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EM 1976: Dieter Müller

01.06.2008, 23:25 Uhr

Bis zu seinem 18. Lebensjahr trug er den Namen seines leiblichen Vaters - Kaster -, aber als Müller wurde Dieter Müller am 17. Juni 1976 im abendlichen Belgrad quasi weltberühmt. Unter dem Namen seines Stiefvaters, der den in Offenbach geformten und in Köln gereiften Stürmer adoptieren musste, legte der damals 22-Jährige ein Debüt im Nationalteam hin, das seinesgleichen sucht. In der 79. Minute des Halbfinals gegen Jugoslawien für Herbert Wimmer eingewechselt, rettete der heutige OFC-Präsident mit einem fulminanten Kopfball die Schön-Elf zunächst in die Verlängerung. Die entschied er dann mit seinen Toren zwei und drei in der 115. und 119. Minute ganz alleine.

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