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Schwaches DFB-Team muss ums Viertelfinale zittern

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Kroatien - Deutschland  

Schwaches DFB-Team muss ums Viertelfinale zittern

12.06.2008, 18:56 Uhr | t-online.de

Aus Klagenfurt berichtet Patrick Brandenburg

Jens Lehmann war beim 0:1 ohne Chance. (Foto: AFP) Jens Lehmann war beim 0:1 ohne Chance. (Foto: AFP) Die deutsche Nationalmannschaft ist zurück auf dem Boden der Tatsachen. Im zweiten Gruppenspiel bei der Europameisterschaft unterlag das DFB-Team gegen stark aufspielende Kroaten 1:2 (0:1). Die Tore für Kroatien erzielten vor 30.461 Zuschauern im Wörthersee-Stadion Darijo Srna in der 24. Minute und Ivica Olic (62.). Mehr als der Anschlusstreffer durch Lukas Podolski (79.) gelang nicht mehr. Zudem flog Bastian Schweinsteiger in der Nachspielzeit vom Platz. Deutschland muss jetzt um das Erreichen des Viertelfinals zittern. Im dritten Spiel gegen Österreich geht es nun um Alles oder Nichts.

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Ballack: "Waren nicht an den Gegenspielern dran"

Bundestrainer Joachim Löw war nach dem Spiel verärgert: "Wir haben nichts von dem umgesetzt, was gegen Polen gut war. Es haben alle unter ihren Möglichkeiten gespielt." Auch Kapitän Michael Ballack war bedient: "Wir haben uns vor allem in der ersten Halbzeit zu wenig bewegt und waren nicht an den Gegenspielern dran." Gänzlich anders äußerte sich natürlich Kroatiens Trainer Slaven Bilic: "Ich bin mit allen Spielern zufrieden."

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Löw lässt Startelf unverändert

Löw vertraute der erfolgreich in die EM gestarteten Elf. Auch Wackelkandidat Marcell Jansen war in der Viererkette dabei, Abwehrspieler Arne Friedrich musste sich trotz der lobenden Worte durch den Bundestrainer erneut mit einem Platz auf der Bank begnügen. Bilic nahm eine Änderung in seiner Startformation vor: Er tauschte einen Bundesliga-Spieler gegen den anderen aus und ließ Ivan Rakitic von Schalke 04 statt Mladen Petric von Borussia Dortmund ran.

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Srna trifft zur Führung

Die Kroaten machten von Beginn an klar, dass sie nicht so offen agieren würden wie Polen. Mit der Folge, dass Deutschland nicht ins Spiel fand. Bis auf zwei Flanken von Jansen, die beide ohne größere Probleme geklärt wurden, ging in der Anfangsphase nichts. Und Kroatien beschränkte sich keineswegs mehr nur auf die Sicherung des eigenen Tores. Nach einer kurzen Phase des Abwartens wurden Bilics Team zunehmend offensiver und brachte die deutsche Abwehr in große Schwierigkeiten. In der 16. Minute verlängerte Josip Simunic eine Ecke von Srna, doch der Ball flog durch den gesamten Fünfmeterraum, ohne dass ein Mitspieler herankam. Acht Minuten später passierte es dann aber: Danijel Pranjic hatte viel Zeit zum Flanken und in der Mitte entwischte Srna dem nicht nur in dieser Szene überforderten Jansen und traf aus Nahdistanz mit rechts zur Führung.

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Einige gute Chancen

Die deutsche Elf brauchte einige Zeit, um sich von diesem Rückschlag zu erholen, kam nun jedoch zu guten Gelegenheiten. Erst köpfte Mario Gomez über das Tor (26.), danach faustete Torwart Stipe Pletikosa einen fulminanten 30-Meter-Schuss von Michael Ballack zur Seite (33.). Nur Sekunden später stocherten Miroslav Klose und Christoph Metzelder nach dem Ball, kamen aber nicht heran. Und schließlich strich ein Metzelder-Kopfball knapp über die Latte (40.).

Glanzparade von Lehmann

Doch damit war die kurze starke Phase beendet. Insgesamt war die Mannschaft im Vergleich zum ersten Spiel nicht wiederzuerkennen und ließ sich von den viel entschlossener wirkenden Kroaten den Schneid abkaufen. "Nach der Führung haben die Kroaten sehr geschickt gespielt", lobte Löw den Gegner. Nur dank eines hervorragend reagierenden Jens Lehmann, der einen Schuss von Niko Kranjcar aus neun Metern sensationell parierte (42.), ging es nicht mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause.

Kroaten kontern gefährlich

Auch nach dem Wechsel tat sich das deutsche Team schwer. Mehr als ein Heber von Ballack über das Tor, nachdem ihm Pletikosa den Ball vor die Füße gefaustet hatte (49.), kam nicht heraus. Deutschland war zwar optisch überlegen, aber die Kroaten konterten gefährlich. Einen dieser Gegenzüge hätte Jungstar Luka Modric fast erfolgreich abgeschlossen, als Lehmann große Probleme mit seinem Weitschuss hatte (52.). Hatte er in dieser Situation noch Glück, musste der deutsche Keeper kurz darauf erneut hinter sich greifen. Eine Flanke von Rakitic fälschte Lukas Podolski gegen den Pfosten ab, Olic staubte zum 2:0 ab.

Podolski sorgt noch einmal für Hoffnung

Deutschland wirkte zunächst konsterniert. Der frustrierte Ballack holte sich nach einem Foul im Mittelfeld gegen Rakitic die Gelbe Karte ab. Aber wer dachte, das Spiel sei gelaufen, sah sich getäuscht. Es war Podolski mit seinem dritten EM-Treffer, der die Hoffnung zurückbrachte. Robert Kovac köpfte den Ball bei einer verunglückten Abwehraktion direkt auf Podolski, der ihn ähnlich wie gegen Polen volley ins Netz hämmerte.

Platzverweis in der Nachspielzeit

Löw setzte nun auf totale Offensive, brachte Kevin Kuranyi für Clemens Fritz. Doch Tormöglichkeiten erspielten sich die Deutschen nicht mehr. Stattdessen vergab Modric in der Nachspielzeit die große Chance zum dritten Tor. Zudem sah der eingewechselte Schweinsteiger nach einer Tätlichkeit gegen Jerko Leko die Rote Karte. "Vielleicht dachten wir, wir hätten schon etwas erreicht", rätselte Ballack über die schwache Vorstellung. Trotz des Rückschlags versuchte er dann aber, mit Blick auf das dritte Gruppenspiel Optimismus zu verbreiten: "Noch ist nichts verloren. Man darf jetzt nicht alles schlecht reden."

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