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EM 2008: Jogi Löw stellt den endgültigen Kader

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EM 2008 - Deutschland  

Wer lacht zuletzt und fährt zur EM?

27.05.2008, 22:51 Uhr | dpa

Direkte Konkurrenten um einen Platz im Kader: Patrick Helmes (l.) und Oliver Neuville. (Foto: imago)Direkte Konkurrenten um einen Platz im Kader: Patrick Helmes (l.) und Oliver Neuville. (Foto: imago) Die Nacht wurde lang für Joachim Löw. Nach dem 2:2 im vorletzten EM-Test gegen Weißrussland begannen für den Bundestrainer und seine Assistenten auf dem Flug zurück nach Palma de Mallorca ins Trainingslager die letzten und entscheidenden Beratungen über die Nominierung des 23-köpfigen Kaders für die Endrunde in Österreich und der Schweiz. Drei Spieler müssen gehen, und Löw und Co. machten es sich nicht leicht. "Die Entscheidung ist definitiv noch nicht gefallen", sagte der Bundestrainer kurz nach dem Abpfiff in Kaiserslautern.

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Jones bleibt gelassen

"Natürlich hat es Gedankenspiele gegeben, aber wir werden alles noch mal in Ruhe besprechen und den Spielern dann am Morgen die Entscheidung mitteilen. Wir haben 26 gute Spieler. Bei denen, die nach Hause müssen, liegt es nicht an der Qualität", sagte Löw. Die Wackelkandidaten, die alle in Kaiserslautern zum Einsatz kamen, aber keine entscheidenden Akzente setzten, waren im Gegensatz zum zuvor ausgebooteten und sichtlich verstimmten Torwart Timo Hildebrand ganz locker geblieben. "Ich sehe es nicht so als Problem, dass noch drei nach Hause müssen. Das spielt für mich keine Rolle, denn ich hatte ja überhaupt nicht damit gerechnet, zum vorläufigen Kader zu zählen. Für mich war die Teilnahme am Trainingslager schon eine große Belohnung für meine gute Saison auf Schalke", sagte der Mittelfeldspieler Jermaine Jones.

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Packendes Duell im Angriff

Doch nicht nur Jones würde sich einem negativen Bescheid seitens des Trainerstabs, der am Mittwoch bis 12.00 Uhr den endgültige EM-Kader bei der UEFA einreichen muss, ohne Murren fügen. Auch Spanien-Legionär David Odonkor, der in Hamburg zuletzt nur als Ergänzungsspieler mitwirkende Piotr Trochwoski oder die beiden sich duellierenden Angreifer Patrick Helmes und Oliver Neuville wollen sich für den Fall einer Absage dezent zurückhalten, um sich nicht mit unbedachten Aussagen eine weitere Karriere im DFB-Team zu verbauen. "Die Situation ist für mich kein Problem. Denn ich weiß, dass es auf einen Zweikampf zwischen mir und Olli Neuville hinausläuft. Ich kann die Entscheidung der Trainer nur mit meiner Leistung auf dem Platz beeinflussen", sagte Helmes, dessen direkter Konkurrent Neuville bereits zweimal kurz vor einer EM aus dem Kader geworfen worden war: "Ich bin zweimal kurz vor einer EM aus dem Kader geflogen. 2000 war es ganz brutal, als mir Erich Ribbeck zwei Stunden vor Bekanntgabe des Aufgebotes mitgeteilt hat, dass ich nicht mitfahre, obwohl ich zuvor bei allen Länderspielen dabei war."

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Ärzte entscheiden mit

Die Frage, ob der Noch-Bremer Tim Borowski mit zur Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz (7. bis 29. Juni) fährt, werden wohl die Ärzte um den Team-Internisten Tim Meyer entscheiden. Entscheidend wird sein, ob die Mediziner Borowski zutrauen, den Rückstand bis zum ersten Spiel des WM-Dritten am 8. Juni gegen Polen in Klagenfurt wieder aufzuholen. Dass die komplizierte Endausscheidung im EM-Casting für die Trainer schwer zu treffen sein wird, weiß auch WM-Torschützenkönig Miroslav Klose. "Ich möchte nicht in der Haut des Trainers stecken. Ich habe in den Trainingseinheiten gesehen, dass es sehr schwer werden wird für ihn. Alle spielen einen starken Ball", sagte der 29-Jährige.

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Stilvolle Atmosphäre zur Verkündung

Bundestrainer Löw wird am Mittwochmorgen auf Mallorca den drei zu streichenden Spielern seine Entscheidung bekanntgeben. Nicht direkt nach dem Spiel gegen Weißrussland in Kaiserslautern zwischen Tür und Angel, sondern wie Co-Trainer Hansi Flick berichtete, "in einer stilvollen Atmosphäre". Und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff stellte klar: "Sie werden auch nicht ausgebootet, sie haben eine Zukunft in der Nationalmannschaft."

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