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Großer Preis von Monaco: Lewis Hamilton behält die Übersicht in Monte Carlo

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Das Rennen in Monaco  

Hamilton behält die Übersicht in Monaco

25.05.2008, 14:41 Uhr | Norman Gosch

Der Sieger des GP von Monaco: Lewis Hamilton (Foto: Reuters)Der Sieger des GP von Monaco: Lewis Hamilton (Foto: Reuters) Der Große Preis von Monaco ist immer etwas Spezielles - wenn es dazu noch regnet im Fürstentum am Mittelmeer, dann ist das Chaos vorprogrammiert. Der Herrscher über das Tohuwabohu auf dem engen Stadtkurs war Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes. Der Brite gewann das Rennen vor Robert Kubica und Felipe Massa. Adrian Sutil war auf dem besten Wege zu einer Sensation, doch kurz vor Schluss wurde er von Kimi Räikkönen aus dem Rennen gekegelt. Bester Deutscher Pilot wurde Sebastian Vettel auf Rang fünf. Hamilton übernimmt die Führung in der Fahrerwertung.

Fotos, Fotos, Fotos Die besten Bilder vom Rennen in Monaco

Fahrerwertung Hamilton führt das Feld an
Teamwertung Ferrari weiter auf Rang eins
Ergebnisse Das Rennen im Überblick

Das große Chaos nimmt seinen Lauf

Kurz vor Beginn des Rennens fing es an zu regnen - und das große Chaos nahm seinen Lauf. Heikki Kovalainen blieb schon beim Start zur Aufwärmrunde stehen - von Platz vier in die Boxengasse, so schnell geht es manchmal in der Formel 1. Der eigentliche Start des Rennens verlief dann recht unspektakulär. Kein Crash in der ersten Kurve, dafür zog Lewis Hamilton an dem vor ihm platzierten Kimi Räikkönen vorbei. Weiter hinten im Feld verloren dann nach und nach einige Fahrer nach Berührungen ihre Frontflügel. Der Regen wurde immer stärker, Wasser stand auf der gesamten Strecke.

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Stelldichein an der Begrenzungsmauer

Nach nur fünf Runden erwischte es dann auch den zweiten Silberpfeil: Lewis Hamilton geriet mit seinem Boliden ins Rutschen, schlug mit dem rechten Hinterrad an einer Leitplanke an und verlor so einen seiner vier Reifen. Der Vizeweltmeister schaffte es aber zurück in die Box, das Rennen ging für ihn weiter. Danach ging es dann Schlag auf Schlag: Fernando Alonso im Renault mit Plattfuß hinten rechts. David Coulthard rauschte in der Gischt von Monaco in eine der Begrenzungsmauern. Sebastien Bourdais aus dem Red-Bull-Schwesternteam Scuderia Toro Rosso wollte dem Schotten beistehen und fuhr ihm gleich ins Heck. Safety Car.

Stau in der Casino-Kurve, Massa gibt Rang eins ab

Nach dem Restart lieferten sich Nick Heidfeld und Alonso ein heißes Duell. Der Spanier touchierte Heidfeld, der drehte sich, fuhr dann über den Frontflügel Alonsos - Stau in der berühmten Casino-Kurve. Felipe Massa fuhr zu diesem Zeitpunkt ein recht einsames Rennen an der Spitze, verfolgt von Robert Kubica. Doch ein Fahrfehler des Brasilianers ausgangs der Start- und Zielgeraden öffnete Kubica Tür und Tor. Der Pole ließ sich nicht lange bitten und setzte sich an die Spitze.

Rempler, Rutscher und Rangeleien

Heidfelds Ritt auf Alonsos Nase kostete ihn viele Plätze, denn nach und nach verlor der linke Hinterreifen Luft und zwang den Deutschen, in die Box zu fahren. Nach seinem Stopp fand sich Heidfeld am Ende des Feldes wieder. Erstaunlich: Trotz all der kleinen Rempler, Rutscher und Rangeleien waren nach wie vor 18 der gestarteten 20 Fahrer unterwegs. Noch erstaunlicher war die Platzierung von Adrian Sutil. Der Deutsche in Reihen von Force India entkam dem ganzen Trubel, drehte zwischenzeitlich die schnellste Rennrunde und lag auf Rang vier.

Hamilton plötzlich auf eins, Massa nur Dritter

Durch die obligatorischen Boxenstopps wurde Hamilton an die Spitze gespült. Und ausgerechnet sein Patzer zu Beginn des Rennens wurde zu seinem persönlichen Joker. Denn der daraus erfolgte Boxenstopp, bei dem der Brite randvoll betankt wurde und frische Pneus verpasst bekam, erlaubte Hamilton, lange auf der Strecke zu bleiben - und im entscheidenden Moment auf Trockenreifen zu wechseln, ohne seine Strategie verändern zu müssen. Im Gegensatz zu Massa, der ursprünglich auf eine Ein-Stopp-Strategie gesetzt wurde.

Schwerer Crash von Nico Rosberg

Das Wrack des Boliden von Nico Rosberg (Foto: xpb.cc)Das Wrack des Boliden von Nico Rosberg (Foto: xpb.cc) Die abtrocknende Piste durckreuzte jedoch die Pläne der Roten. So kam Massa ein zweites Mal zum Service und verlor dabei auch noch Platz zwei an den stark auftrumpfenden Kubica. Gerade, als es schien, als würde Hamilton ungefährdet den zweiten Sieg der Saison einfahren, verunfallte Nico Rosberg in dem Leitplanken-Wirrwarr am Hafen. Der Williams-Pilot wurde durch einen Randstein ausgehebelt und knallte seitlich in eine der Mauern. Rosberg konnte anscheinend unverletzt aussteigen, wurde nach dem Rennen aber sicherheitshalber im Krankenhaus durchgecheckt. Ergebnisse stehen noch aus.

Räikkönen schießt Sutil ab

Durch die Safety-Car-Phase nach Rosbergs Crash rückte das Feld wieder eng zusammen - und die Zeit lief davon. In Monaco griff die Zwei-Stunden-Regel, nach dieser Zeit muss ein Grand Prix beendet werden, egal, ob alle Runden gefahren worden sind oder nicht. Sutil lag zehn Minuten vor Schluss auf Rang vier, zwischen den beiden Ferrari. Und dann der Schock: Räikkönen verliert ausgangs des Tunnels die Kontrolle über seinen Boliden und schießt den Deutschen ab. Das bittere Aus für Sutil, kurz vor der Ziellinie.

Hamilton lässt nichts mehr anbrennen

An der Spitze tat sich aber nichts mehr. Hamilton schnappte sich den Sieg vor Kubica und Massa, dahinter reichten sich Mark Webber, Sebastian Vettel und Rubens Barrichello ein.

Ergebnisse Das erste freie Training im Überblick
Ergebnisse Das zweite freie Training im Überblick
Ergebnisse Das dritte freie Training im Überblick
Ergebnisse Das Qualifying im Überblick

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