mittelfeld sehr gut passen.

Andreas Möller gilt nach wie vor als einer der torgefährlichsten Mittelfeld- spieler aller Zeiten. Der ehemalige Profi von Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund, Juventus Turin und Schalke 04 lief 85 Mal für den DFB auf (29 Treffer) und nahm bei drei Weltmeisterschaften teil. Sein bestes Turnier spielte er 1996 beim EM-Triumph in England. Zurzeit ist Möller Coach beim Oberligisten Viktoria Aschaffenburg, der ersten Trainerstation seiner Karriere.Andreas Möller gilt nach wie vor als einer der torgefährlichsten Mittelfeld- spieler aller Zeiten. Der ehemalige Profi von Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund, Juventus Turin und Schalke 04 lief 85 Mal für den DFB auf (29 Treffer) und nahm bei drei Weltmeisterschaften teil. Sein bestes Turnier spielte er 1996 beim EM-Triumph in England. Zurzeit ist Möller Coach beim Oberligisten Viktoria Aschaffenburg, der ersten Trainerstation seiner Karriere.

Podolski könnte bei den vielen Alternativen im Sturm sogar ins Mittelfeld rutschen.

Das stimmt. Er könnte halblinks im Mittelfeld spielen. Aber ich sehe ihn eigentlich als verkappten Stürmer hinter den Spitzen. Meiner Meinung nach wird er aber bei der Europameisterschaft keinen Stammplatz haben. Dazu sind seine Konkurrenten momentan zu stark. Als Alternative könnte er zum Einsatz kommen. Doch ich sehe ihn nicht als den laufstarken Mittelfeldspieler, den die deutsche Nationalmannschaft auf der halblinken Position im Mittelfeld braucht.

Weitere Alternativen wären Paul Freier, David Odonkor und Toni Kroos. Sehen Sie den einen oder anderen im EM-Kader?

Nein.

Joachim Löw hat bereits angekündigt, dass es ein Spieler in den EM-Kader schaffen könnte, den zurzeit keiner auf der Rechnung hat, wie damals bei der WM 2006 David Odonkor. Glauben Sie, dass es einen zweiten Odonkor geben wird?

Ich glaube schon, dass es einen solchen Spieler geben wird. Vielleicht ist es ein Spieler aus der U 21. Vielleicht nimmt Löw einen Mann mit, der dort gute Leistungen gezeigt hat. Askhan Dejagah wäre so ein Spieler.

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Wie sehen Sie die Chancen der deutschen Nationalmannschaft bei der EM?

Wir sind Favorit. Ich gehe fest davon aus, dass wir ins Endspiel kommen. Dort treffen wir dann auf die Niederlande.

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