Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

EM 2008: Schweizer setzten gegen Tschechien auf Heimvorteil

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Gruppe B - Auftaktspiel  

"Hopp Schwiiz!" - Nati will mit Heimvorteil zum Auftaktsieg

06.06.2008, 18:21 Uhr | dpa

"Hopp Schwiiz" - Mit dem Heimvorteil soll Alexander Frei und Co. der Auftaktsieg gelingen (Foto: imago)"Hopp Schwiiz" - Mit dem Heimvorteil soll Alexander Frei und Co. der Auftaktsieg gelingen (Foto: imago) Mit dem Heimvorteil als größtem Faustpfand will die Schweizer Nationalmannschaft Berge versetzen. "Wir werden mit Herz auf dem Platz stehen, um etwas Großartiges zu schaffen", versprach Ludovic Magnin, Verteidiger des VfB Stuttgart, vor dem Eröffnungsspiel an diesem Samstag (ab 17.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) in Basel gegen Tschechien. "Ich hoffe zudem, dass das Publikum uns über unsere Grenzen pusht. Wir müssen nicht Europameister werden, haben aber diesen Traum."

Köbi Kuhn
Der Schweizer Kader Von Benaglio bis Frei
Legionäre Die Bundesliga stellt die meisten EM-Spieler

Großer Druck für Schweizer Nati

Mit der Schlagzeile "Rot-Weiss - Heiss" heizte die Zeitung "Blick" einen Tag vor der EM-Premiere die "Europhorie" im Land an. Statt ihnen Flügel zu verleihen könnten die immensen Erwartungen für die Eidgenossen aber auch zum Hemmschuh werden. "Der Druck lastet auf den Schweizern. Wir brauchen uns nicht zu verstecken", meinte Tschechiens Weltklasse-Torwart Petr Cech. "Ein schwieriges Spiel, für uns und für die Schweiz, aber wir wollen kein 0:0. Wir wollen gewinnen", sagte der Keeper des FC Chelsea.

Porträt Infos zum Team der Schweiz
Die EM 2008 Tippspiel und Spielplan

Probleme beim Auftaktgegner Tschechien

Doch die Zeiten des Fußball total, mit denen der Europameister von 1976 und EM-Zweite 1996 noch vor vier Jahren begeisterte, sind vorbei. Stars wie Poborsky, Smicer und Nedved traten zurück. Der Beste der Kreativabteilung, Tomas Rosicky, musste verletzt passen. Zudem hat der 2,02 Meter lange Sturm-Turm Jan Koller (35) seinen Zenit überschritten und Milan Baros das Toreschießen verlernt: Der EM-Torschützenkönig von 2004 blieb seit Jahresbeginn für den FC Portsmouth und seit 15 Monaten im Nationalteam ohne Treffer.

Testspiel Schweiz deklassiert Liechentstein
Pfiffe Streller hat keine Lust mehr

Brückner baut auf starke Defensive

"Meine Mannschaft ist in keiner Weise schwächer als in Portugal", wehrte Nationalcoach Karel Brückner alle Zweifel an seinem Team ab. Sicher ist, dass der 68-jährige Trainer-Fuchs weniger auf die Offensivkraft als auf die Defensivstärke seines Italo-Bollwerks mit Zdenek Grygera (Juventus Turin), Tomas Ujfalusi (AC Florenz), David Rozehnal (Lazio Rom) und Marek Jankulevski (AC Mailand) baut. Nur fünf Gegentore in zwölf EM-Qualifikationsspielen sind Beleg dafür.

Schweizer Top-Elf So könnte die Schweiz ins Turnier starten

Barnetta rechnet mit Beton-Abwehr

"Sie stellen hinten einen kompakten Block, der für uns schwer zu durchdringen sein wird", weiß Tranquillo Barnetta von Bayer 04 Leverkusen. "Da müssen wir Geduld haben und die Nerven behalten." Viele Torchancen erwartet der 23-jährige Mittelfeldstar der Schweiz nicht: "Eine, zwei, kaum mehr. Doch man kann auch mit 1:0 gewinnen." Der Bundesliga-Legionär gehörte nach einer in der EM-Vorbereitung zugezogenen Fußverletzung zusammen mit dem ebenfalls nicht völlig fitten Abwehrchef Patrick Müller zu den Problemfällen der Nati. Beide signalisierten unmittelbar vor EM-Start ihre Einsatzfähigkeit.

Frei will mehr als das Viertelfinale

"Ein Erfolg gegen die Tschechen wäre die halbe Miete, um ins Viertelfinale zu kommen", meinte der Schweizer Kapitän Alexander Frei vor seinem 60. Länderspiel. Weitere Gegner in der Gruppe A sind die Türkei (11.6.) und Portugal (15.6.). Zum EM-Ziel des Co-Gastgebers sagte der ehrgeizige Dortmunder Stürmer: "Als Kapitän ist es logisch, dass ich mich nicht mit dem Viertelfinale zufriedengebe."

Nebengeräusche ausblenden

Allerdings gehen die Eidgenossen mit einigem Ballast in die EM-Mission. Ungewiss ist, wie sich die Sorge von Nationaltrainer Jakob Köbi Kuhn um seine schwer erkrankte Frau Alice auf sein Team auswirken wird. Co-Trainer Michel Pont, der für seinen Chef zuletzt die PR-Arbeit machte, sprach zwar von einer "schwierigen Situation", beteuerte aber, dass die Arbeit "wie immer funktioniert". Vizekapitän Magnin hofft, dass dies eher Motivation ist und es gelingt, Kuhn mit einem Sieg "einen Moment des Glücks" zu bescheren.

Momente für die Ewigkeit

Aus der Statistik können Frei und Co. nur bedingt Hoffnung schöpfen. Seit 1984 (Frankreich) hat kein Gastgeber mehr den EM-Titel errungen. Zum anderen hat die Schweiz bei den beiden bisherigen EM-Teilnahmen 1996 und 2004 noch keine Partie gewonnen. "Dieses Spiel wird jedem Einzelnen für immer in Erinnerung bleiben", sagte Kapitän Frei. "Wir werden es mit Freude, Stolz und Selbstvertrauen angehen."

Weitere EM-Themen

Shopping
Reisen So wohnen die EM-Teams
Lifestyle
Miss EM 2008
Unterhaltung Wer ist der beste EM-Reporter
Softwareload Der Spielplan für Outlook
Spiele

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal