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Ferrari  

Schumi als Berater direkt an der Strecke

28.05.2008, 12:51 Uhr | Motorsport-Total.com

Eine neue Perspektive für Edel-Tester und Berater Michael Schumacher. (Foto: dpa) Eine neue Perspektive für Edel-Tester und Berater Michael Schumacher. (Foto: dpa) Zum zweiten Mal in dieser Saison war Michael Schumacher am vergangenen Wochenende als Ferrari-Berater bei einem Grand Prix anwesend. Der Deutsche beobachtete das Trainingsgeschehen in Monaco mit freiem Auge auf der Strecke und gab den beiden Fahrern anschließend wertvolle Tipps. Aber für Außenstehende ist immer noch nicht ganz klar, was der Rekordweltmeister bei Ferrari eigentlich genau macht.

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Mentor für Massa und Räikkönen

Dabei ist die Antwort simpel: "Beraten! Das ist genau das richtige Wort. Man kann es nicht besser definieren", erklärte er. "Ich teile meine Erfahrungen mit, wenn sie notwendig sind. Wenn ich Dinge erkenne, leite ich sie an die Fahrer und an die Ingenieure weiter. Dafür gibt es ja zahlreiche Meetings." Schumi fungiert als "stiller Beobachter" und konnte sich an verschiedene Punkte der Strecke stellen. "Da habe ich das eine oder andere mitbekommen, was unsere beiden Jungs vielleicht ein bisschen anders machen können, und das habe ich natürlich auch vermittelt", so Schumacher. Man sagt ihm nach, dass er zu Felipe Massa einen etwas besseren Draht hat als zu Kimi Räikkönen, der lieber sein eigenes Ding durchzieht.

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Assistentenrolle liegt Schumi nicht

Ursprünglich hatte Ferrari den 39-Jährigen offiziell als Superassistenten von Generaldirektor Jean Todt beschrieben, aber von dieser Bezeichnung ist man in Maranello inzwischen abgerückt. Denn Assistent, das klingt sehr nach Bürojob - und darauf hat Schumacher nun wirklich gar keine Lust. Wichtig ist ihm, Spaß an der Sache zu haben und auch genug Zeit für seine diversen anderen Aktivitäten, schließlich hat er der Formel 1 ohnehin sein halbes Leben gewidmet.

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Die Freizeit gehört der Familie

Was machst du also mit deiner Freizeit, Michael? "Die Zeit ist in erster Linie da, um bei der Familie zu sein, ganz speziell dann, wenn die Kinder Ferien haben", antwortete er. "Das ist der Luxus, den ich mir jetzt gönnen kann: nicht mehr reisen zu müssen - und wenn ich reise, dann kann ich es mit der Familie tun. Wir hatten schon sehr viele schöne Momente zusammen, sei es beim Tauchen, beim Motorrad- oder Kartfahren."

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Schumi will kein Bürokrat sein

Die Rolle des Teamchefs, in die ihn Todt drängen wollte, hätte ihm eigener Aussage nach nicht gelegen: "Still zu Hause rumzusitzen und einen Bürokraten aus mir zu machen, das funktioniert natürlich nicht. Das war nie das Thema, das habe ich mir auch nie vorgestellt. Ich habe mir ganz schnell andere interessante Hobbys gesucht, die ich vorher schon leicht ausprobiert habe und mit denen ich jetzt intensiver meine Zeit verbringen kann."

Zweite Karriere auf zwei Rädern?

Zu diesen Hobbys zählt natürlich auch das Motorradfahren, mit dem der Wahlschweizer in den vergangenen Monaten für viele Schlagzeilen gesorgt hat. Kürzlich nahm er in Oschersleben sogar an seinen ersten Rennen zur Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) teil. Schumi saß auch schon auf der Weltmeister-Ducati von MotoGP-Star Casey Stoner. Eine zweite Karriere plant der Kerpener aber angeblich nicht.

Über das Risiko auf dem Motorrad

Das Motorradfahren sei "ein Teil meiner privaten Beschäftigung - es gibt ja auch noch andere Dinge", so der Ferrari-Berater, der den Medienwirbel um seine Stürze nicht nachvollziehen kann: "Wenn man Motorrad fährt, gibt es hin und wieder Ausrutscher. Das war früher in der Formel 1 mit vier Rädern der Fall und das ist mit dem Motorrad nicht anders. Es gibt halt viele Erfahrungen, die ich noch sammeln muss."

Kicken "eher bei den älteren Kollegen"

Nach wie vor aktiv ist Schumacher auch auf dem Fußballfeld: Erst in Monaco spielte er wieder mit der Charity-Elf Nazionale Piloti. Darüber hinaus spielt er immer noch bei einem Amateurverein. Er kicke zwar "eher bei den älteren Kollegen, weil ich dafür nicht ganz so viel trainieren muss, aber es macht trotzdem Spaß", gab der zweifache Familienvater zu Protokoll.

Jet Set und Partys sind nicht Schumis Ding

In Monaco ging seine Anwesenheit im Glitter und Glamour der vielen Partys und Promis beinahe unter. Dieser extravagante Lifestyle war nie sein Ding, erklärte Schumacher: "Man kann es mitmachen, wenn man es möchte, aber man muss nicht. Ich habe mir gemeinsam mit meiner Frau die Momente ausgesucht, in denen wir damit Spaß hatten, aber unser privates Leben sieht sicherlich ganz anders aus."

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