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Alexander Frei: Schweiz muss bei Heim-EM ohne ihn auskommen

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Schweiz  

Die Leidensgeschichte des Alexander Frei

08.06.2008, 11:01 Uhr

Tragisches EM-Aus: Der Schweizer Kapitän Alexander Frei (Foto: dpa)Tragisches EM-Aus: Der Schweizer Kapitän Alexander Frei (Foto: dpa) Der Traum von der Heim-EM war schon nach 40 Minuten beendet. Unter Tränen humpelte Alexander Frei im Auftaktspiel gegen die Tschechen (0:1) vom Platz. Sein entsetzter Gesichtsausdruck nach dem Zweikampf mit Zdenek Grygera verriet schnell, dass etwas Schlimmes passiert sein musste. In einer Baseler Klinik wurde später ein Teilabriss im linken Knie diagnostiziert, der 28-Jährige wird sechs Wochen pausieren müssen. "Alex ist unser Leader und bleibt unser Leader", stellte Nationaltrainer Jakob Kuhn klar. Frei wird im Mannschaftsquartier verbleiben, um genau diese Führungsrolle auszufüllen. Kann es einen tragischeren Helden geben als den bei Borussia Dortmund unter Vertrag stehenden Stürmer? Denn mit der erneut schweren Verletzung geht seine unendliche Leidensgeschichte weiter.

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Eine Verletzung nach der anderen

Im Grunde begann die Pechsträhne bereits im Februar 2006, als sich Frei - damals noch bei Stade Rennes unter Vertrag - an der Leiste operieren lassen musste. Rechtzeitig zur Weltmeisterschaft kam der Kapitän der Nati zurück und schoss die Schweiz mit zwei Toren (je eines gegen Togo und Südkorea) ins Achtelfinale. Knapp ein Jahr später folgte dann der nächste chirurgische Eingriff an der Hüfte. Als er wieder fit war, warfen ihn im Spätsommer 2007 zwei Muskelfaserrisse zurück. Insgesamt sammelten sich zwischen Mai 2007 und März 2008 neun Monate Verletzungspause an.

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Heim-EM - einen einmalige Chance

Doch Frei gab nie auf, kämpfte sich bei den Borussen schnell wieder in die Stammelf. Auch im Schweizer Nationaldress war er bald wieder der Leader. In der EM-Vorbereitung traf Frei gegen die Slowakei und Liechtenstein. Alles schien perfekt zu laufen für eine erfolgreiche Heim-EM. Eine Chance, die im Fußballer-Leben wahrscheinlich nur einmal kommt - und nun dieser Rückschlag.

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"Frei ist nicht zu ersetzen"

"Das ist unglaublich tragisch", sagte der zukünftige BVB-Coach und ZDF-EM-Experte Jürgen Klopp. Der ehemalige Schweizer FIFA-Schiedsrichter Urs Meier ergänzte: "Frei ist nicht zu ersetzen. Er ist der absolute Führungsspieler, der Kopf der Mannschaft. Das ist ein harter Schlag für Frei, für die Schweizer Nationalmannschaft und für die ganze Schweiz."

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Ein gutes Omen?

Gewiss, für den Rekordtorschützen der Schweizer Nationalmannschaft (35 Treffer) ist die EM im eigenen Land gelaufen. Doch die Verletzung des Kapitäns muss für die vor dem Turnier als Geheimfavoriten gehandelten Schweizer nicht das Ende aller Träume sein. Das Schlechte kann für die Eidgenossen vielleicht sogar ein gutes Omen haben: Im deutschen Team verletzten sich mit Rudi Völler bei der Europameisterschaft 1992 und Jürgen Kohler (1996) im ersten EM-Spiel auch zwei Führungsspieler, die dann für das laufende Turnier ausfielen. Und 1992 kam die deutsche Elf bis ins Finale, 1996 holte sie sich sogar den Titel.

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