Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Fehlstart für den Deutschland-Achter

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Rudern  

Fehlstart für den Deutschland-Achter

12.02.2010, 22:50 Uhr | dpa

Der Deutschland-Achter ist wenig verheißungsvoll in den Weltcup gestartet. Mit einem zweiten Rang im Vorlauf verpasste das auf drei Positionen umbesetzte Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) auf der Regattastrecke in München-Oberschleißheim den direkten Finaleinzug. Der WM-Zweite kam eine Bootslänge hinter Überraschungssieger China ins Ziel und muss nun im Hoffnungslauf erneut sein Glück versuchen. Der Fehlstart drei Monate vor den Olympische Spielen stimmte Trainer Dieter Grahn nachdenklich: "Uns fehlt noch das Stehvermögen. Aber nach nur zehn Tagen gemeinsamen Trainings kann man noch keine Wunderdinge erwarten."

Müller: "Das war ein gelungener Auftakt"

Anders als im Achter verlief der erste internationale Härtetest der Saison für die restliche DRV-Flotte weitgehend zufriedenstellend. In den Halbfinals und Endläufen der 14 olympischen Wettkampfklassen ist der DRV mit insgesamt 13 Booten vertreten. Nach acht Vorlaufsiegen an den ersten beiden Weltcup-Tagen zog Sportdirektor Michael Müller ein positives Zwischenfazit: "Das war ein gelungener Auftakt. Es ist erfreulich, dass sich die neu gebildeten Teams gut gezeigt haben", sagte Müller.

Enttäuschung beim Frauen-Achter

Auf gutem Weg zurück zu alter Stärke scheint der Frauen-Doppelvierer zu sein. Die Crew um Schlagfrau Kathrin Boron, die in diesem Jahr zum fünften Mal in Serie Olympia-Gold gewinnen und damit mit Ruder-Legende Steven Redgrave aus Großbritannien gleichziehen will, ließ im Vorlauf den WM-Dritten aus China mit einer Sekunde Vorsprung hinter sich. Weniger erfreulich verlief das Rennen für den Frauen-Achter. Das Team von Trainer Ralf Holtmeyer kam nicht über einen enttäuschenden dritten Rang weit hinter Sieger China hinaus.

Sorgen um die Zukunft des Frauen-Einers

Die meisten Probleme bereitet indes der Frauen-Einer: Vier Jahre nach dem Olympiasieg von Katrin Rutschow-Stomporowski ist keine Nachfolgerin in Sicht. Im Viertelfinale der Regatta musste sich Stephanie Schiller mit Rang vier begnügen. Darüber hinaus blieb auch Sophie Dunsing als Fünfte hinter den Erwartungen zurück. Beide Ruderinnen konnten sich damit nicht für einen Start bei der Olympia-Qualifikation Mitte Juni in Posen empfehlen.

Olympia-Teilnahme in fast allen Klassen gesichert

Dort werden die letzten Tickets für Peking vergeben. Bis auf den Frauen-Einer und leichten Vierer ohne Steuermann hat der DRV in allen 14 Bootsklassen die Olympia-Teilnahme bereits sicher. "Das war ein erster Versuch. Wir werden in den nächsten Tagen beraten, wer in Posen im Frauen-Einer starten soll", sagte Müller.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Wahnsinn 
Cleverer Hund überwindet Gartenzaun mit Trick

Kaum zu glauben, wie der Hund es schafft zu seinen Freunden zu gelangen. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal