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Großer Preis der Türkei: Felipe Massa ist der König von Istanbul

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Das Rennen in Istanbul  

Felipe Massa ist der König der Türkei

11.05.2008, 15:23 Uhr | Norman Gosch

Von der Pole zum Sieg: Felipe Massa im Ferrari (Foto: xpb.cc)Von der Pole zum Sieg: Felipe Massa im Ferrari (Foto: xpb.cc) Was für ein Rennen in Istanbul: Felipe Massa gewinnt zum dritten Mal hintereinander den Großen Preis der Türkei. Der Brasilianer hatte über weite Strecken des Rennens das Geschehen im Griff, musste sich nur einmal einem starken Manöver von Lewis Hamilton geschlagen geben. Aber der Vizeweltmeister hatte sich mit seiner Drei-Stopp-Strategie verpokert und wurde am Ende nur Zweiter. Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari sorgte einmal mehr für Partylaune bei den Roten. Bester Deutscher wurde Nick Heidfeld auf Rang fünf.

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Ergebnisse Das Rennen im Überblick

Crash noch vor der ersten Kurve

Fisichella (oben) schießt über Nakajima hinweg (Foto: xpb.cc)Fisichella (oben) schießt über Nakajima hinweg (Foto: xpb.cc) Die Aufstellung ließ einiges für das Rennen erhoffen - und bereits der Start wurde zum echten Hingucker. Kimi Räikkönen setzte sich fix neben Heikki Kovalainen, musste aber vor der ersten Kurve zurückstecken. Sowohl Robert Kubica als auch Fernando Alonso nutzten die Gelegenheit und gingen am Finnen vorbei. Weiter hinten im Feld krachte es derweil heftig. Giancarlo Fisichella rauschte Kazuki Nakajima ins Heck und katapultierte seinen Boliden über den des Japaners hinweg und beide noch vor der ersten Kurve aus dem Rennen.

Zum Durchklicken Crash zwischen Fisichella und Nakajima in Bildern

Pech für Heikki Kovalainen

Das Safety Car kam auf die Strecke, denn der Force India steckte im Kiesbett der Auslaufzone fest. Kovalainen, der sich aufgrund seines zweiten Startplatzes Hoffnungen auf den ersten Sieg seiner Formel-1-Karriere machen durfte, musste derweil in die Box. Bei dem Konter des Finnen gegen seinen Landsmann im Ferrari gab es eine kleine Berührung. Die Crew wollte einem sich ankündigenden Plattfuß zuvorkommen und rief Kovalainen zum Service.

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Katz- und Mausspiel an der Spitze

Erst nach gut zehn Runden gelang es Hamilton, den an der Spitze befreit auffahrenden Massa einzuholen. Der Brite begann, enormen Druck auf den Ferrari-Piloten auszuüben, allerdings ohne Chance, ihn wirklich stellen zu können. Bevor es zu einem ernsthaften Duell kommen konnte, wurde Hamilton zum ersten Boxenstopp gerufen. Nach Massas Stopp ging das Katz- und Mausspiel der beiden Kontrahenten munter weiter.

Unglaubliches Manöver von Hamilton

Und wie: In der 24. Runde legte sich Hamilton den Ferrari von Massa zurecht. Der Brite saugte sich im Windschatten nahezu am Heck des Brasilianers fest, zeigte sich kurz - und zog vorbei. Ein Manöver, wie man es an der Spitze des Feldes seit Ewigkeiten nicht gesehen hat. Direkt nach dem Überholen setzte sich Hamilton mit riesigen Schritten von Massa ab. Der Bosporus-Hattrick des Ferrari-Piloten rückte in weite Ferne, denn Hamilton war pro Runde fast eine Sekunde schneller unterwegs.

Der Traum des Vizeweltmeisters platzt

Doch es ist nicht alles Gold was glänzt - oder, wie in Hamiltons Fall, Silber. Denn der Brite konnte sich zwar mühelos absetzen, doch kurze Zeit später bog er auch schon zum nächsten Stopp in die Boxengasse. Und hier wurde das Geheimnis um die plötzliche Leistungsexplosion des Silberpfeils gelüftet: Hamilton war auf einer Drei-Stopp-Strategie unterwegs, die lange Standzeit beim ersten Halt war entweder ein Bluff oder das Resultat eines Problems.

Hamilton setzt sich noch vor Räikkönen

Massa und Räikkönen lagen nach Hamiltons Stopp an der Spitze. Erst, als das Ferrari-Duo zum zweiten und letzten Mal an die Box gerufen wurde, übernahm der Brite wieder das Kommando. Die Freude währte aber nicht lange, denn 13 Runden vor Ende des Rennens kam er dann zum finalen Stopp zum Service. Bei der Ausfahrt aus der Box konnte Hamilton Massa nicht hinter sich lassen. Aber immerhin sicherte er sich Rang zwei vor Räikkönen.

BMW-Duo auf den Plätzen vier und fünf

In dieser Reihenfolge kamen die drei Akteure dann auch über die Ziellinie. Das starke BMW Sauber-Duo Robert Kubica/Nick Heidfeld belegte die Platze vier und fünf, Fernando Alonso landete im Renault am Ende auf Rang sechs. Mark Webber im Red Bull wurde Siebter, Nico Rosberg (Williams F1 Team) komplettierte die Punkteränge.

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