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Großer Preis der Türkei: Massa fährt im Training Bestzeit, Räikkönen Letzter

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Freitags-Training in Istanbul  

Kimi Räikkönen: erst Letzter, dann Erster

09.05.2008, 09:40 Uhr | Norman Gosch

Letzter im ersten, Erster im zweiten Training: Kimi Räikkönen (Foto: imago)Letzter im ersten, Erster im zweiten Training: Kimi Räikkönen (Foto: imago) Erfolg und Misserfolg liegen manchmal so nah beieinander. Bestes Beispiel: Kimi Räikkönen musste beim ersten freien Training zum Großen Preis der Türkei noch in der Box zuschauen, weil die Mechaniker an seinem F2008 bastelten. Am Ende lag Räikkönen auf dem letzten Platz. Im zweiten Durchgang des Tages raste der Finne dann auf Rang eins, sicherte sich die Bestzeit vor Lewis Hamilton und Felipe Massa. Der war im ersten Training ganz vorne zu finden.

Fotos, Fotos, Fotos Die besten Bilder des Freitags-Trainings

Ergebnisse Das erste freie Training im Überblick
Ergebnisse Das zweite freie Training im Überblick
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Aguri-Rückzug beeinflusst Qualifying-Regeln

Wer sich beim Blick auf die Ergebnisse gewundert hat, wieso nur noch 20 statt wie bisher 22 Fahrer gelistet sind: Super Aguri hatte in dieser Woche seinen Rückzug aus der Formel 1 bekanntgegeben. Das Team von Aguri Suzuki konnte seine finanziellen Probleme nicht lösen und zog so schweren Herzens die Handbremse. Die FIA sah sich deshalb gezwungen, das Reglement fürs morgige Qualifying anzupassen. So werden in den ersten beiden Sessions nur jeweils fünf Fahrer (bislang waren es sechs) ausscheiden.

Grünes Licht für Kovalainens Start

Die zweite Auffälligkeit in Sachen Ergebnis-Liste: Silberpfeil-Pilot Heikki Kovalainen war am Start. Nach seinem schweren Crash beim Großen Preis von Spanien bekam der Finne erst am gestrigen Donnerstag offiziell Grünes Licht von den Ärzten. Wie durch ein Wunder entkam Kovalainen dem verunfallten Boliden nahezu unverletzt, einzig leichte Kopfschmerzen plagten ihn. Aber der Finne ist wieder topfit und freut sich auf das anstehende Rennen.

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Erst Langeweile, dann totale Action

Topfit und vor allem sehr geduldig mussten auch die Fans an der Strecke sein. Denn beim ersten freien Training sah es lange Zeit so aus, als wollte gar keiner der verbliebenen 20 Fahrer seiner Arbeit nachgehen. Zwischen der obligatorischen Checkup-Runde und der ersten gefahrenen Zeit lagen immerhin fast 40 Minuten. Dann ging es auf der Piste aber hoch her. Alle Fahrer nutzten die Session für ausgiebige Testfahrten. Alle Fahrer? Nein, einer saß fast die gesamte Zeit in der Box.

Fahrerwertung 2008 Räikkönen vor Hamilton
Teamwertung 2008 Ferrari führt das Feld an
Archiv Videos zur Formel-1-Saison 2008

Bestzeit und letzter Platz für Ferrari

An Kimi Räikkönens Boliden schien es ein größeres Problem zu geben. Mechaniker am und unter dem F2008 des Finnen werkelten eifrig am Getriebe. Räikkönen war am Ende Letzter, unterdessen hielt Felipe Massa die rote Fahne hoch und sicherte dem italienischen Rennstall die Bestzeit. Rückkehrer Kovalainen machte einen hervorragenden Testjob, landete auf Position zwei vor seinem Teamkollegen und Vizeweltmeister Fernando Alonso.

Nieselregen verzögert zweite Session

Zum Start der zweiten Session des Tages bot sich den Fans das gleiche Bild wie beim ersten Training: eine leere Strecke. Das lag aber nicht an der Unlust der Teams, ihre Fahrer auf die Piste zu schicken, als an der Tatsache, dass der Asphalt nach leichtem Nieselregen feucht war. Man wartete auf das Abtrocknen der Strecke, was sich ein wenig hinauszögerte. Erleichterung machte sich dann bei den Zuschauern breit, als es endlich los ging.

Räikkönen startet mit starken Zeiten

Nachholbedarf hatte vor allem Räikkönen - und der Finne ließ nicht lange auf sich oder Spitzenzeiten warten. Schnell setzte sich der Finne an die Spitze, sein Vorsprung auf Lewis Hamilton betrug zwischenzeitlich fast 1,5 Sekunden. Auch Teamkollege Massa hatte mit Räikkönens Zeit schwer zu kämpfen. Mark Webber hatte unterdessen ganz andere Probleme. Auf dem leicht rutschigen Asphalt verlor der Australier die Kontrolle über seinen Red Bull und kam von der Strecke ab. Einzelteile des Boliden lagen nach dem Crash auf der Strecke, sodass die Session unterbrochen werden musste. Webber war allerdings nichts passiert.

Hamilton macht es noch einmal spannend

Um die Bestzeit hätte Webber aber sicherlich eh nicht mitfahren können. Denn das war einmal mehr Sache der beiden Top-Teams Ferrari und McLaren-Mercedes. Räikkönen sah lange Zeit wie der sichere Sieger aus, als Lewis Hamilton zwei Minuten vor Ende der Session noch einmal bis auf 36 Tausendstel-Sekunden herankam und damit Massa auf Platz drei verdrängte. Räikkönen aber blieb an der Spitze.

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