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Italien - Rumänien: Der Weltmeister muss weiter zittern | EM 2008

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Italien - Rumänien  

Schlechte Aussichten für Italien

13.06.2008, 20:14 Uhr | dpa

Luca Toni bleibt weiter ohne EM-Tor. (Foto: afp)Luca Toni bleibt weiter ohne EM-Tor. (Foto: afp) Der weiter sieglose Weltmeister Italien steht vor dem K.o. bei der Fußball-EM. Die Squadra Azzurra kam nicht über ein 1:1 (0:0) gegen Außenseiter Rumänien hinaus. Vier Tage nach der 0:3-Schmach gegen die Niederlande zeigte die auf fünf Positionen veränderte Italien-Elf zwar eine deutlich verbesserte Leistung. Das Unentschieden rettete zuletzt aber Torwart Gianluigi Buffon, der einen Foulelfmeter von Andrian Mutu neun Minuten vor dem Ende parierte. Den Ausgleich vor 30.585 Zuschauern im Letzigrund-Stadion von Zürich hatte Christian Panucchi (56.) für Italien erzielt, nachdem Mutu eine Minute zuvor das 1:0 markiert hatte. Ausgerechnet in der Neuauflage des WM-Endspiels gegen Frankreich muss Italien nun seine letzte Chance ums Überleben in der "Todesgruppe C" nutzen

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Del Piero verpasst die Führung

Italien-Trainer Roberto Donadoni wagte viel, ließ gegen Rumänien unter anderem Gennaro Gattuso und den künftigen Wolfsburger Andrea Barzagli erstmal draußen. Die Hoffnungen der Fans ruhten auf Alessandro del Piero, der diesmal von Beginn an zum Einsatz kam. In seinem 88. Länderspiel wäre dem Kapitän beinahe der Führungstreffer gelungen. In der neunten Minuten verpasste del Piero das rumänische Tor bei einem Kopfball aus kürzester Distanz jedoch um ein paar Zentimeter.

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Bogdan Lobont bringt Luca Toni zur Verzweiflung

Auf jeden Fall leitete der Star von Juventus Turin mit seiner Chance eine Drangphase der Italiener ein. Und immer wieder im Mittelpunkt: Luca Toni. Doch dem 1,96 Meter großen Torjäger fehlten bei seinen Versuchen (13./17./27./40.) jedes Mal ein paar Zentimeter oder aber Rumänen-Torwart Bogdan Lobont brachte Toni zur Verzweiflung. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit riss er bereits die Arme hoch, doch Schiedsrichter Tom Henning Övrebö aus Norwegen erkannte fälschlicherweise auf Abseits. "Der Schiedsrichter hat heute nicht seinen besten Tag erwischt", sagte Donadoni, der zwar mit seiner Mannschaft zufrieden war, nicht aber mit dem Unparteiischen.

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Piturca: "Die Italiener haben Glück gehabt"

Rumänien agierte druckvoll und erspielte sich Torchancen. Den Anfang machte Mutu vom AC Florenz. Bei seinem Linksschuss musste Italien-Keeper Buffon sich mächtig lang machen (15.). Drei Minuten später nahm Gabriel Tamas aus über 30 Metern maß, aber wieder war Buffon zur Stelle. 120 Sekunden später wäre auch er geschlagen gewesen, doch der von Panucci abgefälschte Freistoß durch Christian Chivu von Inter Mailand knallte an den Pfosten. "Ich glaube, die Italiener haben Glück gehabt", sagte Rumänen-Trainer Victor Piturca.

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Buffon wahrt Italiens Viertelfinal-Chance

Packend ging es auch nach der Pause weiter. Und wie: Ein Kopfball-Rückpass von Gianluca Zambrotta geriet viel zu kurz, Mutu schnappte sich den Ball und ließ dem herausstürmenden Buffon keine Chance. "So ein Fehler darf einem Spieler mit meiner Erfahrung nicht passieren", sagte Zambrotta. Zeit zum Jubeln blieb den Rumänen aber kaum. Eine Minute später legte Innenverteidiger Giorgio Chiellini per Kopf seinem Nebenmann auf und der 35-jährige Panucci schob zum Ausgleich ein. Das Hin und Her ging auch danach weiter, mal drückte Italien, für das Toni weitere Chancen vergab, mal Rumänien. Deren Keeper Lobont vereitelte mit einer Glanztat gegen Daniele de Rossi (74.) den Siegtreffer des Weltmeisters. Auf der Gegenseite zeichnete sich dann aber auch der viermalige Welttorhüter Buffon aus, als er den Elfmeter Mutus zuerst mit Hand und Fuß abwehrte. "Schade, der Elfmeter wäre das Viertelfinale gewesen", konstatierte Mutu: "Ich möchte mich bei allen Fans entschuldigen."

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