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Daum will Podolski nach Köln zurückholen

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1. FC Köln  

Daum will Podolski nach Köln zurückholen

23.05.2008, 13:52 Uhr | sid

Bleibt doch in Köln: Christoph Daum (Foto: imago)Bleibt doch in Köln: Christoph Daum (Foto: imago) Christoph Daum treibt nach seinem Treuebekenntnis zum 1. FC Köln die Personalplanungen voran und träumt von einer Rückholaktion des Fußball-Nationalstürmers Lukas Podolski. "Gibt es eine Möglichkeit, diskutieren wir den P-Plan. Wenn es einen Lukas gibt, der von Bayern die Freigabe erhält, dann bin ich mir sicher, dass es hier externe Leute gibt, die uns unterstützen, die ihn finanzieren können", sagte Daum dem "Express". Man müsse aber die Spielregeln der Bundesliga beachten. "Alles andere wäre unfair gegenüber den Bayern, Jürgen Klinsmann und Lukas Podolski", so Daum weiter.

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Weitere Kracher gesucht

Der frühere FC-Publikumsliebling besitzt bei den Bayern noch einen Vertrag bis 2010, hatte jüngst aber über seine zu geringen Einsatzzeiten geklagt. Bis zum Saisonstart benötige der FC noch den "einen oder anderen Neuzugang, der uns wirklich verstärkt", meinte Daum und ergänzte: "Es geht da auch um Leute, die sich eher in der Champions League sehen."

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18 Millionen für neue Spieler

Nach Angaben der "Bild-Zeitung" darf Daum das Team für 18 Millionen Euro verstärken. Das soll bereits beim Amtsantritt des früheren Meistertrainers im November 2006 bei einem möglichen Aufstieg ausgehandelt worden sein. Vor wenigen Tagen hatte sich Daum nach einem 14-stündigen Verhandlungsmarathon mit dem FC auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt und damit den Machtpoker offenbar gewonnen. Er werde jetzt die Ärmel hochkrempeln und "arbeiten, arbeiten, arbeiten". Damit wird es im August zum Bundesliga-Comeback Daums knapp acht Jahre nach seiner Drogenaffäre und dem folgenden Abschied bei Bayer Leverkusen kommen.

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Verhandlungsmarathon

Der Einigung mit dem FC vorausgegangen waren zähe Verhandlungen, die bereits morgens in Daums Villa in Köln-Hahnwald mit Anwalt Stefan Seitz und Co-Trainer Roland Koch begannen. Ab 18.00 ging es dann am Geißbockheim mit Manager Michael Meier und später auch Geschäftsführer Claus Horstmann ans Eingemachte. Präsident Wolfgang Overath war dagegen bei den Gesprächen nicht dabei. "Es gab Phasen, wo ich gesagt habe, hier sehe ich nicht die Perspektiven. Spätestens nach dem Hoffenheim-Spiel waren wir aber eine Einheit. Emotional hätte ich schnell zusagen können, aber es geht darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, die den FC mittel- und langfristig in der ersten Liga etablieren", begründete Daum seine Hinhalte-Taktik.

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Podolski im FC-Trikot: Davon träumen nicht nur die Fans (Foto: imago) Podolski im FC-Trikot: Davon träumen nicht nur die Fans (Foto: imago)

Manager Meier ist erleichtert

Der 54-Jährige besitzt beim FC zwar einen Vertrag bis 2010, hätte aber bis Ende Mai eine Ausstiegsklausel ziehen können. Sichtlich erleichtert war auch Meier. "Wir sind dankbar, dass Christoph seine persönlichen Ambitionen hinter die des Vereins gestellt hat. Seine persönlichen Ambitionen waren und sind von den Zielen des Vereins noch weit entfernt, aber vielleicht gelingt es uns, sie gemeinsam zu erreichen", meinte der Manager.

Verstärkungen für fast alle Mannschaftsteile

Der extrovertierte Fußball-Lehrer will vor allem weitere strukturelle Veränderungen vorantreiben, die dem Verein einen dauerhaften Verbleib in der deutschen Eliteklasse garantiert. Bis auf die Torhüter-Position müssen in allen Mannschaftsteilen Verstärkungen her. 41 Gegentreffer sind etwa eines Aufsteigers nicht unbedingt würdig. Und auch im Angriff muss noch noch nachgebessert werden. Denn in Nationalspieler Patrick Helmes, der die Rheinseite in Richtung Bayer Leverkusen wechselt, verlässt einer der absoluten Leistungsträger den Klub. Der Stürmer war mit 17 Treffern maßgeblich am Aufstieg beteiligt.

Geschäftsjahr endet mit leichtem Überschuss

Bislang verpflichtet sind Miso Brecko (Hamburger SV) und Daniel Brosinski (Karlsruher SC). Beide Akteure gehören aber eher in die Rubrik Perspektivspieler. Finanziell steht der Klub auf gesunden Füßen. Das Geschäftsjahr 2006/2007 hat der FC mit einem leichten Überschuss von 15.400 Euro abgeschlossen. Das Eigenkapital der Kölner beträgt 2,59 Millionen Euro. Die Begeisterung für den Doublegewinner von 1978 ist bemerkenswert. Durchschnittlich 43.741 Zuschauer besuchten die Heimspiele der Kölner in der abgelaufenen Zweitliga-Saison, das Fassungsvermögen der WM-Arena beträgt 50.000.

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