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EM 2008: Polen will es Deutschland heimzahlen

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Polen  

Traum von der Revanche soll wahr werden

06.06.2008, 15:28 Uhr | t-online.de

Kapitän Zurawski will gegen Deutschland endlich jubeln (Foto: imago)Kapitän Zurawski will gegen Deutschland endlich jubeln (Foto: imago) Die Negativserie nervt, und die WM-Pleite von 2006 schmerzt noch immer. "Wir werden es den Deutschen heimzahlen", tönt Polens Kapitän Maciej Zurawski vor dem EM-Auftaktspiel gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Sonntag. Im 16. Duell soll endlich der erste Sieg gegen den großen Nachbarn gelingen, "damit die Fans an uns glauben und uns auf einer Welle der Euphorie durch das Turnier tragen".

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"Fußball ist Sport und nicht Krieg"

Weder der Dauerregen im EM-Quartier in Bad Waltersdorf, noch der Ausfall von Dortmunds Jakub Blaszczykowski oder die Entwicklungen im polnischen Korruptionsskandal brachten das Team von Trainer Leo Beenhakker in den vergangenen Tagen aus der Ruhe. Lediglich die martialischen Attacken der polnischen Medien sorgten für Unmut im Lager der "Kadra". 'Fußball ist Sport und nicht Krieg. Wir lassen uns davon nicht beeinflussen und werden deshalb auch nicht emotional', sagte Bundesliga-Profi Jacek Krzynowek vom VfL Wolfsburg.

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0:15 - Statistik ist erdrückend

Die Bilanz der Osteuropäer gegen die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist erschreckend. In 15 Spielen stehen für den Olympiasieger von 1972 und zweimaligen WM-Dritten (1974, 1982) elf Niederlagen und vier Remis zu Buche. 'Wir haben viele wichtige Spiele gewonnen, warum sollten wir die Deutschen nicht besiegen? Wir haben keine Angst, und das ist wichtig", sagte der frühere Dortmunder Ebi Smolarek, der mit neun Treffern wesentlichen Anteil an der erfolgreichen EM-Qualifikation hatte.

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"Kuba ist kaum zu ersetzen"

Der Ausfall von Blaszczykowski, der sich im Training erneut am Oberschenkel verletzte und damit für die EURO ausfällt, ist für Polen allerdings eine mittelschwere Katastrophe. Zwar nominierte Beenhakker in Lukasz Piszczek von Hertha BSC Berlin einen weiteren Bundesliga-Legionär nach, doch "Kuba" ist im Mittelfeld nicht zu ersetzen. "Der Ausfall von Kuba trifft die polnische Mannschaft sehr hart. Er hätte das Spiel alleine entscheiden können', sagte der frühere Bundesliga-Profi Tomasz Waldoch.

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Donezk ist auf Ballack angesetzt

Neben Angreifer Smolarek gilt Mariusz Lewandowski bei den Osteuropäern als der Schlüsselspieler. Der Mittelfeldakteur von Schachtjor Donezk soll die Kreise von DFB-Kapitän Michael Ballack entscheidend eingrenzen. "Es ist egal, auf wen ich im Mittelfeld treffe. Es geht nur darum, den Ball zu erobern. Denn im Gegensatz zu 2006 wollen wir diesmal mit unseren Fans feiern", sagte er.

Riesen-Euphorie in Polen

Die bittere Niederlage bei der WM 2006, als Oliver Neuville nach einem Pass von David Odonkor in der 93. Minute den Siegtreffer erzielte, spukt noch immer in den Köpfen vieler Spieler herum. Auch die 38 Millionen Polen wollen Revache für die 0:1-Niederlage im WM-Vorrundenspiel in Dortmund. Nie zuvor stand die Bevölkerung derart geschlossen hinter ihrer Mannschaft: Die gelungene Qualifikation, die Polen sogar vor Portugal abschloss, befeuert die Euphorie.

"So lange spielen, bis Deutschland im Bus sitzt"

Trainer-Fuchs Beenhakker, der bei der WM 2006 noch die Rasta-Kicker von Trinidad und Tobago coachte, glaubt fest an die Qualifikation für das Viertelfinale. Auch die passende Taktik, um gleich zum Auftakt dem großen Favoriten Deutschland ein Bein zu stellen, hat der 65-Jährige bereits parat: "In Holland sagt man: Wenn man sicher sein will, dass man gegen Deutschland gewonnen hat, muss man so lange spielen, bis sie im Bus sitzen."

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