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Österreich - EM 2008: Hickersberger bleibt Teamchef

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Österreich  

Hickersberger bleibt Österreichs Teamchef

17.06.2008, 18:25 Uhr | dpa

Josef Hickersberg bleibt im Amt (Foto: imago)Josef Hickersberg bleibt im Amt (Foto: imago) Auch nach nur vier Stunden Schlaf war Josef Hickersberger am Tag nach Österreichs EM-Aus wieder in Hochform. "Ich wäre sonst nie in den Genuss gekommen, Frau Merkel die Hand zu drücken", sagte der Teamchef. Die "Rote Karte" beim 0:1 gegen Deutschland und der geplatzte Traum vom Viertelfinale hält den 60-jährigen Trainer nicht davon ab, seine Arbeit fortzusetzen. "Ich will weitermachen", betonte Hickersberger. Die Präsidiumssitzung des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) am 24. Juni ist nur mehr Formsache - Hickersberger freut sich auf seine junge Mannschaft und die Weltmeisterschafts-Qualifikation: "Ob ich aber mit 60 dafür noch gut genug bin, wenn es auch gegen die Faröer-Inseln geht?"

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Hickersberger peilt die WM-Qualifikation an

Der Wiener "Kurier" titelte: "Game over - Ballacks Blattschuss trifft Österreich mitten ins Herz." Für Hickersberger geht das Spiel weiter. Beim bunten Abend im Teamhotel "Balance Resort" mit der Mannschaft, dem gesamten Betreuerstab und Hotelangestellten hatte sich Hickersberger entschieden. Der Niederösterreicher wird seine seit Januar 2006 laufende zweite Amtszeit verlängern und den im Dezember auslaufenden Vertrag demnächst verlängern.

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"Jetzt beginnt ein neues Kapitel"

"Die EM ist vorbei, jetzt beginnt ein neues Kapitel. Zwischen Mannschaft und Trainer besteht eine Vertrauensbasis, auf der man gut weitermachen kann", sagte Hickersberger, der Österreichs Fußball in den vergangenen 30 Monaten aus der Trostlosigkeit geholt hat: "Vor zwei Jahren wurden wir verhöhnt und verspottet, und mir hätten's am liebsten ein Kamel vors Stadion gestellt, damit ich in die Wüste reite." Am 18. August fällt mit dem Freundschaftsspiel gegen Weltmeister Italien der Startschuss in die neue Saison, am 6. September wartet Vize-Weltmeister Frankreich als erster Gegner auf dem Weg zur WM 2010 in Südafrika.

Die Mannschaft stärkt Hickersberger den Rücken

Die Hoffnung auf eine positive Zukunft und Hickersbergers "Ja"-Wort hatten die Tränen der Enttäuschung bei den Spielern getrocknet. "Wir haben uns mit Anstand verabschiedet, viel dazu gelernt und unbezahlbare Erfahrung gesammelt. Das ist das Verdienst des Teamchefs. Wir alle stehen hinter ihm", sagte Kapitän Andreas Ivanschitz. Auch für ÖFB-Präsident Friedrich Stickler ist Hickersberger trotz des schmerzhaften Endes aller EM-Träume ein Glücksfall: "Das Märchen ist leider zu Ende, aber der Trainer hat eine neue und sehr junge Mannschaft geformt, die viel verspricht", sagte der Wiener Lotteriechef.

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Junge Spieler drängen in den Kader

Der finanzielle Rahmen der Vertragsverlängerung soll in den kommenden Wochen ausgelotet werden, außer dem englischen Fitness-Trainer Roger Spry soll der aktuelle Betreuerstab gehalten werden. "Es wird einige Spieler nicht mehr geben, weil jüngere nachkommen", dachte Hickersberger bereits an die kommenden Aufgaben, "aber diese Mannschaft hat bei der EM das Gefühl bekommen, dass sie mithalten und sogar gewinnen kann. Unser großes Ziel, das Viertelfinale, haben wir aber leider nicht erreicht."

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