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Spanien - Russland: Villa mit dem Glück des Tüchtigen - EM 2008

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Spanien - Russland  

Villa schießt Spanien quasi im Alleingang zum Sieg

10.06.2008, 18:58 Uhr | dpa

Spaniens Villa (li.) und Torres jubeln (Foto: dpa)Spaniens Villa (li.) und Torres jubeln (Foto: dpa) Mit dem ersten Dreierpack der Europameisterschaft hat David Villa Spanien den erhofften Traumstart beschert. Durch das 4:1 (2:0) gegen starke Russen machte die Selección im Auftaktspiel der Gruppe D den ersten großen Schritt zum sehnlichst erhofften ersten EM-Triumph seit 44 Jahren. Unter den Augen des spanischen Prinzenpaares Letizia und Felipe wurde das Team von Trainer Luis Aragonés im Nieselregen von Innsbruck seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Mit einer spielerisch starken Leistung bauten die Spanier ihre beeindruckende Serie auf nunmehr 17 Spiele ohne Niederlage aus.

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Fabregas setzt den Schlusspunkt

Die blitzsauber herausgespielten Tore in der 20., 44. und 75. Minute durch Valencias Topstürmer Villa nach Vorarbeiten von England-Legionär Fernando Torres, Barcelonas Andrés Iniesta und Cesc Fabregas von Arseanal London trafen die Russen mitten ins Herz. Die jüngste Fußball-Mannschaft der Euro 2008 und ihr erfahrener niederländischer Trainer Guus Hiddink stehen nun in den Spielen gegen Griechenland und Schweden unter Druck. Der Ehrentreffer per Flugkopfball kurz vor Schluss gelang Roman Pawljutschenko (86.). Den Schlusspunkt in der bisher torreichsten Begegnung dieser EM setzte Fabregas in der Nachspielzeit.

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Russland zu Beginn ebenbürtig

Kurz vor Spielbeginn hatte es über dem extra nur für die EM für 30,6 Millionen Euro erneuerten und auf 30.772 Zuschauerplätze ausgebauten Stadion Tivoli heftig geregnet. Als Schiedsrichter Konrad Plautz, der aus der Nähe von Innsbruck kommt, in der voll besetzten Arena das erste EM-Spiel in Tirol anpfiff, erkämpften und erspielten sich die Russen zunächst Vorteile. Doch drei Minuten nachdem Konstantin Syrjanow (17.) die erste große Chance vergeben hatte, schlug der EM-Mitfavorit aus Spanien in einer unterhaltsamen Begegnung eiskalt zu.

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Syrjanow trifft nur den Pfosten

Denis Kolodin von Dynamo Moskau verlor den Ball leichtfertig gegen Torres, der zum 50. Mal für Spanien spielte. Der Liverpooler, einziger Legionär in der Startformation der Iberer, spielte Villa mustergültig in den Lauf. Der Stürmer vom Hildebrand-Klub Valencia hatte keine Probleme und bezwang Torhüter Igor Akinfejew und mit einem Schuss aus zehn Metern. Wütend schlugen die ersatzgeschwächten Russen, die auf ihren Paradesturm, den verletzten Pawel Pogrebnyak und den gesperrten Andrej Arschawin vom UEFA-Cup-Gewinner Zenit St. Petersburg verzichten mussten, zurück. Erneut setzte sich Syrjanow in Szene, aber er traf nur den Pfosten. Auch die nächsten Chancen vergab das Hiddink-Team.

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Villa mit dem Glück des Tüchtigen

Und so kam es wie es kommen musste: Mit einem Konter wie aus dem Fußball-Lehrbuch nach Eckball der Russen spielte Iniestea auf Villa. Der 26 Jahre alte Topstürmer tunnelte den bedauernswerten russischen Torhüter. Mit seinem 17. Treffer im 32. Länderspiel übernahm Villa auch die Spitze der EM-Torjägerliste vor Lukas Podolski, der bisher als Einziger zweimal getroffen hatte.

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Premiere für Fabregas

Auch nach der Pause bestimmten die Spanier das Geschehen. Teilweise spielten sie Katz und Maus mit den Russen. Angesichts des sicheren Vorsprungs schonte Aragonés zwei seiner leicht angeschlagenen Stars. Nach 54 Minuten ersetzte der 68 Jahre alte Coach den 36 Millionen teuren Stürmerstar Torres durch Arsenals Jungtalent Cesc Fabregas. Neun Minuten später gönnte er Iniesta, den eine Lebensmittelvergiftung matt gesetzt hatte, eine Pause. Immer wieder der glänzend aufgelegte Villa sorgte für Torgefahr und wurde belohnt. Auch die nie aufsteckenden Russen kamen noch zum Erfolg, ehe Fabregas sein erstes Länderspieltor für die Spanier erzielte.

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