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Schwimmen - DSV: Neuer Schwimmanzug macht Mut für Olympia

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Schwimmen  

Mit neuem Schwimmanzug auf Medaillenjagd

11.06.2008, 12:12 Uhr | dpa

Britta Steffen im Schwimmanzug von adidas (Foto: imago)Britta Steffen im Schwimmanzug von adidas (Foto: imago) Der neue Anzug passt, die Athletenvereinbarung ist unterschriftsreif, die Prämien sind gesichert. Die Reibereien im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) sind damit rechtzeitig vor Olympia beigelegt. Nach ersten Tests mit dem für Peking entwickelten Hightech-Anzug des Ausrüsters adidas in Monte Carlo stellte Helge Meeuw fest: "Das macht uns Mut. Das ist auf jeden Fall ein gleichwertiges Produkt, wenn nicht sogar besser", sagte die Medaillen-Hoffnung mit Blick auf den Weltrekord-Anzug des australischen Herstellers Speedo.

Aktuell Brust-Weltrekord durch Kitajima
Aktuell Jones knapp am Weltrekord vorbei

Gute Voraussetzungen für Peking

Verbandspräsidentin Christa Thiel atmete nach den "konstruktiven Gesprächen" mit den Athleten auf. "Wir blicken positiv nach vorn", sagte sie, "unsere Schwimmer reisen in guter Stimmung und mit guten Voraussetzungen nach Peking." Die Streitpunkte um die Athletenvereinbarung sind ausgeräumt. Athleten-Sprecher Stefan Herbst: "Wir haben keine Bedenken mehr. Das Wochenende war wirklich positiv." Der Verbands-Vermarkter SMS sicherte den Athleten in Monaco 15.000 Euro für Olympia-Gold, 7000 für Silber und 4000 für Bronze zu. Vermarkter-Chef Jürgen Greve: "Für die Staffeln gibt es das Doppelte."

Weltrekord im Speedo-Anzug

Die deutschen Schwimmer ließen sich auch durch Top-Leistungen der Konkurrenz nicht aus der Fassung bringen. Der japanische Olympiasieger Kosuke Kitajima erzielte in Tokio in 2:07,51 Minuten über 200 m Brust im Speedo-Anzug einen Fabel-Weltrekord.

Jetzt absolut konkurrenzfähig

Abgerechnet wird aber in Peking. Der Respekt vor den Speedo-Konkurrenten scheint dem Gefühl eigener Stärke gewichen zu sein. "Der Anzug hat die guten Merkmale aller Anzüge in sich vereint. Das macht uns den Weg frei. Auf jeden Fall sind wir die Sorge los", stellte Meeuw fest. "Es sieht sehr, sehr gut aus", sagte Herbst. In Monte Carlo testeten die DSV-Schwimmer fünf Prototypen. Änderungsvorschläge werden jetzt mit einbezogen. Ende Juni sollen die Schwimmer zum Trainingslager in Berlin ihre neuen Anzüge bekommen.

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