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Schweiz  

Frei zeigt sich nach Verletzung kämpferisch

09.06.2008, 17:11 Uhr | sid

Bleibt auch weiterhin bei der Mannschaft: Der Schweizer Kapitän Alexander Frei (Foto: afp)Bleibt auch weiterhin bei der Mannschaft: Der Schweizer Kapitän Alexander Frei (Foto: afp) Alexander Frei schien den Schock über sein EM-Aus verkraftet zu haben. Zwei Tage nach seiner Knieverletzung im Auftaktspiel gegen Tschechien präsentierte er sich erstmals bei einer Presskonferenz. Doch die bohrenden Fragen der Journalisten ließen den Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft erneut Emotionen zeigen. Schon als er nach dem folgenschweren Zweikampf mit dem Tschechen Grygera vom Platz gehumpelt war, hatte er bittere Tränen vergossen.

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"Ich werde aufstehen"

"Ein Traum ist zerplatzt. Doch ich habe der Mannschaft schon am Samstag gesagt: Eine ganze Nation hat nur ein Team, und das Team hat einen Traum. Und der muss weitergehen, schon am Mittwoch gegen die Türkei", so der 28-Jährige, der auf Krücken und mit einem knallroten T-Shirt mit weißem Kreuz und der Aufschrift "Wir sind Schweiz" bekleidet auf das Podium kletterte. "Es gibt immer zwei Möglichkeiten: Man bleibt liegen oder man steht auf. Champions stehen wieder auf - ich werde aufstehen."

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Kein Vorwurf an Grygera

Innerlich sichtlich aufgewühlt schilderte der Stürmer des Bundesligisten Borussia Dortmund jenen Zweikampf nach 42 Minuten ("Meine vielleicht besten im Nationalteam") mit dem Tschechen Zdenek Grygera, der sein 60. Länderspiel vorzeitig beendete. "Ich habe das Band knacken hören, und ich kenne meinen Körper so genau, dass ich wusste: Jetzt ist es vorbei. Deshalb auch die Tränen", berichtete Frei. Aber er mache weder Grygera noch sich selbst Vorwürfe, es sei halt eine unglückliche Situation gewesen.

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Glück im Unglück

Frei macht sich selbst Mut und versucht Positives aus dem Malheur zu ziehen: "Zwei Zentimeter weiter, und ich wäre sechs Monate außer Gefecht gewesen. So ist es eine verhältnismäßig kleine Verletzung." Die Mediziner haben dem Schweizer Fußballer des Jahres 2005 und 2007 eine Pause von rund sechs bis sieben Wochen prognostiziert. Dennoch ist es für Frei der zweite schwere Rückschlag, nachdem er von Ende Mai 2007 bis Ende Januar dieses Jahres wegen einer Hüft- und Wadenoperation passen musste.

BVB-Kollegen spenden Trost

Was er seit vergangenen Samstag erlebt habe, sei beispiellose Solidarität und Anteilnahme gewesen. Freunde, Freundin und Familie hätten über das Wochenende die Tränen getrocknet, berichtete Frei. Zahlreiche Teamkollegen des BVB hätten ihm spontan SMS geschickt, was ihn sehr berührt habe, berichtete Frei und wischte sich eine Träne aus dem Auge. Auch mit seinem neuen Borussen-Coach Jürgen Klopp, BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc habe er lange Telefonate geführt.

Frei ist weiterhin Teil der Mannschaft

"Wenn es eine Gerechtigkeit gibt, dann machst du in der kommenden Saison 25 Tore", habe ihn Watzke versucht aufzubauen und sofort sein Okay für einen Verbleib bei der Nationalmannschaft gegeben. Dort wird Frei "physikalisch und medikamentös" (Teamarzt Cuno Wetzel) behandelt. Ansonsten, so Frei, werde er seine Kollegen auch mit Blick auf das vorentscheidende Spiel gegen die Türkei unterstützen, "denn ich bin weiterhin einer von 23 EM-Spielern - gesund oder verletzt".

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