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EM 2008: Deutschland spielt nur Remis gegen giftige Weißrussen

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EM 2008 - Deutschland  

Schwaches Remis gegen giftige Weißrussen

27.05.2008, 19:54 Uhr | dpa

Aus Kaiserslautern berichtet Patrick Brandenburg

Nur 2:2 gegen Weißrussland: die deutsche Mannschaft hat noch Arbeit vor sich (Foto: ddp) Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist mit einem 2:2 gegen Weißrussland in die heiße Vorbereitungsphase für die Europameisterschaft gestartet. Gegen das vom deutschen Trainer Bernd Stange betreute Team erzielten Miroslav Klose (10.) und Vladimir Korytko (20.) mit einem Eigentor die Treffer für die DFB-Auswahl. Vitaly Bulyga (61., 88.) traf für den Außenseiter. Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich unzufrieden aber keinesfalls beunruhigt: "Es war schon etwas enttäuschend, dass wir die Führung noch aus der Hand gegeben haben. Man hat deutlich gemerkt, dass nach dem harten Training die Kraft gefehlt hat. In zwölf Tagen werden alle Spieler in deutlich besserer Form sein, das kann ich versprechen."

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Odonkor in der Startelf

Die deutsche Elf begann engagiert und mit viel Schwung nach vorne. Löw gab Wackelkandidat David Odonkor auf der rechten Seite die Chance sich zu profilieren. Der Flügelflitzer von Betis Sevilla ließ sich dann auch nicht zweimal bitten und sorgte sofort für Wirbel. Das erste Tor ging aber auf das Konto des Sturmführers. Nach einem präzisen Pass von Lukas Podolski tauchte Miroslav Klose frei vor Vasili Khomutovski auf. Mit einer Körpertäuschung ließ Klose den weißrussischen Torhüter ins Leere laufen und schob zur verdienten Führung ein (10.).

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Hleb wirbelt für den Gast

Genau zehn Minuten später leitete Odonkor mit einem Solo das 2:0 ein. Über die rechte Seite dribbelte er sich in den Strafraum und flankte scharf nach innen. Zwar verpasste Klose, doch im Tor landete der Ball dennoch. Der unbeholfene Verteidiger Korytko stolperte den Ball über die Linie. Ab dem Eigentor war es dann aber vorerst vorbei mit der deutschen Offensiv-Herrlichkeit. Vor allem Aliaksandr Hleb vom FC Arsenal sorgte für viel Unruhe in der unsicheren deutschen Defensive. Kurz vor der Pause legte er für seinen Bruder Vyacheslav auf. Der zog aus 13 Metern ab und zwang Torhüter Jens Lehmann zu einer Glanzparade.

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Verdienter Anschlusstreffer

Auch nach der Pause agierten die Gäste zunächst zielstrebiger und setzten sich vor allem über die schwache linke Abwehrseite gut in Szene. Der Anschlusstreffer war nur eine Frage der Zeit. Nach einem Pass von Aleksandr Kulchy hatte Vitaly Bulyga freie Bahn. Seinen Schuss konnte Jens Lehmann nur noch abfälschen und so trudelte das Leder zum 1:2 über die Linie.

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Chancen für Helmes

Danach übernahm der Favorit aber wieder das Kommando. Vor allem der eingewechselte Piotr Trochowski hatte zahlreiche gute Aktionen. Dreimal scheiterte der Profi des Hamburger SV aber mit Distanzschüssen (72., 76., 79.). Auch Patrick Helmes hatte gute Gelegenheiten (65., 80.), dem Angreifer des 1. FC Köln stand aber Torhüter Khomutovski mit guten Paraden im Weg.

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Lehmann patzt beim Ausgleich

In der 88. Minute war dann noch einmal Weißrussland dran. Vitaly Bulyga überwandt DFB-Torhüter Jens Lehmann mit einem haltbaren Schuss aus 18 Metern. "Er braucht die Spielpraxis", nahm Löw seinen wackelnden Keeper in Schutz. Und er kündigte bereits an, dass Lehmann auch bei der Generalprobe am Samstag gegen Serbien in Gelsenkichen spielen wird. "Mit zwei Gegentoren sind alle nicht zufrieden", sagte Lehmann, der eine Mitschuld an den Gegentoren nicht abstritt.

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Trochowski sammelt Pluspunkte

Im Rennen um die drei noch zu vergebenen Plätze im EM-Kader konnten nur David Odonkor, Patrick Helmes und der sehr agile Piotr Trochowski Pluspunkte sammeln. Die anderen Wackel-Kandidaten Jermaine Jones, Marko Marin und Oliver Neuville blieben blass. Bis Mittwoch um 12 Uhr muss Nationalcoach Löw sein endgültiges EM-Aufgebot nominieren. Der Bundestrainer und sein Trainerteam sehen sich vor einer schweren Entscheidung. Löw: "Wir werden uns noch einmal zusammen setzen und alles diskutieren. Dann werden wir diese extrem schwierige Aufgabe lösen. Wir haben 26 sehr gute Fußballer hier, da hätte es jeder verdient, dabei zu sein."

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