Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

DFL weist Koblenz-Beschwerde ab

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

TuS Koblenz  

DFL weist Koblenz-Beschwerde ab

06.05.2008, 17:47 Uhr | dpa

Uwe Rapolder und ganz Koblenz kämpfen um den Klassenerhalt (Foto: imago)Uwe Rapolder und ganz Koblenz kämpfen um den Klassenerhalt (Foto: imago) Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Beschwerde des Zweitligisten TuS Koblenz gegen den wegen gravierender Verstöße im Lizenzierungsverfahren erfolgten Acht- Punkte-Abzug abgelehnt. "Aus dem Beschwerde-Vortrag haben sich keine neuen Erkenntnisse ergeben. Daher konnte nicht abgeholfen werden", begründete DFL-Geschäftsführer Christian Müller die Zurückweisung. Der TuS stehe frei, den Vorstand des Liga-Verbandes als Beschwerde-Instanz anzurufen. Die Punkte werden am Saisonende abgezogen, weil Spielerverträge von erheblicher wirtschaftlicher Relevanz nicht vorgelegen hatten. Zudem ist eine 200.000 Euro Vertragsstrafe fällig.

TuS Koblenz Acht Punkte abgezogen
Aktuell Tabelle und Ergebnisse der 2. Liga
Aktuell Torschützenliste der 2. Liga

TuS kündigt erneuten Einspruch an

"Wir werden bis Mittwochmittag Einspruch einlegen", kündigte TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos an. Damit kommt es zur mündlichen Verhandlung in zweiter Instanz beim Liga-Vorstand. Rechtsanwalt Christoph Schickhardt ist mit der Wahrung der Klub-Interessen beauftragt und sieht gute Chancen, das Urteil zu kippen. "Die DFL hat sich nicht ausreichend mit unserem Vortrag beschäftigt und die tatsächliche sowie rechtliche Problematik nach wie vor verkannt." Für den Juristen hätten sich keine neuen Erkenntnisse aus der DFL-Mitteilung ergeben.

Zu Unrecht bestraft

Koblenz droht durch den höchsten Punktabzug in der Bundesliga-Geschichte der Zweitliga-Abstieg, hat aber vor dem Match am Mittwoch bei 1899 Hoffenheim mit 35 Zählern noch ein Polster von drei Punkten auf einen Abstiegsplatz. Der Verein sieht sich von der DFL zu Unrecht wegen arglistiger Täuschung bestraft, weil er sich vom ehemaligen Geschäftsführer Hermann Gläsner ebenfalls hintergangen fühlt.

Gläsner der Schuldige?

Gläsner hatte die im Sommer mit den Serben Branimir Bajic und Marko Lomic geschlossenen Transferverträge kurz nach Saisonstart bei Nachverhandlungen maßgeblich verändert und dem Klub Partizan Belgrad eine wesentlich höhere Transfersumme zugesichert, ohne den Koblenzer Aufsichtsrat davon in Kenntnis zu setzen. Die Verträge wurden erst nach der fristlosen Kündigung Gläsners im Dezember 2007 entdeckt und die dort angegebene Transfersumme in Höhe von etwa zwei Millionen Euro umgehend von Sponsoren und dem Aufsichtsrat ausgeglichen.

Statistik Koblenz - Wehen
Aufstiegs-Prognose T-Online tippt die Aufsteiger 2008

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Vertrauensbruch 
Pflegerin ahnt nichts von der versteckten Kamera

Nach einem Anfangsverdacht installieren Verwandte das Gerät, die Aufnahmen sind erschreckend. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal