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Bundestrainer Löw puzzelt noch an der Aufstellung | EM 2008 - Deutschland

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EM 2008 - Deutschland  

Gibt Löw Verteidiger Friedrich eine Chance?

11.06.2008, 16:02 Uhr | t-online.de

Aus Tenero berichten Norman Gosch und Patrick Brandenburg

Arne Friedrich legt den Vorwärtsgang ein (Foto: imago)Arne Friedrich legt den Vorwärtsgang ein (Foto: imago)  „Never change a winning team“ oder doch Mut zu Neuem? Vor dem zweiten Spiel der Gruppe B gegen Kroatien (ab 17.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) hat der Bundestrainer in Sachen Aufstellung die Qual der Wahl. Die Startelf des Polenspiels hat sich kollektiv für höhere Weihen empfohlen, doch starke Nachrücker sowie Überraschungskandidat Arne Friedrich bieten sich für taktische Varianten in der deutschen Nationalmannschaft an. "Viele Wechsel wird es sicher nicht geben. Aber Veränderungen in der Mannschaft sind denkbar", sagt Joachim Löw und deutet Lust auf Experimente an.

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Defensive Absicherung auf der linken Seite

Die zentrale Frage dürfte sein, ob dem Bundestrainer die Aufstellung der Auftaktpartie gegen die als stärker einzuschätzenden Kroaten nicht doch zu offensiv ist. Gegen eine „raffinierte Mannschaft“ mit ihren „qualitativ guten Individualisten“ (Löw) könnte eine verkappte Dreierspitze mit Mario Gomez und Miroslav Klose im Sturmzentrum sowie Lukas Podolski als lauernder Läufer im linken Mittelfeld eine zu mutige Variante sein, die bessere Absicherung benötig als zuletzt.

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Wackelt Jansen?

Etwa durch Philipp Lahm? Der Münchner Allrounder könnte ausnahmsweise hinten links aushelfen für Marcell Jansen, der gegen Polen in der Rückwärtsbewegung doch einige Defizite aufwies. Das wäre auf der anderen Seite die große Chance für den Berliner Arne Friedrich, eigentlich nur das fünfte Glied in der Viererkette: „Er ist in blendender Verfassung. So stark habe ich ihn lange nicht gesehen“, lobte der Bundestrainer den krassen Außenseiter bei der täglichen Pressekonferenz über den grünen Klee. Ungewöhnlich für Löw, der selten einzelne Spieler aus dem Kollektiv hervorhebt.

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Friedrich bleibt bescheiden

Der Akteur selbst gibt sich gewohnt zurückhaltend: "Ich gehe nicht davon aus, gegen Kroatien zu beginnen. Aber ich bin jederzeit bereit", sagt Friedrich. Der Profi von Hertha BSC ist in und bleibt eben ein absoluter Teamplayer.

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Starke Alternativen

Die andere Möglichkeit wäre, dem zweifachen Torschützen Podolski wieder auf seine angestammte Position neben Klose zu stellen, anstelle des zuletzt nicht treffsicheren Gomez. Dann wäre der Platz im linken offensiven Mittelfeld vakant, für den sich mindestens zwei Kandidaten bewerben. „Spieler Hitzlsperger und Schweinsteiger drängen im Training vehement auf ihre Chance,“ berichtete der Bundestrainer vom lebhaften Konkurrenzkampf im EM-Quartier. Auch als Einwechselspieler gegen Polen überzeugten die beiden.

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Schlägt Hitzlspergers Stunde

Hitzlspergers Vorteil wäre die größere Zweikampfstärke. Der Stuttgarter könnte helfen, im Mittelfeld die Räume für Kroatiens Wunderkind Luka Modric undurchdringbar zu machen. Außerdem wären die gefährlichen Weitschüsse von „The Hammer“ ein probates Mittel, um den dichten Abwehrriegel des kompakten Gruppengegners zu knacken. Insgesamt ginge ein Einsatz aber zu Lasten der Offensive, in der ein Schweinsteiger im Aufwärtstrend sicher mehr bewegen könnte.

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Auch Schweinsteiger auf dem Sprung

„Bastian ist beweglich und agil, die Aktionen gelingen ihm wieder,“ gibt Löw dem Blondschopf Hoffnung auf einen Einsatz auf der Stammposition. Sollte es dort nicht klappen: Auf der gegenüberliegenden Seite konkurriert der 23-Jährige gleichzeitig weiter mit Clemens Fritz, der gegen Polen ganz stark spielte, aber möglicherweise wieder nicht die Luft für 90 Minuten hat.

Eigene Taktik steht im Mittelpunkt

Allzu viel Rücksicht auf Stärken und Schwächen des Gegners will der Bundestrainer bei der Auswahl seiner ersten Elf nicht nehmen: „In erster Linie müssen wir unsere eigene Linie fahren.“ Ins Defensivkonzept sind längst alle Spieler eingebunden, denn im raschen Umschalten von Abwehr auf Angriff liegen die größten Chancen im modernen Fußball. „Der Unterschied zwischen gut und sehr gut definiert sich durch das Tempo einer Mannschaft. Alle Spieler wissen, dass sie nach hinten arbeiten müssen“, so der Bundestrainer.

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