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Österreich - EM 2008: Hans Krankl fordert neue Helden

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Österreich  

Ösi-Legende Krankl fordert neue Helden

15.06.2008, 16:58 Uhr | sid

Johann Krankl leitet die "Schmach von Cordoba" ein. (Foto: dpa)Johann Krankl leitet die "Schmach von Cordoba" ein. (Foto: dpa) Ganz Österreich träumt vom zweiten Cordoba - doch Hans Krankl will endlich neue Helden sehen. "Der Geist von Cordoba liegt in Cordoba begraben. Die Spieler sollen rausgehen und selbst Geschichte schreiben. Sie können zu Helden werden. Sie sollen Cordoba auslöschen", fleht der 56 Jahre alte "Goleador", der sich an jenem denkwürdigen 21. Juni 1978 selbst ein Denkmal gesetzt hat - als zweifacher Torschütze beim 3: 2-Sensationssieg über Deutschland bei der WM in Argentinien.

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Presse hat Cordoba-Litanei satt

30 Jahre nach ihrem "Wunder von Cordoba" fiebern acht Millionen Österreicher dem Vorrunden-Finale gegen den Erzrivalen Deutschland (ab 20.30 Uhr im t-online.de-Live-Ticker) im Wiener Ernst-Happel-Stadion entgegen. Einen "Aufstand der Alpenzwerge" droht die "Kronenzeitung" den Deutschen an. Immer wieder wird der Mythos Cordoba bemüht, aber sogar dem "Wiener Kurier" ist es nun zu viel geworden: "Nur eines ist wichtig: Die Tilgung des 'Wunders von Cordoba'. 30 Jahre lang hat sich dieses Land durch Verherrlichung selbst betrogen."

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Hickersberger: "Cordoba war der größte Fluch"

Auch Österreichs Teamchef Josef Hickersberger, seit nunmehr 1564 Wochen selbst einer dieser verklärten Helden, hat nur einen Wunsch: Das Gerede um Cordoba muss endlich aufhören. "Cordoba war der größte Fluch, der unseren Fußball überhaupt treffen konnte. Nach dem Sieg haben wir in Österreich geglaubt, Jahrhundert-Talente wie Krankl, Prohaska, Pezzey oder Schachner würden jedes Jahr geboren. Unsere Nachwuchsförderung wurde von den Funktionären sträflich vernachlässigt", sagt der 60-Jährige, der "in dieser argentinischen Stadt" sein letztes Länderspiel für Österreich bestritt.

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Österreicher wittern realistische Chance

Angetrieben von den rot-weiß-roten Anhängern will "Hicke" mit seinem Team dennoch nichts Geringeres erreichen als eine Sensation und eine Neufassung der österreichischen Fußball-Geschichte. "Wir haben die reelle Chance, mit einem Sieg ins Viertelfinale einzuziehen. Das ist für die Mannschaft eine historische Gelegenheit", meinte Teammanager Andreas Herzog.

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Polnische Gefahr außer Acht gelassen

Fast völlig unter geht jedoch selbst bei den Österreichern, dass ihnen eine Sensation gegen Deutschland sportlich erst mal gar nichts nutzt: Wenn es nicht nur bei der Geburt neuer Helden bleiben, sondern auch mit dem Einzug ins Viertelfinale klappen soll, dürfen zeitgleich die Polen nicht höher gegen Kroatien gewinnen. Selbst Hickersberger, für den das Spiel gegen Deutschland im Falle einer Niederlage sein letztes als Teamchef sein könnte, blendet diesen Fakt nahezu aus: "Es geht um alles oder nichts, um den Einzug ins Viertelfinale oder das Ende unserer Träume. Daher freue ich mich besonders, dass Deutschland unser Gegner ist."

Spieler suchen psychologische Hilfe

Damit Kapitän Andreas Ivanschitz und Co. auch tatsächlich bewusst wird, welche historische Chance sie da bekommen, schickte Hickersberger seine Mannschaft am Wochenende zum Teampsychologen. "Die Spieler sollen sich auf Montag konzentrieren. Denn es ist nicht mehr so, wie Gary Lineker gesagt hat, dass beim Fußball 22 Mann auf dem Platz stehen und am Ende immer die Deutschen gewinnen. " Nicht groß konzentrieren muss sich Innenverteidiger Sebastian Prödl: Er ist nach zwei Gelben Karten gesperrt.

Harnik: "Die Deutschen scheißen sich schon in die Hose"

Die Arbeit mit dem Psychologen trägt bereits Früchte. Die Österreicher gehen ohne Angst und mit der Hoffnung auf ein erneutes Fußball-Wunder in das Deutschland-Spiel. "Das wird das geilste Spiel meiner Karriere. Wir wollen unbedingt in die Geschichte eingehen", sagt Mittelfeldspieler Rene Aufhauser, der die Kreise von Michael Ballack einengen soll. Bundesliga-Stürmer Martin Harnik von Werder Bremen ist sich derweil sicher: "Die Deutschen scheißen sich schon in die Hose."

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