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EM 2008: Spielerporträt - Franck Ribéry

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Spielerporträt - Franck Ribéry  

Der Spaßfußballer aus dem Plattenbau

29.04.2008, 16:04 Uhr | T-Online, jm, t-online.de

Franck Ribéry (Foto: Nike)Franck Ribéry (Foto: Nike) Er ist die unbestrittene Attraktion der Bundesliga, mit seinen Tricks verzaubert er die Fußball-Fans in der ganzen Republik. Franck Ribéry vom FC Bayern München ist eine Ausnahmeerscheinung in allen Bereichen: Äußerlich wirkt er hart, gezeichnet von einer markanten Narbe in der rechten Gesichtshälfte, die er bei einem Autounfall davontrug. Da war er gerade zwei Jahre alt. Auf dem Platz verwandelt sich die Härte in filigrane Leichtigkeit. Kaum ein anderer Profi verkörpert den Spaß am Spiel so wie der kleine Franzose. Auf technisch höchstem Niveau und dabei stets effektiv führte er seinen neuen Verein in dieser Saison zum Pokalsieg und zum Gewinn der deutschen Meisterschaft.

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Steckbrief Franck Ribéry

Ribérys Stern ging bei der WM 2006 auf

Sein Debüt in der französischen Nationalmannschaft gab Ribéry kurz vor der Weltmeisterschaft 2006 in einem Testspiel gegen Mexiko (1:0). Coach Raymond Domenech nahm ihn darauf hin mit nach Deutschland und der Mittelfeldmann dankte es seinem Trainer mit seinem ersten Länderspieltor zum 1:1-Ausgleich im Viertelfinale gegen Spanien. Die WM war sein internationaler Durchbruch. Seitdem hat sich Ribéry zu einer tragenden Säule im Starensemble des ehemaligen Weltmeisters entwickelt. Doch der Erfolg war nicht immer ein Freund von Ribéry. Bevor Bayern München 25 Millionen Euro Ablöse auf den Tisch legte und dem 25-Jährigen seinen ersten Vertrag bei einem großen europäischen Klub antrug, hatte Ribéry schon eine turbulente Karriere mit Höhen und Tiefen hinter sich. Zwischenzeitlich stand sie sogar vor dem Aus.

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Eine Karriere auf Umwegen

Mit 18 Jahren verließ Ribéry seine Familie in Richtung Alès, wo er in der dritten französischen Liga seinen ersten Profivertrag unterschrieb. Doch der Verein ging Pleite, die Spieler bekamen kein Geld mehr. Der klamme Franck hängte die Kickschuhe an den Nagel, um sich mit einem Straßenarbeiter-Job über Wasser zu halten. Das ist erst sechs Jahre her. Doch die Karriere kam wieder in Fahrt. 2004 spielte er für den FC Metz, brachte den Klub nach oben, wechselte dann aber im Unguten zu Galatasaray Istanbul. Zwar gewann er dort den türkischen Pokal, doch wieder wurden Gehälter nicht gezahlt. Im Sommer 2005 heuerte Ribéry bei Olympique Marseille an. Obwohl sein Vertrag dort bis 2010 datiert war, verließ er Frankreich 2007 in Richtung München. Einige Anhänger der Südfranzosen waren darüber so verärgert, dass sie sein Haus plünderten. Doch diese Rückschläge hat Ribéry weggesteckt. Bei Bayern fließen Geld und Erfolg gleichermaßen.

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"Die ganze Wut ins Spiel gepackt"

Schon als Kind musste Ribéry viel einstecken. Sein Zuhause war eine Beton-Siedlung im nordfranzösischen Boulogne-sur-Mer. Dort wuchs er zusammen mit Kindern arabischer Einwandererfamilien auf - ein Ursache dafür, dass Ribéry 2002 zum Islam konvertierte und den zweiten Vornamen Bilal annahm. Auf Grund seiner Narben hatten ihn die anderen Kinder immer "Quasimodo genannt, später Frankenstein, Scarface. Das hat verdammt wehgetan. Ich bin weggelaufen, ich habe geheult", sagte Ribéry in einem Interview mit dem "Stern“, um dann die etwas überraschende Feststellung zu machen: "Die Narben haben mir mehr geholfen als geschadet.“  Warum? "Ich habe die ganze Wut in mein Spiel gepackt“, sagte Ribéry. Da kann man nur hoffen, dass der Zorn so schnell nicht verfliegt.

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