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Prasnikar reißt das Ruder auf sensationelle Art herum

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33. Spieltag - Mann des Tages  

Prasnikar reißt das Ruder auf sensationelle Art herum

10.05.2008, 16:55 Uhr | t-online.de

Cottbus' Cheftrainer Bojan Prasnikar (Foto: ddp) Bojan wer? Als Energie Cottbus am 28. September 2007 seinen Nachfolger für den beliebten "Ur-Cottbuser" Petrik Sander präsentierte, blätterten auch vermeintliche Experten sofort nach. Doch der slowenische Fußballalmanach musste es schon sein, um unter "P" wie Prasnikar fündig zu werden. Ein 54-jähriger Nobody mit äußerst überschaubaren Deutschkenntnissen sollte also das Unmögliche bewerkstelligen und den wohl meistgetippten Klub der Bundesliga vor dem zweiten Abstieg in Liga zwei bewahren. Prasnikar holte aus den ersten vier Partien nach der weithin verurteilten Entlassung seines Vorgängers Sander nur zwei Punkte. Doch alle Kritiker Energies und seines unbekannten Coachs mussten spätestens nach dem 2:0 über den HSV anerkennend den Hut ziehen: vor dem "Fight-Club" an sich und einem Trainer, der das Ruder herumriss.

Spielbericht Cottbus stellt Spielverlauf auf den Kopf

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Schon der vierte Klassenerhalt

Grundsätzlich behaupten die Auguren nach Saisonende ja, wer auf Grund der Punktzahl oben stehe, habe dies auch verdient. Insofern haben sich auch die Cottbuser - ob das nun in der Liga jedem gefällt, oder auch nicht - ihren vierten Klassenerhalt nach 2001, 2002 und 2007 auch verdient. Der Sieg über niemand Geringeren als den Rekord- und neuen Meister aus München wirkte am 15. März wie eine Initialzündung. Selten erlebte spielerische Klasse, gepaart mit dem in der Lausitzer Natur liegenden und für Erfolg unabdingbaren Einsatzwillen, besorgte an jenem 24. Spieltag ein keineswegs glückliches 2:0.

Porträt Bojan Prasnikar

Video: Neue Sportkolleg-Folge

Die Sprache des Fußballs

In der Folge feierte die Elf Prasnikars aus neun Begegnungen fünf Siege - inklusive des rettenden 2:0 über überlegene Hamburger. Prasnikar führte eine Multi-Kulti-Truppe, die - inklusive seiner selbst - aus 17 Nationen zusammengesetzt ist. Die Verpflichtung ihres Kopfes, der immerhin drei Amtszeiten als slowenischer Nationaltrainer und einen halbjährigen Ausflug nach Zypern vorzuweisen hatte, folgte der Logik der finanziell ewig beschränkten Cottbuser. Der Logik, vornehmlich im Osten und Südosten Europas talentierte und vor allem billige Kräfte quasi auszugraben und ihr Potenzial für die Mannschaft und ihren Erfolg optimal nutzbar zu machen. Die Sprache des Fußballs verbindet das Ganze dann, auch wenn es mit der deutschen Sprache manches Mal noch hapern sollte.

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