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GP von Monaco: Heidfeld muss um sein Cockpit bangen

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Formel 1  

Heidfeld steuert auf den Tiefpunkt zu

27.05.2008, 10:49 Uhr | t-online.de

Nick Heidfeld befindet sich momentan in der Krise. (Foto: imago)Nick Heidfeld befindet sich momentan in der Krise. (Foto: imago) BMW-Pilot Nick Heidfeld steuert auf die schwerste Krise seiner Formel-1-Karriere zu. Nach dem unglücklich verlaufenen Rennen in Monaco, das er als letzter beendet hatte und bei dem er satte vier Mal von seinem Teamkollegen Robert Kubica überrundet worden war, ist er an einem kritischen Punkt angekommen. Das sieht auch Niki Lauda so. Zur "Bild"-Zeitung sagte der Ex-Weltmeister: "Es wird eng für Nick. Er muss schnellstens schneller werden".

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Tiefpunkt Monaco

Zum Saisonauftakt war Heidfeld noch gefeierter Zweiter, dann zeigte die Erfolgskurve kontinuierlich nach unten. Der Tiefpunkt war das verkorkste Regenrennen im Fürstentum. Nach gutem Start und einer gelungenen Aufholjagd wurde "Quick Nick" in der 19. Runde von Fernando Alonso gerammt - und kurze Zeit später von Teamkollege Kubica zum ersten Mal überrundet. Ein Manöver mit Symbolkraft, auch wenn Alsonso den Unfall auf seine Kappe nahm. "Es war reine Verzweiflung", sagte Alonso nach dem Rennen gegenüber spanischen Medienvertretern. "Ich habe versucht, Heidfeld an einer Stelle zu überholen, wo es einfach nicht geht. In Monaco kann man normalerweise nirgends überholen, dort eben auch nicht. Es war mein Fehler."

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Heidfeld im Abwärtssog

Dennoch, die Aktion passt ins Bild. Auch Heidfeld hat die Zeichen der Zeit erkannt. "Es ist offensichtlich, dass ich momentan nicht gut zurechtkomme und das abliefern kann, was das Auto hergibt", sagte der Mönchengladbacher. Auch anderen ist die Unlockerheit Heidfelds aufgefallen. Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher sieht seinen Landsmann Nick Heidfeld in der Krise: "Nick befindet sich leider Gottes in einem Sog, der nach unten geht", erklärte Schumacher in seiner Analyse für "Bild.de". "Er kommt mit dem Auto nicht so gut klar. Letztes Jahr war es andersrum, aber Kubica ist glaube ich anders damit umgegangen."

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An "kritischem Punkt" angekommen

"Für Nick", sagte er weiter, "beginnt jetzt eine sehr schwere Zeit. Die Erwartungshaltung beim Team ist sehr hoch geworden. Ich glaube, auch teamintern werden klare Worte gesprochen - und jetzt kommt der Druck von außen dazu." Auch Christian Danner sieht Probleme: "Natürlich ist er an einem kritischen Punkt seiner Karriere angekommen, "sagte der RTL-Kommentator und EX-Formel-1-Pilot, "in der Formel 1 kann es sich niemand leisten, über eine längere Phase deutlich gegenüber seinem Teamkollegen abzufallen." Und Hans-Joachim Stuck ist sich sicher, dass BMW bereits nach Ersatz Ausschau hält. "Wenn er den Platz bei BMW-Sauber verliert, sind seine Chancen, Weltmeister zu werden, gleich Null. Wer will ihn dann noch nehmen?" sagte er.

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Theissen macht sich "Sorgen"

Und das ist das momentane Szenario bei BMW. Kubica lag in allen sechs Qualifikationen vor Heidfeld, in der WM-Wertung hat der Pole mit 32 Punkten Anschluss an den Spitze mit Hamilton und den Ferrari-Piloten, Heidfeld hat bislang nur 20 Punkte einfahren können. Lange werden sich die BMW-Verantwortlichen das nicht mehr ansehen. "Ich mache mir schon Sorgen um ihn, natürlich. Wenn wir nicht da stehen, wo wir sein wollen oder glauben hinzugehören, dann muss man sich Sorgen machen. Das gilt genauso für die Technik wie für die Fahrer", sagte Dr. Mario Theissen zur "Münchener Abendzeitung". "Ich hoffe, dass er aus diesem Tief herauskommt."

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