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Räikkönen kritisiert Hamilton wegen des Auffahrunfalls

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Ferrari  

Räikkönen kritisiert Hamilton wegen des Auffahrunfalls

12.06.2008, 11:05 Uhr | Motorsport-Total.com

Kimi Räikkönen ist sauer auf Lewis Hamilton. (Foto: dpa)Kimi Räikkönen ist sauer auf Lewis Hamilton. (Foto: dpa) Mehrere Tage hatte sich Kimi Räikkönen mit einer Stellungsnahme zum Auffahrunfall beim Großen Preis von Kanada zurückgehalten, nachdem Lewis Hamilton dem Weltmeister ins Auto gekracht war. Doch nun machte der Ferrari-Pilot seinem Ärger Luft. Mit scharfen Worten kritisierte er seinen jungen britischen Kontrahenten. "Ich kann nicht glauben, dass dich jemand treffen kann, wenn du Seite an Seite mit einem anderen Auto vor einer roten Ampel wartest", erklärte Räikkönen. "Ich kann nicht glauben, dass er die rote Ampel nicht gesehen hat. Und noch weniger kann ich glauben, dass er zwei stehende Autos nicht gesehen hat."

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Hamilton: "Sorry, Kimi"

Hamilton war in Montreal Räikkönen ins Heck gekracht, als dieser nach einer Safetycarphase am Ende der Boxengasse an einer roten Ampel stand. "Auf einmal stehen die da! Das habe ich leider etwas spät gemerkt - und da habe ich dann auch sofort gesehen, dass die Ampel rot war", schilderte Hamilton die Szene. Vom Team sei er noch gewarnt worden, aber da sei es schon zu spät gewesen - "Ich sage nur: Sorry, Kimi!"

Ergebnisse Das Rennen im Überblick
Fahrerwertung Kubica übernimmt die Führung
Teamwertung Ferrari noch knapp vorne

Räikkönen: "Unfälle passieren, aber nicht mit zwei stehenden Autos"

Mit dieser Entschuldigung kommen für Räikkönen die Punkte aber nicht zurück. "Wir hätten das Rennen gewonnen oder wären Zweiter geworden", ist sich der Finne sicher. "Vor der Safetycarphase fuhr ich die schnellste Runde, wir hatten einen tollen Boxenstopp und ich war vorne. Ich war bereit, gegen Kubica zu fighten, aber leider kam es dazu nie. Stattdessen kam Hamilton - und das Rennen war vorbei. Ich war nicht wütend, sondern enttäuscht, überrascht und frustriert zugleich. Er weiß, dass die Ampel rot war. Unfälle passieren, aber nicht mit zwei stehenden Autos."

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Rückstand nicht so groß wie im Vorjahr

Räikkönen ist in der Weltmeisterschaft durch die beiden Nullnummern binnen zwei Rennen vom ersten auf den vierten Platz zurückgefallen. Aus sieben Punkten Vorsprung auf Felipe Massa wurden sieben Rückstand auf Kubica. Vor einem Jahr sah seine Situation nach sieben Grands Prix aber noch viel düsterer aus. Damals hatte er drei Zähler weniger auf dem Konto als jetzt, aber ihm fehlten 26 Punkte auf Spitzenreiter Hamilton.

Verhaltener Optimismus

"Jetzt sind sieben Rennen vorbei und wir hatten zwei schlechte Resultate hintereinander. Das konnte niemand vorhersehen", gab der 28-Jährige zu Protokoll. "Natürlich ist unsere Position jetzt nicht mehr so stark, aber das ist nicht das Ende der Welt für uns. So viel haben wir nicht verloren. Wir sind Vierter in der Weltmeisterschaft. Das ist die gleiche Position wie vor einem Jahr - und genau wie damals liegt noch eine lange Saison vor uns."

BMW nicht so stark wie McLaren-Mercedes

Froh ist Räikkönen darüber, dass nicht Hamilton, sondern Kubica in der Gesamtwertung voran liegt: "Es war gut, dass Kubica in Kanada gewonnen hat. Ich gratuliere ihm zur maximalen Punktzahl. Für uns war es besser, dass er die zehn Punkte bekommen hat und nicht unsere Hauptkonkurrenten, die jetzt drei Punkte vor mir liegen", erklärte der Ferrari-Pilot. Den Fehler, Kubica und das BMW Sauber F1 Team zu unterschätzen, will Räikkönen aber nicht machen. "BMW war immer da und hat immer Punkte gesammelt. Wenn bei uns etwas schief gegangen ist, konnten sie eine Führung aufbauen. Natürlich werden sie in der Weltmeisterschaft schwierig einzuholen sein, wenn sie weiterhin jedes Mal Punkte holen", sagte der Weltmeister.

Archiv Videos zur Formel-1-Saison 2008

Ergebnis Qualifying in Montreal
Ergebnis Drittes Training in Montreal
Ergebnis Zweites Training in Montreal
Ergebnis Erstes Training in Montreal

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