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EM 2008 - Deutschland: Wer soll Bernd Schneider ersetzen?

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EM 2008 - Deutschland  

Wer macht das Rennen auf den Außenpositionen?

02.06.2008, 18:24 Uhr | t-online.de

Aus Ascona berichten Patrick Brandenburg und Norman Gosch

Schweinsteiger, Borowski, Fritz (Fotos: imago/Montage: t-online.de)Schweinsteiger, Borowski, Fritz (Fotos: imago/Montage: t-online.de)Der EM-Auftakt gegen Polen rückt unaufhaltsam näher und eigentlich sind die Personalfragen geklärt in der deutschen Nationalmannschaft. Wackelkandidat Christoph Metzelder wird aller Voraussicht nach als Innenverteidiger eine Chance erhalten, ebenso wie Mario Gomez als Sturmpartner von Miroslav Klose. Doch eine andere Position im Team ist noch völlig offen, mit gravierenden Auswirkungen auf das gesamte DFB-Konstrukt: die verwaiste rechte offensive Seite - früher die Heimat von Bernd Schneider.

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Schneiders Ausfall bereitet Probleme

Seit dem Ausfall des Routiniers aus Leverkusen ist dessen Planstelle im Mittelfeld vakant, kein Kandidat konnte sich als Idealbesetzung aufdrängen. Zuletzt scheiterten gleich zwei Aspiranten hintereinander beim Versuch, dem deutschen Spiel auf der rechten Außenposition Leben einzuhauchen. In der EM-Generalprobe gegen Serbien rannte sich Clemens Fritz eine Halbzeit lang fest und brachte keine Flanke ins Ziel. Im zweiten Durchgang machte es Bastian Schweinsteiger bis zu seiner Auswechslung nur unwesentlich besser.

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Podolski punktet auf Links

Trotzdem dürfte der Münchner auf der fremden Position zurzeit die Nase vorne haben, denn er eröffnet dem Bundestrainer eine Option auf der gegenüberliegenden Seite. „Wirklich gut gefallen hat mir Lukas Podolski im linken Mittelfeld“, sagte Joachim Löw nach der EM-Generalprobe gegen Serbien. Das Experiment mit dem Bayern-Stürmer verlief schon zum zweiten Mal positiv. Bereits in der EM-Qualifikation gegen Zypern brillierte Podolski hinter den Spitzen (kurz danach gegen Wales freilich war ein ähnlicher Test schief gelaufen). „Das ist durchaus eine überlegenswerte Variante“, verriet Löw.

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WM-Helden gemeinsam?

„Systemänderungen wird es nicht geben, die Basis bleibt das 4-4-2“ - soweit hat sich der Bundestrainer in der Woche vor dem EM-Ernstfall festgelegt. Die Flügelzange Podolski-Schweinsteiger wäre also die einzige Möglichkeit, beide WM-Helden gleichzeitig ins Team zu integrieren. Gerade auf den früheren Kölner möchte der DFB-Trainerstab nur ungern verzichten, auch wenn im Sturm kein Platz mehr ist. Angesichts Podolskis ansteigender Form und einer sagenhaften Quote im Nationaltrikot (25 Tore in 48 Länderspielen) allzu verständlich.

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Odonkor kann nur kontern

Eine Idealbesetzung ist Schweinsteiger in der jetzigen Form sicher noch nicht. Auch beim FC Bayern hat er - von Franck Ribéry von der Stammposition verdrängt - als Aushilfsrechtsaußen nur selten überzeugt. Aber der 23-Jährige kann sich steigern und hat bereits die Erfahrung aus 51 Länderspielen. Er ist giftig auch in der Defensive, das könnte Hintermann Philip Lahm zu Flankenläufe wie bei der WM ermuntern und so das linkslastige deutsche Spiel unberechenbar machen. Schweinsteiger hat mehr Potenzial als Fritz, der lieber als rechter Verteidiger aufläuft, oder Sprinter Odonkor, der doch sehr auf Konterfußball fixiert ist. Zumindest in der Gruppenphase wird dieser Spielertyp nicht sehr stark gefragt sein.

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Bekommt Borowski eine Chance?

Weil der Bundestrainer zudem Jermaine Jones aus dem Kader strich, bleibt als letzte Alternative eigentlich nur noch Tim Borowski. Auch diese Variante hat ihren Reiz. Mit dem Bremer wäre die DFB-Elf extrem offensiv ausgerichtet und noch spielstärker. Der künftige Bayern-Spieler hat seine Grippe überwunden und könnte nun an die starke Bundesliga-Rückrunde anknüpfen. Einziges Fragezeichen: Hält Löw den umsichtigen Mittelfeldlenker Borowski lieber als Notlösung zurück, falls Kapitän Michael Ballack verletzt oder gesperrt ausfällt?

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