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Deutschland - EM 2008: Löw überlässt nicht dem Zufall

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Gruppe B - Deutschland  

Löw will alles wissen

12.06.2008, 18:24 Uhr | Julian Moering, t-online.de

Urs Siegenthaler (re.) sammelt Informationen für Joachim Löw. (Foto: imago)Urs Siegenthaler (re.) sammelt Informationen für Joachim Löw. (Foto: imago) Bundestrainer Joachim Löw überlässt bei der EM nichts dem Zufall. Bis ins letzte Detail hat er sich und seine Mannschaft mit Vorträgen und Videoanalysen speziell auf die Gruppengegner, aber auch auf die anderen Teilnehmer des Turniers vorbereitet. Die Informationen über Polen, Kroatien, Österreich und Co. beziehen Löw und sein Assistent Hansi Flick von DFB-Chefscout Urs Siegenthaler. Das gesammelte Material über die Konkurrenz beschränkt sich dabei nicht bloß auf sportliche Aspekte, auch das Privatleben und die Psyche der einzelnen Spieler werden unter die Lupe genommen.

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Studenten analysieren für Löw

Laut "Welt" beschäftigten sich seit zwei Jahren insgesamt 35 Studenten der Kölner Sporthochschule in Siegenthalers Auftrag mit den 16 EM-Teilnehmern. Mit Hilfe von spezieller Software werden Spielszenen, Tore, Gegentreffer und taktische Ausrichtung ausgewertet. Auch auf den einzelnen Spieler, seine Rolle im Team und sein Verhalten auf dem Platz, legen die Studenten ein Augenmerk. Allein für den Auftaktgegner Polen stellte Siegenthalers Team laut "Sportbild" ein 90 Seiten starkes Dossier mit den gesammelten Informationen zusammen. Auch Bildmaterial für Videoanalysen bekommt Löw regelmäßig zugespielt. Über Kroatien konnte der Bundestrainer auf insgesamt 30 DVDs zurückgreifen.

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Polnische Beziehungsprobleme

Das Buch über die Polen, das in ähnlichem Format auch über Österreich und Kroatien existiert, enthält neben sportlichen Infos auch Details über Privatleben und Seelenzustand der Spieler. Dabei wurde zum Beispiel festgehalten, wer gerade Beziehungsprobleme hat oder auf Grund sonstiger Umstände psychisch angeschlagen ist. Auch Trainer Leo Beenhakker stand nach "Sportbild"-Informationen unter Beobachtung. Er sei ein Patriarch und Globetrotter. Sollte Polen früh scheitern, sei davon auszugehen, dass er die Koffer packt und weiter zieht. Nach Rückständen reagiere sein Team meist eingeschüchtert, emotionale Partien würden den Polen dagegen liegen. Nach dieser Information gab Löw seinen Spielern mit auf den Weg, sie sollten sich nicht provozieren lassen und sachlich spielen.

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Klinsmann machte das Scouting salonfähig

Diese Form von Scouting wurde beim DFB durch Löws Vorgänger Jürgen Klinsmann eingeführt. Was unter Rudi Völler und Erich Ribbeck nur sporadisch und ohne groß angelegten Plan eingesetzt wurde, machte Klinsmann zum wichtigsten Instrument seiner Vorbereitung. Er war es auch, der Siegenthaler zum DFB holte. Zusammen bauten sie ein Scouting-System nach amerikanischem Vorbild auf, den entsprechenden Trainerstab zum Umsetzen der Erkenntnisse brachte Klinsmann gleich mit.

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Inspiration vom Baseball-Fachmann

Besonders der Amerikaner Billy Beane inspirierte Klinsmann. Beane ist Manager der Oakland Athletics in der Major League Baseball und besonders begabt darin, mit Hilfe statistischer Indikatoren Spieler zu sichten und zu verpflichten. Nach einer England-Reise und einem Besuch im Fußball-Stadion packte Beane das Soccer-Fieber. Seitdem versucht er, seine Methoden auf den Fußball zu übertragen. "Ich habe sehr viel über Billys Methoden gelesen. Ich wollte selbst schauen, wie sein Hirn so funktioniert", sagte Klinsmann bei "www.spox.com". Auch Beane war vom Schwaben begeistert: "Jürgen ist sehr modern, sehr intelligent, sehr faszinierend. Ich finde es immer äußerst anregend, mich mit ihm zu unterhalten. Wir respektieren uns zutiefst."

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