Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Gastgeber Schweiz verliert gegen Türkei und scheidet aus

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Schweiz - Türkei  

Gastgeber Schweiz ist als erstes Team ausgeschieden

11.06.2008, 23:20 Uhr | dpa

Jubel bei der Türkei (Foto: afp)Jubel bei der Türkei (Foto: afp) In der Wasserschlacht von Basel hat Arda Turan den EM-Aus von Gastgeber Schweiz besiegelt und den Türken die Hoffnung auf den Einzug ins Viertelfinale erhalten. Mit seinem Tor in der zweiten Minute der Nachspielzeit machte der Angreifer von Galatasaray den 2:1 (0:1)-Sieg der Türken perfekt. Bei zeitweise sintflutartigem Regen hatten die Eidgenossen vor 40.000 Zuschauern im ausverkauften St. Jakob-Park durch einen Treffer von Hakan Yakin (32.) geführt. Dem eingewechselten Semih (57.) gelang der Ausgleich für die Türken, durch deren Erfolg Portugal vorzeitig als Viertelfinalist feststeht. Während die Schweizer Trauer tragen, kann die Türkei mit einem Sieg am Sonntag gegen Tschechien die zweite Teilnahme an der K.-o.-Runde nach 2000 schaffen.

Zum Nachlesen Schweiz gegen Türkei im Live-Ticker
Fotos Die besten Bilder des Spiels der Schweiz gegen die Türkei
Gruppe A Ronaldo führt Portugal zum Sieg gegen Tschechien
Schweiz Unglückliche Niederlage gegen Tschechien
Türkei Keine Chance gegen Portugal

Pfütze kann Yakin nicht stoppen

Bei Platzverhältnissen, die Erinnerungen an das im April abgebrochene Bundesliga-Spiel 1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg weckten, waren im Duell der EM-Fehlstarter vor allem kämpferische Qualitäten gefragt. Die warfen die Schweizer mit Erfolg in die Waagschale, wenngleich beim Führungstor auch viel Glück im Spiel war. Nach einer Hereingabe des knapp 20-Jährigen Eren Derdiyok, der anstelle des an der Leiste verletzten Marco Streller in die Startelf gerückt war, blieb der Ball vor der Torlinie in einer Pfütze liegen. Yakin hatte in seinem 68. Länderspiel keine Mühe zu vollenden.

Porträt Infos zum Team der Türkei
Der Schweizer Kader Von Benaglio bis Frei
Köbi Kuhn

Diesmal bleibt alles friedlich

Zweieinhalb Jahre nach den Ausrastern von Istanbul waren die Fans beider Seiten um ein friedliches Miteinander bemüht. "Schweiz-Türkei - Fußball verbindet" war auf einem großen Transparent zu lesen. Am 16. November 2005 waren die Türken nicht so freundlich mit den Eidgenossen umgegangen. Nach dem 4:2 im WM-Qualifikationsspiel hatten sich hässliche Prügelszenen in den Katakomben des Sükrü Saracoglu Stadions abgespielt, wobei vor allem Schweizer die Opfer waren.

Sportkolleg-Video Die Schweiz - ein Geheimfavorit?
Sportkolleg-Video Türkei beim Feiern schon meisterlich

Keeper Volkan im Regen auf der Höhe

In die Rubrik denkwürdig gehörte auch die Neuauflage. Ein heftiger Platzregen machte einen kontrollierten Spielaufbau nahezu unmöglich. Der mit Pfützen übersäte Rasen öffnete dem Zufall Tür und Tor. In der 19. Minute versuchte Gökhan Inler sein Glück mit einem Schuss aus 30 Metern und stellte den türkischen Keeper Volkan damit vor Probleme. Danach demonstrierte der Schlussmann von Fenerbahce Istanbul aber gleich zweimal seine Klasse. Zunächst parierte er einen Schuss von Yakin aus spitzem Winkel (23.), dann drehte er einen gefährlichen Freistoß des Leverkuseners Tranquillo Barnetta reaktionsschnell um den Pfosten (25.). Zwei Minuten nach seinem 1:0 verpasste Yakin nach Flanke von Valon Behrami freistehend die mögliche Vorentscheidung.

Drama im Eröffnungsspiel Die Leidenszeit des Alexander Frei
Pfiffe Streller hat keine Lust mehr

Magnin sieht beim Ausgleich schlecht aus

Vier Tage nach der Start-Niederlage gegen Portugal steckten die Türken den Ausfall ihres an der Wade verletzten Kapitäns Emre Belözoglu gut weg und kämpften sich nach der Pause in die Partie zurück. Mit der Einwechslung von Semih als zweite Spitze neben Nihat bewies Trainer Fatih Terim zudem eine glückliche Hand. Als der Stuttgarter Bundesliga-Profi Ludovic Magnin zwölf Minuten nach Wiederbeginn bei einer Nihat-Flanke nicht energisch genug eingriff, stieg Semih hoch und überwand Diego Benaglio im Schweizer Tor per Kopf. Danach sahen die Fans einen offenen Schlagabtausch, in dem die Türken die besseren Chancen auf den Sieg besaßen. In der 73. verfehlte Nihat das 2:1 nur denkbar knapp, auf der Gegenseite vereitelte Volkan gegen Yakin (84.) den ersten EM-Erfolg der Eidgenossen.

Weitere EM-Themen

Shopping
Reisen So wohnen die EM-Teams
Lifestyle
Miss EM 2008
Unterhaltung Wer ist der beste EM-Reporter
Softwareload Der Spielplan für Outlook
Spiele

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal