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Großer Preis von Kanada: Hamilton siegt im Qualifying

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GP von Kanada - Qualifying  

Hamilton siegt im Herzschlagfinale

07.06.2008, 21:10 Uhr | t-online.de, dpa

Lewis Hamilton in seinem McLaren-Mercedes (Foto: dpa)Lewis Hamilton in seinem McLaren-Mercedes (Foto: dpa) Wie im Vorjahr raste der WM-Führende Lewis Hamilton in 1:17,886 Minuten im Qualifying zum GP von Kanada in Montréal auf die Pole Position: die zweite in der laufenden Saison, die insgesamt siebte seiner Karriere. Der Vize-Weltmeister untermauerte in einem wahnsinnig spannenden Finish zwei Wochen nach seinem Erfolg in Monte Carlo seinen Anspruch, in diesem Jahr Kimi Räikkönen den Titel abzujagen. Der Finne landete hinter dem starken BMW-Sauber-Polen Robert Kubica (1:18,498) auf Platz drei des Starterfeldes. Als bester Deutscher rangierte Nico Rosberg, der das abschließende freie Training für sich entschieden hatte, hinter Ex-Weltmeister Fernando Alonso auf Position fünf. Direkt dahinter der zweite Ferrari-Mann Felipe Massa.

Zum Nachlesen Das Qualifying in Montréal
Zum Nachlesen Das dritte freie Training in Montréal
Ergebnis Zweites Training in Montréal
Ergebnis Erstes Training in Montréal

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Kubica steckt den Vorjahres-Crash bestens weg

Kubica hatte, als die Uhr bereits abgelaufen war, Hamilton mit einer neuen Bestzeit geschockt. Doch der Brite befand sich noch auf der Strecke und packte die Chance, zu kontern, umgehend beim Schopf. "Es ist fantastisch. Ich fühle mich seit gestern sehr wohl in dem Auto", meinte Hamilton. Die Wiederholung seines Vorjahrestriumphs, der sein erster in der Formel 1 war, liegt absolut im Bereich des Möglichen. Dass Kubica, der in Montréal 2007 einen Horrorcrash schier unverletzt überstanden hatte, den Circuit Gilles Villeneuve liebt und beherrscht, bewies der Zweite von Monte Carlo beeindruckend. Der Pole - derzeit Vierter der WM-Wertung - wird immer besser und zu einem echten Herausforderer in der Spitze. "Die erste Startreihe ist ein klasse Ergebnis für Robert und das Team. Dieses Resultat ist unter schwierigen Streckenbedingungen zustande gekommen", stellte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen zufrieden fest.

Foto-Show Kubicas Horror-Crash
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Heidfeld kommt von Position acht

Auf dem 4,361 Kilometer langen Kurs, der seit genau 30 Jahren im WM-Kalender steht, reichte es für Kubicas Teamkollegen Nick Heidfeld im zweiten BMW-Sauber noch zu einem Platz unter den Top Ten. Im Gegensatz zu Adrian Sutil (18./Aus in der ersten Qualiphase) und Timo Glock (11./im zweiten Qualiabschnitt zu langsam), der vor vier Jahren in Kanada sein Formel-1-Debüt gegeben hatte, hatte sich der 30-Jährige bis ins Finale der Zeitenjagd vorgefahren. Am Ende stand für den derzeitigen WM-Fünften Platz acht.

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Viel Pech im Toro-Rosso-Lager

Sebastian Vettel war auf Grund seines Unfalls im letzten freien Training bereits 20 Minuten vor dem Start des Qualifyings ausgestiegen. Nach seinem Fahrfehler, der in der Streckenbegrenzungsmauer endete, schaffte es Vettels Toro-Rosso-Team nicht mehr, den Rennwagen des Nachwuchstalents wieder einsatzbereit zu machen. Seit dieser Saison stehen den Rennställen keine Ersatzautos, sogenannte T-Cars, mehr zur Verfügung. Vettel wird damit zwei Wochen nach Platz fünf in Monte Carlo als Letzter in den siebten WM-Lauf starten. Pech hatte auch Vettels französischer Teamkollege Sebastien Bourdais, der nach einem Getriebewechsel an seinem Auto gemäß des Regelwerks um fünf Plätze nach hinten strafversetzt wurde.

Archiv Videos zur Formel-1-Saison 2008

Ferrari steht unter Druck

Nach dem verpassten Sieg in Monaco ist Ferrari vor dem siebten von 18 Saisonrennen unter Druck. Doch den ersten Konter konnten sie mit Räikkönen auf Platz drei und Felipe Massa als Sechsten nicht setzen. Monte-Carlo-Gewinner Hamilton führt in der Fahrerwertung mit 38 Punkten vor Räikkönen (35), Massa (34) und Kubica (32). Heidfeld (20) ist als WM-Fünfter bester Deutscher. Bei den Teams ist Ferrari mit 69 Punkten vor den Silberpfeilen (53) und BMW-Sauber (52).

Ecclestone beharrt auf Mosleys Rücktritt

Hinter den Kulissen eskaliert indes der Machtkampf zwischen der Formel 1 und dem Automobil-Weltverband nach der Bestätigung von Max Mosley als FIA-Präsident. In einer Sitzung mit den zehn Teamchefs brachte Formel-1-Chef Bernie Ecclestone die Loslösung der Formel 1 von der FIA ins Gespräch. Der 77-jährige Brite sieht seinen "Zirkus" durch die Video-Affäre von Mosley beschädigt und hatte wiederholt ihn zum Rücktritt aufgefordert.

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