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Mario Gomez - EM 2008: Nationalstürmer hüllt sich in Schweigen

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Gruppe B - Deutschland  

Gomez hüllt sich in Schweigen

17.06.2008, 17:56 Uhr | dpa

Mario Gomez ist bislang die Enttäuschung der EM beim DFB. (Foto: imago)Mario Gomez ist bislang die Enttäuschung der EM beim DFB. (Foto: imago) Die Trainer rätseln, die Fans schütteln den Kopf und Mario Gomez schweigt. Ohne Erklärung für seine erschreckende EM-Form und die persönliche Situation verließ der 22-jährige Nationalstürmer nach dem 1:0 der DFB-Elf gegen Österreich das Wiener Ernst-Happel-Stadion. "Versteht mich doch bitte", sagte Gomez nur kurz den wartenden Journalisten, bevor er gemeinsam mit Kevin Kuranyi in den Mannschaftsbus huschte. Gomez wirkte im EM-Gruppenfinale fast wie ein Fremdkörper, vergab in der Startphase nach Vorarbeit von Miroslav Klose aus zwei Metern eine "tausendprozentige Chance", wie Teamkollege Torsten Frings bemerkte.

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Aussetzer auf der Bühne

Eigentlich sollte die Europameisterschaft die große Bühne für den Stuttgarter werden, der beim VfB noch einen Kontrakt bis 2012 hat. Schon nach einer starken Bundesliga-Saison, in der Gomez in der Torschützenliste mit 19 Treffern Zweiter hinter dem Münchner Luca Toni (24) wurde, interessierten sich immer mehr Spitzenklubs für den Angreifer. Auch für den FC Bayern ist ein Transfer noch in diesem Sommer oder nach der kommenden Saison weiter ein Thema. "Bevor ein junger, hochbegabter Spieler zu einem großen Klub ins Ausland wechselt, ist es doch klar, dass sich der FC Bayern mit diesem Thema beschäftigt", sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der "Bild".

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Rummenigge: "Nach der EM gibt es Zeit zum Reden"

Forcieren will Rummenigge die Bemühungen in den EM-Tagen nicht. "Nach der EM gibt es noch genug Zeit zum Reden", sagte Rummenigge in der Münchner "tz". Die vielen Spekulationen um mögliche Vorverträge oder Angebote scheinen Gomez ohnehin schon abzulenken. Bundestrainer Joachim Löw hielt nach einem vorangegangenen Vier-Augen-Gespräch mit Gomez auch gegen Österreich an dem Jungstar fest, doch zurückzahlen konnte dieser das Vertrauen wieder nicht. Lag's am Wirbel um Bayern? "Er hat mir versichert, dass ihn die Spekulationen um einen möglichen Wechsel nicht interessieren, dass er das ausblendet", sagte Löw.

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Gomez nur noch Joker?

Der Bundestrainer deutete an, dass Gomez im Viertelfinale gegen Portugal nur noch als Joker auf der Bank sitzen wird, sofern der an der Wade verletzte Lukas Podolski spielen kann. "Mario ist nicht in der Form der Bundesliga-Saison. Er ist nicht in der Verfassung, in der man ihn kennt." Komplett fallen lassen wird er den hochbegabten Angreifer aber nicht, wie Löw betonte: "Wir werden weiter auf Mario bauen. Wenn er einmal trifft, platzt bei ihm der Knoten."

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Berater versucht Gomez zu schützen

Gomez-Berater Uli Ferber bemüht sich derzeit öffentlich, die Spekulationen von seinem Klienten fernzuhalten. "Während der EM gibt es von mir dazu keinen Kommentar", sagte Ferber. Auf der offiziellen Homepage von Gomez distanzierte sich der Berater von seiner angeblichen Aussage, der FC Bayern werde "mit Sicherheit" nach der EM ein Thema. In den "Stuttgarter Nachrichten" ließ der Gomez-Berater anklingen, dass sein Schützling Gomez nach der EM überlegen werde, wie er seine sportliche Zukunft gestalte: "Alles andere entbehrt jeglicher Grundlage", sagte Ferber.

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