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Marschiert Hoffenheim heute tatsächlich durch?

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34. Spieltag  

Marschiert Hoffenheim heute tatsächlich durch?

18.05.2008, 11:07 Uhr | sid, t-online.de

Diese drei Trainer wollen in die Bundesliga: Robin Dutt (li.), Jürgen Klopp (Mitte) und Ralf Rangnick. (Foto: imago, Montage: t-online.de)Diese drei Trainer wollen in die Bundesliga: Robin Dutt (li.), Jürgen Klopp (Mitte) und Ralf Rangnick. (Foto: imago, Montage: t-online.de) 3280 Menschen zählt der Sinsheimer Stadtteil Hoffenheim nahe Heidelberg. Heute könnte er zum kleinsten Teil der 1. Bundesliga aufsteigen und somit Gladbach und Köln folgen. Die Heimatregion der TSG 1899 vertrat zwischen 1983 und 1990 der darbende Traditionsklub vom Mannheimer Waldhof achtbar in der Beletage. Nun fiebert Nordbaden der Rückkehr auf die große nationale Fußballbühne entgegen. Torwart Ramazan Özcan versprach vor dem Finale gegen Fürth im "kicker", den sensationellen Durchmarsch aus der Regionalliga zu realisieren: "Wir werden den Matchball verwandeln!" Dies zu verhindern, treten der FSV Mainz 05 (daheim gegen St. Pauli) und der SC Freiburg (empfängt Wehen Wiesbaden) an. Mainz' Aufstiegshoffnungen zerplatzten 1997, 2002 und 2003 auf dramatischste Weise jeweils erst am letzten Spieltag, ehe der Karnevalsverein von 2004 bis 2007 drei wunderbare Bundesligajahre verlebte.

Ab 13.45 Uhr Auf- und Abstiegskampf im T-Online Live-Ticker

Freiburg überrascht sich selbst

Als erfrischende Alternative zum Establishment erwies sich auch stets der SC Freiburg. Die Breisgauer blicken seit 1993 gar auf ein ganzes Jahrzehnt in der höchsten deutschen Spielklasse zurück, drohen aber seit ihrem letzten Abstieg im Jahre 2005 nunmehr zum dritten Mal nacheinander als Viertplatzierter an der Rückkehr zu scheitern. Die Schwarzwälder gehen mit den geringsten Chancen in den heutigen Showdown, sind jedoch mit dem Jahr eins nach Ewig-Trainer Volker Finke hochzufrieden: "Wenn uns vor der Saison jemand gesagt hätte", meinte Finkes Erbe Robin Dutt im "kicker", "dass wir am letzten Spieltag noch um den Aufstieg spielen, hätten wir das sofort unterschrieben."

Einer muss noch den bitteren Weg gehen

Andere spielen am letzten Spieltag noch gegen den Abstieg, und unterschrieben hätten das vor Saisonbeginn weder Offenbach noch Osnabrück, und erst recht nicht Augsburg und Kaiserslautern. Nachdem mit Aue, Paderborn und Jena drei Absteiger in die neu geschaffene dritte Liga bereits feststehen, wird es einen aus dem genannten Quartett heute noch erwischen. Theoretisch ist auch noch die TuS aus Koblenz gefährdet. Wie theoretisch allerdings, das verrät Ihnen die detaillierte t-online.de Übersicht über die Ausgangslagen: oben wie unten.

Die Konstellation im Kampf um den dritten Aufstiegsplatz:

Der Dreikampf um den dritten Aufstiegsplatz steht im Mittelpunkt des 34. und letzten Spieltags der 2. Liga. 1899 Hoffenheim (57 Punkte/+15 Tore), der FSV Mainz 05 (55/+22) und der SC Freiburg (55/+7) haben noch die Chance, in die Bundesliga aufzusteigen.

Foto-Show Freud und Leid in der zweiten Liga nach dem 33. Spieltag

1899 Hoffenheim kann es als einzige Mannschaft aus eigener Kraft schaffen und steigt auf…

… bei einem Sieg gegen Fürth.

… bei einem Unentschieden, wenn Mainz und Freiburg nicht gewinnen.

… bei einer Niederlage, wenn Mainz und Freiburg nicht gewinnen.

Gladbach Große Sause nach dem Aufstieg
Köln Der FC ist wieder da, wo er hin gehört

Der FSV Mainz ist in der nächsten Saison erstklassig…

… bei einem Sieg gegen St. Pauli, wenn gleichzeitig Hoffenheim verliert und Freiburg mit weniger als 15 Toren Unterschied gegen Wehen Wiesbaden gewinnt.

… bei einem Sieg gegen St. Pauli, wenn gleichzeitig Hoffenheim unentschieden spielt und Freiburg mit weniger als 15 Toren Unterschied gegen Wehen Wiesbaden gewinnt.

Der SC Freiburg kann den Aufstieg noch schaffen…

… bei einem Sieg gegen Wehen Wiesbaden, wenn gleichzeitig Hoffenheim verliert und Mainz höchstens unentschieden spielt.

… bei einem Sieg gegen Wehen Wiesbaden mit mehr als acht bzw. neun Toren Unterschied (je nach dem, wer wie viele Tore erzielt, da bei gleicher Tordifferenz die mehr geschossenen Tore entscheidend sind), wenn gleichzeitig Mainz und Hoffenheim maximal unentschieden spielen.

Die Konstellation im Kampf um den Abstieg aus der 2. Liga:

Jena, Paderborn und Aue sind bereits abgestiegen, ein weiteres Team wird noch gesucht: Rein theoretisch kann es noch fünf Mannschaften treffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es Koblenz trifft geht aber gegen Null. Offenbach, Augsburg, Jena, Osnabrück und Kaiserslautern müssen zittern. Das Kuriose dabei: Alle vier Vereine können aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen, da Offenbach und Osnabrück am letzten Spieltag direkt aufeinander treffen.

Die TuS Koblenz (in Aachen, 38 Punkte / -3 Tordifferenz) steigt ab ...

... bei einer Niederlage mit mehr als zwölf Treffern Unterschied, wenn folgende zusätzliche Ereignisse eintreten: a) Kaiserslautern gewinnt, b) Augsburg mindestens Unentschieden spielt und Osnabrück sich von Offenbach mit einem Unentscheiden trennt. Sollte Offenbach in Osnabrück verlieren, dürfte sich Koblenz sogar eine Niederlage erlauben, die im Vergleich zu Offenbach nicht um mehr als 16 Treffer höher ausfällt.

DFL Strafe gegen Koblenz reduziert

Kickers Offenbach (in Osnabrück, 38 Punkte / -19 Tordifferenz) hält die Klasse ...

... bei einem Sieg.

... bei einem Unentschieden.

... bei einer Niederlage, wenn Kaiserslautern nicht gewinnt.

... bei einer Niederlage, wenn Augsburg nicht wenigstens einen Punkt holt.

Der FC Augsburg (gegen Jena, 37 Punkte / -12 Tordifferenz) hält die Klasse ...

... bei einem Sieg.

... bei einem Unentschieden.

... bei einer Niederlage, wenn Kaiserslautern verliert.

... bei einer Niederlage, wenn Osnabrück auch verliert und dabei aber nicht in der Tordifferenz zwei Treffer gut macht.

Der VfL Osnabrück (gegen Offenbach, 37 Punkte / -14 Tordifferenz) hält die Klasse ...

... bei einem Sieg.

... bei einem Unentschieden, wenn Kaiserslautern nicht gewinnt.

... bei einem Unentschieden, wenn Augsburg verliert.

... bei einer Niederlage, wenn Kaiserslautern verliert.

... bei einer Niederlage, wenn Augsburg verliert und Osnabrück in der Tordifferenz dabei zwei Zähler aufholt.

Der 1. FC Kaiserslautern (gegen Köln, 36 Punkte / -3 Tordifferenz) hält die Klasse ...

... bei einem Sieg.

... bei einem Unentschieden, wenn Augsburg verliert.

... bei einem Unentschieden, wenn Osnabrück verliert.

Aktuell Tabelle und Ergebnisse der 2. Liga
Aktuell Torschützenliste der 2. Liga

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