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EM 2008: Die Rückkehr von Blaszcykowski macht Polen Mut

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EM 2008 - Polen  

Blaszczykowski steigt ins Training ein

03.06.2008, 17:49 Uhr | dpa

Zurück im Training: Polens Jakub Blaszczykowski (Foto: imago)Zurück im Training: Polens Jakub Blaszczykowski (Foto: imago) Die Rückkehr von Sorgenkind Jakub Blaszczykowski hat Deutschlands Auftaktgegner Polen Mut gemacht. Der Flügelflitzer von Borussia Dortmund nahm nach knapp zweiwöchiger Verletzungspause am ersten Training im österreichischen EM-Quartier in Bad Waltersdorf teil. Nach der Einheit vor etwa 100 Journalisten wähnte Polens Nationalcoach Leo Beenhakker sein Team vor dem Turnier-Debüt gegen Deutschland auf einem guten Weg: "Es wird jedes Mal besser. Wir kommen dem, was ich mir vorstelle, jeden Tag einen Schritt näher."

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Pause für Smolarek und Krzynowek

Insgesamt nahmen 16 Akteure an den ersten Übungen teil. Sieben Spielern - darunter der Ex-Dortmunder Ebi Smolarek und der Wolfsburger Jacek Krzynowek - gönnte Beenhakker zwei Tage nach dem 1:1 gegen Dänemark eine Pause. Der 65-Jährige ließ seine Spieler zunächst Sprintübungen absolvieren und feuerte sie dabei mit "More aggressive, move, move"-Rufen an, ehe er ein Trainingsspiel ansetzte. Es sei wichtiger, sich mit der eigenen Mannschaft, als mit den Schwierigkeiten des ersten Gegners, der Elf von Bundestrainer Joachim Löw, auseinanderzusetzen, sagte Beenhakker. "Ich kenne die Probleme, aber das sind die meines Kollegen. Ich habe meine eigenen", meinte der Trainer-Routinier.

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Keine Revanche für die WM

Kapitän Maciej Zurawski wollte vor dem EM-Auftakt gegen die DFB-Auswahl angesichts der 0:1-Niederlage bei der WM 2006 in Dortmund nichts von einer Revanche wissen. "Ich bin mir bewusst, dass es keine Revanche für die WM ist", sagte der Angreifer vom griechischen Erstligisten AE Larissa. "Damals war es ein Spiel um alles, jetzt ist es das Eröffnungsspiel."

Minimalziel Viertelfinale

Krzynowek hat angesichts der dürftigen polnischen Bilanz von vier Unentschieden und elf Niederlagen in 15 Partien gegen die deutsche Nationalmannschaft aber noch eine Rechnung offen. "Wir wollen sie erstmals in der Geschichte bezwingen", sagte er. Obwohl die Polen ihr EM-Debüt feiern, sei die Partie gegen die DFB-Auswahl aber "ein Spiel wie jedes andere". Für den 32-jährigen Krzynowek kann in der Gruppe B mit den weiteren Kontrahenten Österreich und Kroatien nur das Erreichen des Viertelfinales das Minimalziel sein: "Es macht aber keinen Sinn, schon jetzt vom Finale zu träumen."

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