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EM 2008: Gastgeber Schweiz trägt Trauer wegen EM-Aus

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Schweiz  

Die Schweiz trägt Trauer

12.06.2008, 18:02 Uhr | sid

Hängende Köpfe nach dem EM-Aus der Schweiz (Foto: imago)Hängende Köpfe nach dem EM-Aus der Schweiz (Foto: imago) Ernüchterung statt Euphorie: Nach dem frühen EM-Aus im eigenen Land sind die Schweizer Fußballfans niedergeschlagen und enttäuscht. Das verlorene Spiel gegen die Türkei hat die Eidgenossen in Trauerstimmung versetzt. Den Einzug ins Viertelfinale haben sie verpasst. Nun wollen die Schweizer bis zum Ende der Europameisterschaft wenigstens weiter gute Gastgeber sein.

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"Ende, fertig, Untergang"

Das Medien-Echo in der Schweiz drückte zusätzlich aufs Gemüt. "Das brutale Ende aller EM-Träume", bilanzierte der "Tages-Anzeiger". "Ende, fertig, Untergang!", schrieb der "Blick". Ganz so ist es nicht. "Die Schweiz wird bestehen bleiben, trotz des Ausscheidens der Nationalmannschaft", sagte "Köbi" Kuhn nach seinem vorletzten Spiel als Nationaltrainer.

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Frustration bei den Fans

Doch für viele Fans ist das kein Trost. "Die Luft ist raus", sagte Urs Brünnli aus Basel. Die Schweizer seien selbstbewusst in das emotional aufgeladene Spiel gegen die Türkei gegangen. "Ein Sieg hätte unserer Nation gut getan." Die kommenden Spiele würden die Schweizer nur noch halbherzig verfolgen. "Es ist nicht mehr unser Turnier", sagte der 34-Jährige.

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Gaillard: "Ein Happy End gehört nicht zur Planung"

Die Schweizer EM-Organisatoren sehen das anders. "Wir spielen auf dem Rasen keine Rolle mehr, aber wir haben weiterhin die Funktion des Gastgebers", sagt Jakob Gubler, Sprecher der Gastgeberstadt Basel. Auch die Europäische Fußball-Union (UEFA) fürchtet kein Stimmungstief. "Natürlich ist es schön, wenn der Gastgeber weit kommt. Aber so ist der Fußball. Wir sind nicht in Hollywood. Ein Happy End gehört nicht zur Planung", sagte UEFA-Sprecher William Gaillard. Man gehe davon aus, dass sich die Schweizer Fußball-Fans nun für andere Mannschaften begeistern werden.

Katerstimmung auf den Fanmeilen

Dennoch musste Gubler einräumen, dass die Erwartungen bislang enttäuscht wurden. In den Fanmeilen ist weniger los als erwartet, die Wirte beklagen schlechte Umsätze und entlassen Personal. Weil es weniger Zuschauer als prognostiziert gibt, schlossen in Basel mehrere Stände in den Fanzonen und entlang der Fanmeile. Beim Spiel der Schweiz gegen die Türkei waren in Basel rund 75.000 Fans gezählt worden und damit deutlich weniger als beim Eröffnungsspiel. Nach Beobachtung der Wirte fehlen vor allem Zuschauer aus der Schweiz.

Schweizer und Türken liefern sich Schlägereien

Viel zu tun hatte in der Nacht zum Donnerstag die Polizei. Das schlechte Abschneiden der Schweizer Nationalmannschaft sorgte bei einigen Fans für Frust. Es kam zu Schlägereien, vereinzelt gerieten Schweizer und türkische Fangruppen aneinander. In verschiedenen Städten wurden insgesamt 85 Personen festgenommen, 25 davon in Basel. In Bern wurden Polizisten von Schweizer Fans mit Flaschen beworfen. In der deutschen Grenzstadt Weil am Rhein kam es bei einem Autokorso zum Streit. Türkische Fußball-Anhänger schlugen einen Schweizer zusammen, nachdem dieser gegen das Auto der Fans getreten hatte.

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