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Österreich - Kroatien: Hickersberger träumt vom "Wunder von Wien" bei der EM 2008

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EM 2008 - Gruppe B  

Österreich will unbedingt ins Viertelfinale

06.06.2008, 14:27 Uhr | dpa

Hochmotivert vor dem EM-Start: Österreichs Trainer Josef Hickersberger (Foto: imago)Hochmotivert vor dem EM-Start: Österreichs Trainer Josef Hickersberger (Foto: imago) Österreich träumt vom "Wunder von Wien", Kroatien hofft auf die Jungfrau Maria - die deutschen Gruppengegner nehmen auf unterschiedlichen Wegen das erste EM-Ziel in Angriff und wollen einen perfekten Start in die EM 2008 hinlegen. Während die Kroaten schon traditionell auf himmlischen Beistand vertrauen, fiebert der EM-Gastgeber dem Auftaktspiel der Gruppe B am Sonntag (17.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) mit unerschütterlichem Optimismus entgegen - den schlimmsten Befürchtungen im eigenen Land zum Trotz.

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Österreich krasser Außenseiter

"Wir sind bis in den Himmel motiviert und wollen unbedingt ins Viertelfinale", tönt Teamchef Josef Hickersberger. Er traut seiner Mannschaft die EM-Überraschung zu, "wenn wir einen guten Tag erwischen und uns das Glück zur Seite steht." Dabei spricht im Duell mit dem WM-Dritten von 1998, der in der Weltrangliste 77 Plätze vor Österreich steht, alles gegen den größten Außenseiter. Die bisherigen drei Vergleiche gingen verloren, und in den vergangenen 18 Monaten gewann das Team des Österreichischen Fußball-Bundes nur zwei Spiele. Das Theater in der Torwartfrage und Hickersbergers öffentliches Anprangern von Disziplinlosigkeiten in der Mannschaft zeugen nicht von Stärke und Selbstbewusstsein.

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Kroatien kalt erwischen

Doch die Österreicher reden sich stark und ihr Minderwertigkeitsgefühl weg. "Es ist möglich, dass wir Europameister werden", hat Kapitän Andreas Ivanschitz kürzlich allen Ernstes gesagt - und prompt Widerspruch bekommen. "Österreich ist die mit Abstand schlechteste Mannschaft bei der EM und hat hier eigentlich nichts verloren", protestierte Ex-Nationalspieler Toni Polster. Andreas Herzog reagierte mit einem Schmunzeln auf den "Wiener Schmäh" seines früheren Weggefährten. Der Teammanager ist davon überzeugt, "dass wir unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen werden. Kroatien ist ein abgezocktes Team, das zwischen Genie und Wahnsinn spielt. Vielleicht erwischen wir sie kalt".

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Schwächen in der kroatischen Innenverteidigung nutzen

Die Tipps, die sich Herzog beim künftigen Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann und Hickersberger bei Otto Rehhagel geholt hat, waren vielleicht hilfreich. Die Torwartfrage haben sie nicht beantwortet: Erst am Spieltag will Hickersberger bekanntgeben, ob Jürgen Macho oder Alex Manninger zwischen den Pfosten steht. Fraglich ist auch, ob der gesetzte Roland Linz alleine oder mit einem Partner (Erwin Hoffer oder der Bremer Martin Harnik) auf Torejagd geht. Die Schwächen des Gegners hat man aber schon ausgemacht. In der Innenverteidigung hätten die Kroaten laut Christoph Leitgeb in Josip Simunic und Robert Kovac "zwei nicht sehr schnelle Spieler. Das wollen wir ausnützen".

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Kroatien startet voller Selbstbewusstsein

In Kroatien ernteten die Österreicher für ihre flotten Sprüche nur Hohn und Spott. Von einem "lächerlichen Fußball-Land" war in den Medien die Rede, was Trainer Slaven Bilic gar nicht recht war. Doch seit dem Sieg über England ist das Balkan-Team mit den vier Bundesligaprofis Robert Kovac, Simunic, Ivica Olic und Mladen Petric noch stolzer und selbstbewusster geworden. "Wir sind besser als Österreich", behaupten die Spieler.

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Marias Segen für die EM

Franz Beckenbauer traut den Kroaten, dessen Prunkstück die Offensive mit Mittelfeldstar Luca Modric ist, den EM-Titel zu. Nicht nur dafür hat sich die Mannschaft bei einem Gottesdienst in der Pfarrkirche in Bad Tatzmannsdorf im Burgenland den Segen der Gottesmutter Maria geholt und sich dabei an ihren früheren Trainer Otto Baric erinnert: Der ließ bei EM 2004 in Portugal seine Spieler zum berühmten Wallfahrtsort Fatima pilgern.

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