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Entscheidungsspiel mit brisanter Vorgeschichte

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Schweiz - Türkei  

Entscheidungsspiel mit brisanter Vorgeschichte

10.06.2008, 17:51 Uhr | dpa

Die "Schande von Istanbul": Am 16. November 2005 kommt es zum Eklat zwischen Schweizern und Türken. (Foto: imago)Die "Schande von Istanbul": Am 16. November 2005 kommt es zum Eklat zwischen Schweizern und Türken. (Foto: imago) Die Schweiz fürchtet das frühe EM-Aus - die Türkei sinnt auf Revanche für die "Schande von Istanbul". Im heiklen ersten Gruppen-Finale der EURO 2008 stehen beide Teams nach Niederlagen mit dem Rücken zur Wand. "Mir ist nicht bange", sagte der eidgenössische Nationalcoach Jakob "Köbi" Kuhn vor der Partie in Basel. "Die Türkei ist eine starke Mannschaft, doch wir haben ein Team, das die Chance zu nutzen wissen wird." Davon ist Mittelfeldspieler Tranquillo Barnetta überzeugt: "Wenn wir am Abgrund stehen, zeigen wir gute Leistungen. Das haben haben wir oft bewiesen."

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Altintop: "Jetzt fängt für uns die EM erst richtig an"

Allerdings müssen die Schweizer ohne ihren besten Torjäger und Kapitän Alexander Frei, der beim 0:1 im Eröffnungsspiel gegen Tschechien schwer verletzt ausfiel, um den Viertelfinal-Einzug kämpfen. "Die Schweizer Mannschaft ist gut, aber den Verlust von Alex Frei wird sie spüren", sagte Hamit Altintop. Der Bayern-Profi ist nach dem 0:2 gegen Portugal überzeugt: "Jetzt fängt für uns die EM erst richtig an." Seine Mannschaft habe die Qualität zu gewinnen und die Chance, "Revanche für die verpasste WM-Qualifikation zu nehmen".

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Istanbul bleibt in den Köpfen der Schweizer Spieler

Der Zweikampf um das Ticket für die WM 2006 am 16. November 2005 im Sükrü Saracoglu Stadion ist als "Schande von Istanbul" in die Fußball-Geschichte eingegangen. Nach dem 2:4 kam es zu einer wüsten Schlägerei in den Katakomben, wobei vor allem Schweizer Spieler geprügelt wurden. "Dieses Datum werde ich für immer in meinem Kopf haben", sagte Ludovic Magnin, der im EM-Spiel gegen die Türken die Kapitänsbinde der Eidgenossen tragen wird. Dennoch wollen beide Seiten kein weiteres Öl ins Feuer gießen, das Wort "Hass-Gipfel" nimmt niemand in den Mund. "Es wird ein heißes und aggressives Spiel - wie immer, wenn es um viel geht", sagte Barnetta, "aber so etwas wird ganz sicher nicht mehr passieren."

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Keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen

Für die Organisatoren gibt es jedenfalls keinen Grund zu besonderen Sicherheitsvorkehrungen. "Wir sind nicht außergewöhnlich besorgt über einzelne Spiele. Wir hoffen, dass das Sicherheitssystem bei jedem Spiel funktioniert", erklärte UEFA-Pressechef William Gaillard. OK-Sprecherin Pascale Vögeli sagte: "Wir setzen auf die gute Zusammenarbeit mit den Behörden in beiden Ländern."

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Türken "kommen als Freunde"

Der türkische Trainer Fatih Terim, der für seine Ausraster und nationalistischen Parolen gefürchtet ist, gibt sich lammfromm. "Jetzt kommen wir als Freunde", sagte er und lobte den Gegner: "Die Schweizer haben besser gespielt als Tschechien und einen unglücklichen Start hingelegt." Nach dem Fehlstart gegen Portugal und seiner umstrittenen EM-Nominierung - er ließ Stuttgarts Yildiray Bastürk und Schalkes Halil Altintop zu Hause - steht Terim arg unter Druck.

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Stürmerproblem bereitet Kuhn Sorgen

In der Schweiz bangt man nach dem Frei-Ausfall um die Treffsicherheit der Sturm-Abteilung. "Selbstverständlich fehlte beim Tore schießen etwas, ich will aber nicht von Unvermögen reden", sagte Kuhn mit Rückblick auf die guten Chancen gegen Tschechien. Als Ersatz für Frei wird er wohl Hakan Yakin aufbieten, der in 67 Länderspielen 15 Treffer erzielte. Eine Alternative wäre der junge Eren Derdiyok (19), der es bisher nur auf vier Einsätze brachte. Der ehemalige Stuttgarter Marco Streller klagt über Leistenbeschwerden, soll aber mitwirken können.

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