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Niederlande - Frankreich  

Beeindruckende Demonstration holländischer Stärke

13.06.2008, 23:36 Uhr | dpa, t-online.de

Die Niederlande stürmen ins EM-Viertelfinale. (Foto: AFP)Die Niederlande stürmen ins EM-Viertelfinale. (Foto: AFP) Oranje ist nicht zu stoppen: Nach dem Überraschungscoup gegen Weltmeister Italien entzauberten die Niederländer am Freitag vor 30.777 Zuschauern im Berner Stade de Suisse mit 4:1 (1:0) auch den WM-Zweiten Frankreich. Mit einer makellosen Bilanz von sechs Punkten und 7:1- Toren steht die Elftal in der Todesgruppe C vorzeitig als Sieger fest und qualifizierte sich damit als dritte Mannschaft nach Kroatien und Portugal für das Viertelfinale. "Wir haben an die Leistung gegen Italien angeknüpft, vier Tore geschossen und nur eins kassiert. Das ist nicht schlimm, das kann passieren. Wir haben große individuelle Qualität und stehen jetzt im Viertelfinale", sagte Oranje-Torschütze Wesley Sneijder.

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Franzosen sind abhängig

Für die Equipe Tricolore kommt es nach nur einem Punkt aus zwei Spielen am Dienstag im Kampf um Platz zwei zum Herzschlagfinale gegen die punktgleichen Italiener. Doch die besten Chancen haben die Rumänen (2), die noch gegen die Niederlande antreten und mit einem Sieg ebenfalls nicht mehr einzuholen wären. "Wir haben versucht zu spielen und zu gewinnen. Es gab aber einige unglückliche Situationen. Der Gegner war von hoher Qualität, und wir waren nicht so effizient, wie wir es uns gewünscht hätten", sagte Frankreichs Coach Raymond Domenech.

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Kuyt trifft zur frühen Führung

Vier Tage nach der 3:0-Demontage der Italiener fiel der Erfolg des Teams von Trainer Marco van Basten gegen die Franzosen genauso glanzvoll aus, die Mannschaft untermauerte dennoch ihre Titelambitionen. In einer starken Anfangsphase gingen die Niederländer durch den Liverpooler Dirk Kuyt (9.) nach einem Eckball von Rafael van der Vaart in Führung. Für die Franzosen war es der erste Gegentreffer nach fünf Spielen.

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Ribery mit großer Leistung

Angeführt von einem überragenden Spielmacher Franck Ribery kämpften sich die Franzosen zurück, machten aber aus ihren Chancen zu wenig. Die eingewechselten Robin van Persie (59.), Arjen Robben (72.) und Wesley Sneijder (90.+2) sorgten für den am Ende verdienten Sieg. Thierry Henry schaffte (71.) nur den Anschlusstreffer für den Europameister von 1984 und 2000.

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Domenechs Umstellungen bringen keinen Erfolg

Während Bondscoach van Basten nach dem Spiel gegen Italien keinen Grund zu Änderungen hatte, musste Frankreichs Trainer Raymond Domenech auf das 0:0-Trauerspiel gegen Rumänien reagieren. Er baute sein Team auf drei Positionen um, brachte unter anderem als neuen Hoffnungsträger Stürmer-Star Henry, neben ihn stellte er Sidney Govou in den Angriff. Zudem wechselte Domenech auf das 4-3-1-System und setzte Ribery in die Mittelfeld-Zentrale.

Holland vom Start weg überlegen

Die Niederländer kombinierten von Anfang an nach Belieben, ließen Ball und Franzosen laufen. Gleich mit der ersten Möglichkeit gingen sie durch Kuyt (9.) in Führung. Erst Mitte der ersten Halbzeit besannen sich die Franzosen, spielten endlich schnell und präzise nach vorn. Gouvou (23.) prüfte als erster Niederlandes Torwart-Oldie Edwin van der Sar. In der 34. und 35. Minute musste der 37-Jährige vom Champions-League-Sieger Manchester United gleich drei Mal gegen Florent Malouda, Govou und Ribery eingreifen.

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Van Bastens Joker stechen

Auch nach dem Wechsel diktierten die Franzosen die Partie. Doch wie schon in den vergangenen Spielen machten sie zu wenig aus ihren Feldvorteilen. Henry (54.) vergab die bis dahin beste Möglichkeit mit einem Heber über das Tor. Van Basten reagierte auf den Druck und verstärkte die Oranje-Offensive, indem er van Persie und Robben brachte. Und er hatte Erfolg: Nach Pass von Robben sorgte van Persie (59.) für die Vorentscheidung. Henrys Tor (71.) weckte nur kurz die Hoffnungen der Franzosen. Im Gegenzug riss Robben den WM-Zweiten aus allen Träumen. Sneijder setzte den Schlusspunkt.

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