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Türkei - Tschechien  

Endspiel ums Viertelfinale

14.06.2008, 17:20 Uhr | sid, t-online.de

Tschechiens Torhüter Petr Cech wäre im Falle eines Elfmeterschießens gefordert. (Foto: imago)Tschechiens Torhüter Petr Cech wäre im Falle eines Elfmeterschießens gefordert. (Foto: imago) Im Duell zwischen der Türkei und Tschechien könnte es zu einem Novum in der EM-Geschichte kommen. Sollte nach 90 Minuten kein Sieger feststehen, muss erstmals ein Elfmeterschießen für die Entscheidung in einem Vorrundenspiel sorgen. Verlängerung gibt es nicht, es geht ohne Umschweife an den Punkt. Doch darauf will sich keine der beiden Mannschaften verlassen. "Wir haben in Petr Cech einen großartigen Keeper, aber ein Elfmeterschießen ist immer auch eine Lotterie", sagt Tschechiens David Rozehnal vor dem Endspiel um den Einzug ins EM-Viertelfinale (Sonntag, ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Gemischte Gefühle plagen auch den Gegner: "Wir haben volles Vertrauen in Volkan, aber besser wäre es, wir würden das Spiel in 90 Minuten entscheiden", sagte Arda, Torschütze des türkischen Last-Minute-Treffers gegen die Schweiz (2:1).

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Euphorie am Bosporus

An Zuversicht mangelt es ohnehin keinem der Kontrahenten im Kampf um Platz zwei in der Gruppe A. Der Sieg gegen die Schweizer hat die Euphorie bei den Türken nochmals geschürt. "Alles liegt in unserer Hand. Wir glauben fest an unser Weiterkommen", sagt Arda und fügt an: "Die große Chance ist da - und wir werden sie ergreifen."

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Selbstvertrauen bei den Tschechen

Bei den Tschechen konnte selbst die 1:3-Niederlage im zweiten Gruppenspiel gegen Portugal die Stimmung nicht nachhaltig dämpfen: "Wir haben genügend Selbstvertrauen und wissen, dass wir die Türkei schlagen können", sagt Kapitän Tomas Ujfalusi. Nationaltrainer Karel Brückner ist allerdings auf alles eingestellt und ließ seine Spieler im Training noch einmal Elfmeter üben. Und dennoch: "Wir müssen uns vor allem auf die reguläre Spielzeit konzentrieren und die Partie da entscheiden", sagt der 68-Jährige.

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Brückner hofft auf weitere Spiele

Im Fall einer tschechischen Niederlage würde die Partie Brückners letztes Spiel als Coach sein - nach der EM tritt er zurück. "Aber ich hoffe natürlich, dass wir noch etwas weiter kommen. Wenn wir so spielen wie in der ersten Halbzeit gegen Portugal, haben wir alle Chancen." Die 1:3-Niederlage hat durchaus positive Eindrücke hinterlassen. "Spielerisch war es ein Schritt nach vorn. Mit etwas Glück werden wir gegen die Türkei gewinnen", sagt Stürmerstar Milan Baros.

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Tschechen sind keine Freunde des K.o.-Spiels

Seit dem EM-Titel von 1976, als die Mannschaft der damaligen Tschechoslowakei im finalen Elfmeterschießen vom Fehlschuss des heutigen Bayern-Managers Uli Hoeneß profitierte, haben die Tschechen allerdings eher unschöne Erinnerungen an wichtige K.-o.-Spiele. 1996 verloren sie im Finale gegen Deutschland in der Verlängerung durch das Golden Goal von Oliver Bierhoff (1:2), acht Jahre später im Halbfinale gegen späteren Europameister Griechenland durch ein Silver Goal von Traianos Dellas.

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Ujfalusi: "Darf keine Kopfsache werden"

Der frühere Hamburger Bundesligaprofi Ujfalusi warnt deshalb davor, sich zu sehr mit dem Endspiel-Charakter der Begegnung zu beschäftigen. "Das darf keine Kopfsache werden. Wir müssen uns unserer Stärken bewusst sein und diese ausspielen." Brückner sieht diese vor allem in der mannschaftlichen Geschlossenheit: "Das Team rückt immer enger zusammen. Jeder Spieler weiß, dass er die Verantwortung für die anderen mitträgt."

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Altintop: "Müssen uns vor nichts fürchten"

Doch auch den Türken mangelt es nicht an Selbstvertrauen. Nach der enttäuschenden Auftaktniederlage gegen Portugal (0:2) hat vor allem die zweite Halbzeit gegen die Schweiz neue Hoffnungen geweckt. "Wenn wir so weiterspielen, müssen wir uns vor nichts fürchten", sagt Hamit Altintop vom deutschen Rekordmeister und Double-Gewinner Bayern München.

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