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Italien - EM 2008: Azzurri bejubeln das "Wunder von Zürich"

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EM 2008 - Italien  

Italien bejubelt das "Wunder von Zürich"

18.06.2008, 14:09 Uhr | dpa

Italiens Team jubelt nach dem Sieg gegen Frankreich. (Foto: dpa)Italiens Team jubelt nach dem Sieg gegen Frankreich. (Foto: dpa) Antonio Cassano stand nur noch in der Unterhose vor den jubelnden Tifosi, Luca Toni machte Freudensprünge und Torwart Gianluigi Buffon reckte triumphierend die Fäuste in den Himmel. "Italien lebt!", bejubelte Roberto Donadoni den wichtigsten Sieg seiner Trainerkarriere. "Das war die Auferstehung der Totgesagten. Jetzt sind die Wunder-Spanier dran", titelte "La Repubblica" nach Italiens 2:0-Sieg in der Neuauflage des WM-Finales gegen Frankreich.

Video Italien jubelt - Tifosi im Aufwind
Fotos Die besten Bilder des Spiels
Gruppe C Italien jubelt, Frankreich geschockt

Italien träumt schon vom Double

Das EM-Desaster ist abgewendet. Auch dank der Schützenhilfe der Holländer zieht der schon abgeschriebene Weltmeister Italien doch noch ins Viertelfinale gegen Spanien ein. Und schon träumen die Azzurri wieder vom Double. "Das war erst der Anfang!", versprach Gianluca Zambrotta. "Grazie Azzurri, Grazie Holland - ein Wunder, wir sind im Paradies", überschlug sich die "La Gazzetta dello Sport".

Italiens Kader Von Buffon bis Toni
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Sportkolleg-Video: ILuca Toni im Interview

Happy End für Domenech abseits der Trainerbank

Frankreich dagegen findet sich nach der nächsten bitteren Pleite gegen Italien in der Hölle wieder. Trainer Raymond Domenech steht vor dem Rauswurf, nahm es aber locker und machte seiner Lebensgefährtin Estelle Denis nach dem Spiel live im Fernsehen einen Heiratsantrag. So hatte Frankreichs kläglicher Abschied wenigstens für ihn persönlich noch ein Happy End.

Buffons Elfmeterparade war die Wende im Turnier


Italienischer Jubel. (Foto: dpa)Italienischer Jubel. (Foto: dpa) Italien aber darf bei der EM auf das ganz große Happy End hoffen und beschwört dazu den Geist von 1994, als man bei der WM in den USA ebenfalls so gerade in die K.-o.-Runde stolperte und dann ins Finale einzog. Das 0:3-Auftaktdebakel gegen die Oranje ist endgültig überwunden. "Gianluigi Buffons gehaltener Elfmeter beim 1:1 gegen Rumänien hat das Ruder herumgerissen", analysierte der verletzte Kapitän Fabio Cannavaro.

Erlösung durch Pirlos verwandelten Elfmeter

Und gegen Angstgegner Frankreich brachte Regisseur Andrea Pirlo Italien in der 25. Minute endgültig wieder auf Kurs. Nach einer mit Rot geahndeten Notbremse an Bayern-Stürmer Luca Toni im Strafraum ballerte der Milan-Star den fälligen Elfer ins Tor. Erlöst stimmten die Tifosi die Nationalhymne an und selbst der zurückhaltende Donadoni, der bei einem EM-K.-o. gefeuert worden wäre, gratulierte: "Dieser Elfmetertreffer war zwei Tore wert."

Toni wartet weiter auf den ersten Treffer

Ein bisschen Lob bekam auch Luca Toni für den herausgeholten Elfer. Ansonsten aber trieb der Bayer mit drei vergebenen Riesenchancen Donadoni schier in den Wahnsinn. "Impossibile!", schrie der Coach auf der Bank. "Gegen Spanien werde ich mein erstes Tor machen", versprach Toni nach dem Spiel.

"Grazie Holland!"

Noch hat er Ladehemmung, so musste eben Pirlo als der "Mann für die entscheidenden Spiele" ran: "Er hat uns mit seinem Tor befreit", sagte Daniele De Rossi, der in der 62. Minute mit einem abgefälschten Freistoß zum 2:0 alles klar machte. Kurz zuvor hatte Holland gegen Rumänien das 1:0 erzielt und damit im Letzigrund-Stadion Jubelstürme ausgelöst. Als in Bern in der 87. Minute das 2:0 fiel, hielt es niemanden mehr auf der Bank. "Wahnsinn, es schien unmöglich", konnte De Rossi die glückliche Wende kaum fassen und Pirlo sagte: "Grazie Holland!"

Gruppe C Hollands B-Elf schlägt Rumänien

Video Squadra Azzurra schickt Frankreich nach Hause
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Gelbsperren für Pirlo und Gattuso

Gegen Spanien am Sonntag erwartet Donadoni ein sehr schweres Spiel. Vor allem müssen die Italiener auch die Gelbsperren für Pirlo und den Mittelfeld-Kämpfer Gennaro Gattuso verkraften. Für den Römer De Rossi sind die Spanier von allen EM-Teams derzeit am besten in Form. "Aber wir sind wieder da!", machte Toni klar, dass die Azzurri sich ihre Angst aus den Knochen geschossen haben. "Vamos!", titelte deshalb die "La Gazzetta dello Sport". Spanien kann kommen.

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