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FC Bayern München zittert sich zum Titel

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31. Spieltag - Sonntagsspiele  

Bayern zittern sich zum Titel und duschen mit Weißbier

04.05.2008, 19:05 Uhr | t-online.de

Luca Toni nimmt eine Bierdusche (Foto: Reuters)Luca Toni nimmt eine Bierdusche (Foto: Reuters)Die Bayern ließen es mächtig krachen und verschonten im Weißbier-Meisterrausch selbst Trainer Ottmar Hitzfeld und Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge nicht. Nur Manager Uli Hoeneß war auf der Hut und entkam der kalten Gerstensaft-Dusche, nachdem der FC Bayern München sich durch ein unspektakuläres 0:0 beim VfL Wolfsburg vorzeitig den 21. Titel in der Fußball-Bundesliga gesichert hatte. "Die sind wie die Kinder. Sie sollten das Bier lieber trinken", sagte Klub-Boss Franz Beckenbauer, der sich am Sonntagabend im Premiere-Studio sicher vor den Angriffen der Spieler fühlen konnte. Dort verfolgte der Kaiser auch das zweite Sonntagsspiel, das Duisburg gegen Leverkusen mit 3:2 gewann.

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Rummenigge "Schweinsteiger wird verkauft"

Erfolgscoach Hitzfeld ging es nach seinem 250. Bundesligaspiel mit den Bayern an den Kragen. "Die Jungs haben eben Erfahrung", meinte der künftige Schweizer Nationaltrainer, nachdem Mark van Bommel einen Humpen Weißbier über seinem Kopf entladen hatte. Auch Rummenigge entkam den nassen Nachstellungen nicht - machte den Übeltäter Bastian Schweinsteiger aber umgehend ausfindig und verhängte die Strafe ebenso prompt. "Der wird verkauft", sagte der Vorstands-Vorsitzende schmunzelnd und erhielt sogleich Schützenhilfe des äußerlich ungerührten Beckenbauer, der kaltlächelnd scherzte: "Wir haben morgen Aufsichtsratssitzung, da wird das beschlossen."

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Trockenes Sakko vom Pressechef

Während sich Hitzfeld duschte und von seinem Pressechef Markus Hörwick mit einem trockenen Sakko ausgestattet wurde, trat nur Hoeneß in den Katakomben des mit 30.000 Zuschauern ausverkauften Stadions in Wolfsburg unbeschadet vor die Mikrofone. "Ich glaube, am Ende haben wir die Meisterschaft verdient. Darauf kann man aufbauen." Beckenbauer ("Die Neueinkäufe haben sich gelohnt") und Rummenigge ("Die Mannschaft hat Großartiges geleistet, wir sind hochzufrieden") stimmten dem Macher des FC Bayern zu.

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Wolfsburg spielt besser, trifft aber nicht

Der Triumph gelang drei Tage nach dem UEFA-Cup-Debakel in St. Petersburg ohne die Topstars Kahn, Ribéry, Klose, Lucio und Zé Roberto. Gegen die überlegenen, im Abschluss aber zögerlichen Wolfsburger reichte dem Rekordmeister eine mäßige Leistung, um das siebte Double der Vereinsgeschichte schon drei Spieltage vor Ende der Saison perfekt zu machen.

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Luca Toni jubelt auf deutsch

Das i-Tüpfelchen auf die von Hoeneß angekündigte Fernglas- Meisterschaft konnte den Bayern auch ihr früherer Trainer Felix Magath nicht verhindern. Und so gelang den Bayern nach 23 Jahren der vierte Start-Ziel-Sieg nach 1968/69, 1972/73 und 1984/85. In der Euphorie des Sieges antwortete Luca Toni erstmals sogar auf deutsch: "Wir sind deutscher Meister. Ich bin sehr glücklich", sagte der Italiener und ergänzte in seiner Muttersprache: "Nach der Enttäuschung von St. Petersburg ist das heute ein Fest."

Party mit Kahn und Ribéry

Erst einmal hieß die Parole aber: "Locker bleiben, Bierchen trinken und gut Essen", wie Marcell Jansen ankündigte. Gefeiert wurde das Double aus Meisterschaft und 14. Pokalsieg noch am Abend in München. Die Maschine sollte um 22.00 Uhr in der bayrischen Landeshauptstadt landen, danach ging es zur teaminternen Party in ein Nobelrestaurant. Auch Kahn und Co. waren da wieder im Kader.

Rensing feiert Rekord

In Wolfsburg vertrat Michael Rensing den "Titan" und verteidigte seine Erfolgsserie. Auch in seinem 22. Bundesligaspiel musste er wieder nicht als Verlierer vom Platz gehen. Das freilich war nicht nur sein Verdienst. "Wir haben leider beste Chancen nicht verwertet, so kann man gegen den deutschen Meister nicht gewinnen", sagte VfL-Trainer Magath. "Ich gratuliere dem FC Bayern, vor allem dem Trainer. Ich weiß, wie schwierig das ist, Meister und Pokalsieger zu werden."

Hitzfeld übergibt eine Super-Mannschaft

Da der Meister im Angriff nur wenig zustande brachte, blieb Hitzfeld das 500. Tor beim FC Bayern vorerst verwehrt. 497:218 Tore stehen für den Meistercoach zu Buche, der in München 155 Siege, 42 Niederlagen erlebte. Dank des 53. Remis konnte er seine 7. Bundesliga-Meisterschaft und den 25. Titel überhaupt feiern. "Das war schon eine besondere Saison", sagte Hitzfeld. "Die Erwartungshaltung war riesig. Ich freue mich, dass ich Jürgen Klinsmann eine Super-Mannschaft übergeben kann, mit der man oben angreifen kann."

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